Ein­bau des Wechselrichters

Nach­dem sich nun der Jahr­hun­dert­som­mer dem Ende zuneigt, wird end­lich unser Wech­sel­rich­ter instal­liert. Das konn­te lei­der nicht gesche­hen, bevor der Est­rich gelegt wur­de. Er hät­te beim Trock­nen soviel Feuch­tig­keit ins Haus brin­gen kön­nen, daß emp­find­li­che Gerä­te geschä­digt wer­den. Es wur­de das Kli­ma einer Tropf­stein­höh­le pro­phe­zeit, bei der das Kon­dens­was­ser nur so von der Decke tröp­felt. Ver­mut­lich auch wie­der wegen das trocke­nen Som­mers war das tat­säch­li­che Kli­ma im Haus aber weit von die­ser Vor­her­sa­ge entfernt.

Für den Ein­bau sind zwei aus­ge­wach­se­ne Män­ner von­nö­ten, denn auch ohne Akkus ist der Wech­sel­rich­ter zu schwer für eine Person.

Wechselrichter1
Für den Trans­port des Wech­sel­rich­ters soll­te man schon zu Zweit sein…

Der Ein­bau des Wech­sel­rich­ters ist unspek­ta­ku­lär. Die Elek­tri­ker schrau­ben ein Hal­te­rung an die Wand und set­zen den Wech­sel­rich­ter ein.

Wechselrichter2
Mon­ta­ge des Wech­sel­rich­ters an der Wand.

Die Ver­ka­be­lung zum Haupt­ver­tei­ler besteht aus ein paar dicken Kabeln, die in einem Kabel­ka­nal ver­legt wer­den. Anschlie­ßend wer­den zwei Akku­packs eingesetzt

Wechselrichter3
Alles fer­tig! Der Wech­sel­rich­ter ist mon­tiert und ange­schlos­sen und die Akkus sind eingebaut.

Lei­der kann die Anla­ge aber noch nicht in Betrieb genom­men wer­den. Sie muß zunächst ange­mel­det wer­den und ein Ver­tre­ter des Netz­be­trei­bers muß dabei sein. Das ist Schade.

Wir fra­gen uns, ob wir die Inbe­trieb­nah­me bes­ser auf das näch­ste Jahr ver­schie­ben, weil wir dann ein Jahr län­ger die garan­tier­te Ein­spei­se­ver­gü­tung erhal­ten. Der Ertrag, den wir für den Rest die­ses Jah­res noch erwar­ten dür­fen, ist sehr über­schau­bar. Letzt­lich ent­schei­den wir uns aber für eine schnellst­mög­li­che Inbe­trieb­nah­me, da wir ja bei die­ser Anla­ge nicht auf den Strom­ver­kauf, son­dern auf mög­lichst hohen Eigen­ver­brauch set­zen. Daher haben wir ja auch die Akkus installiert.

Für die Inbe­trieb­nah­me ist ein Inter­net­zu­gang not­wen­dig, den wir aber z.Zt. noch nicht haben. Der Elek­tri­ker ver­spricht, zum noch zu ver­ein­ba­ren­den Ter­min ein GSM Modem mitzubringen.

Est­rich­le­gung im Kellergeschoss

End­lich ist es so weit: der Est­rich im Kel­ler­ge­schoss und der angren­zen­den Gara­ge mit Anschluß­raum wird gelegt. Wir sind nicht vor Ort und haben daher kei­ne Fotos. Die feste Zusa­ge, daß in einer Woche der Wech­sel­rich­ter im Tech­nik­raum instal­liert wer­den kann, hat ver­mut­lich ein wei­te­res Auf­schie­ben ver­hin­dert. Die Res­sour­cen rei­chen aber offen­bar nicht, um den Est­rich auch im Erd­ge­schoss, im Ober­ge­schoss und im Spitz­bo­den zu legen.

Die Fuß­bo­den­hei­zung ist verlegt

Gera­de noch recht­zei­tig vor dem kalen­da­ri­schen Herbst­an­fang ist die Fuß­bo­den­hei­zung ver­legt worden.

Fußbodenheizung Bad KG
Fuß­bo­den­hei­zung im Bad des Kellergeschosses
Fußbodenheizung Wohnen KG
Fuß­bo­den­hei­zung im Wohn­zim­mer des Kellergeschosses
Fußbodenheizung Wohnen EG
Fuß­bo­den­hei­zung im Wohn­zim­mer des Erdgeschosses
Fußbodenheizung im Treppenbereich
Fuß­bo­den­hei­zung im Trep­pen­be­reich des Erd­ge­schos­ses mit Blick auf den Heizkreisverteiler
Anschluß Heizkreisverteiler
Anschluß der Fuß­bo­den­hei­zung an den Heizkreisverteiler
Fußbodenheizung Flur OG
Fuß­bo­den­hei­zung im Flur des Obergeschosses

Damit ist alles vor­be­rei­tet, um den Est­rich zu gie­ßen. Das soll am kom­men­den Mon­tag, dem 01.10. gesche­hen. Wir neh­men Abstand davon, die­sem Spek­ta­kel bei­zu­woh­nen und fah­ren bereits am Sonn­tag wie­der zurück nach Düs­sel­dorf. Wir kön­nen sowie­so nichts hel­fen und wür­den nur im Weg ste­hen. Wir pla­nen unse­ren näch­sten Besuch auf der Bau­stel­le für den 06.10. ein. Am 08.10. soll der Wech­sel­rich­ter für die PV-Anla­ge ein­ge­baut wer­den und auch unser Elek­tri­ker soll dann vor Ort sein. Das ist im Grun­de auch der Start­schuß für den Innen­aus­bau. Wahr­schein­lich wer­den wir aber noch ein oder zwei Wochen war­ten müs­sen, bevor die Luft­feuch­tig­keit einen erträg­li­chen Wert ange­nom­men hat.

Auf­brin­gen der Grunddämmung

Ab dem 10.09. hät­te eigent­lich die Grund­däm­mung im Haus auf­ge­bracht wer­den sol­len. Das sind Sty­ro­por bzw. Sty­ro­dur Kügel­chen und Plat­ten. Sie bil­den die Grund­la­ge, auf der die Fuß­bo­den­hei­zung ver­legt wird und die dann mit Est­rich über­gos­sen wird. Am 13.09. sind wir auf dem Weg zum GdNÄ Kon­gress in Saar­brücken und stat­ten der Bau­stel­le einen Kurz­be­such ab.

Sty­ro­por und Sty­ro­dur lie­gen hau­fen­wei­se vorm Haus und wer­den vom Regen naß. Im Haus ist seit unse­rem letz­ten Besuch nichts pas­siert. Wir sind ent­täuscht und sehen den fest zuge­sag­ten Ter­min der Instal­la­ti­on des Pho­to­vol­ta­ik­wech­sel­rich­ters gefähr­det. Das soll am Mon­tag, dem 08.10. pas­sie­ren. Eine Email von der Bau­lei­tung, die die Est­rich­le­gung für Ende Sep­tem­ber ver­spricht, beru­higt uns etwas. Dann bleibt immer­hin noch eine Woche zum Trock­nen. Danach ist der Est­rich auf jeden Fall begehbar.

Am 18.09. kom­men wir aus Saar­brücken zurück und besich­ti­gen die Bau­stel­le. Die Grund­däm­mung ist nun im gesam­ten Haus verlegt.

Grunddämmung
Grund­däm­mung im Bad des Kellergeschosses
Grunddämmung Erdgeschoss
Grund­däm­mung im Wohn­zim­mer des Erdgeschosses
Grunddämmung Obergeschoss
Grund­däm­mung im Bad des Obergeschosses

Anders als ange­kün­digt, sehen wir im Kel­ler­ge­schoss auch nur Sty­ro­por­plat­ten ver­legt, nicht die Sty­ro­dur­plat­ten mit der bes­se­ren Wär­me­däm­mung. Eini­ge Packs die­ser beid­sei­tig beschich­te­ten Sty­ro­dur­plat­ten lie­gen noch vor dem Haus.

Beidseitig alubeschichtete Styrodurplatten
Beid­sei­tig alu­be­schich­te­te Sty­ro­dur­plat­ten lie­gen noch vor dem Haus

Tele­fo­ni­sche Nach­fra­ge bei der Bau­lei­tung ergibt, daß im Kel­ler­ge­schoß Sty­ro­dur unter dem Sty­ro­por liegt. Wir sind nicht vor Ort und müssen’s glau­ben. Die Unter­schie­de zwi­schen bei­den Mate­ria­li­en schei­nen nicht gra­vie­rend zu sein, zumin­dest nicht bei der Wär­me­leit­fä­hig­keit. Daher las­sen wir es dar­auf beruhen.

Der Abwas­ser­ka­nal wird verlegt

Der Bag­ger ist wie­der da

In der Woche vom 03. bis 08. Sep­tem­ber lagen wie­der grö­ße­re Erd­ar­bei­ten an. Der Platz vor der Gara­ge und dem Car­port wur­de glatt­ge­zo­gen und es muß­ten wie­der eini­ge Fuh­ren Erde abge­fah­ren werden.

Glattziehen
Glatt­zie­hen des süd­li­chen Vorplatzes

Jetzt kön­nen meh­re­re Autos vor der Gara­ge abge­stellt wer­den. Außer­dem ist der Böschungs­win­kel der Auf­fahrt ver­rin­gert wor­den, so daß man bei einer Fahrt mit Anhän­ger nicht mehr mit Schwung hoch­fah­ren muß.

Ende Okto­ber schließt der Cam­ping­platz in Spa­brücken und wir wol­len dann mög­lichst den Wohn­wa­gen in unse­rem neu­en Car­port abstel­len. Viel­leicht müs­sen wir noch ein paar Tage im Novem­ber im Wohn­wa­gen über­nach­ten, falls nicht vor­her ein Schlaf­zim­mer im Haus benutz­bar ist.

Die Hand­wer­ker sind auch am Vor­mit­tag des 08. Sep­tem­ber, einem Sams­tag, vor Ort. Sie ver­le­gen das Abwas­ser­rohr und ein Leer­rohr für den Glasfaseranschluß.

Bagger
Der Bag­ger bei der Arbeit

Mit dem Anschluß an die Kana­li­sa­ti­on kön­nen wir, sobald der Est­rich begeh­bar ist, zumin­dest pro­vi­so­risch ein Wasch­becken und eine Toi­let­te installieren.

Kanalisation
Anschluß der Kana­li­sa­ti­on am Haus

Links sieht man zwei Roh­re, die in den Tech­nik­raum füh­ren. Durch eines davon wird der Glas­fa­ser­an­schluß für die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on gezo­gen, das ande­re ist zur Reser­ve. Man könn­te es für Strom- und Netz­werk­ka­bel ver­wen­den, um den Außen­be­reich zu ver­sor­gen. Die Roh­re von der Regen­rin­ne wer­den an eine noch zu bau­en­de Rigo­le angeschlossen.

Das lan­ge Rohr nach unten führt direkt zum öffent­li­chen Abwasserkanal.

Abwasserrohr
Das Abwas­ser­rohr zur Kanalisation

Fern­sicht auf den Donnersberg

Sams­tag der 08. Sep­tem­ber ist ein war­mer Tag mit guter Fern­sicht. So kön­nen wir wie­der ein­mal den Blick auf den Don­ners­berg genie­ßen, der 36km Luft­li­nie ent­fernt ist.

Gute Fernsicht auf Donnersberg
Gute Fern­sicht gestat­tet uns einen Blick auf den 36km ent­fern­ten Donnersberg

Hier ein Screen­shot aus Goog­le Maps (erstellt mit Rou­te­Con­ver­ter):

Stromberg Donnersberg
Luft­li­nie von Strom­berg zum Donnersberg

Das 30-fache Tele­ob­jek­tiv unse­rer Lumix Kame­ra gestat­tet sogar ein ver­wa­sche­nes Foto vom Fern­seh­turm des Süd­west­funks auf dem Donnersberg.

Sender Donnersberg
Sen­der Don­ners­berg des Südwestfunks

Fer­tig­stel­lung des Kanalanschlusses

Am Mon­tag dem 10. Sep­tem­ber stel­len die Hand­wer­ker den Kanal­an­schluß dann fertig.

Revisionsschacht
Der Revi­si­ons­schacht zum Kanal

Der Revi­si­ons­schacht ist die Schnitt­stel­le zwi­schen Haus und öffent­li­chem Kanal. Hier kön­nen spä­ter, falls nötig, War­tungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den. Auf die­sem Bild sieht man neben dem Rohr in die Kana­li­sa­ti­on noch das Rohr zum Tech­nik­raum für die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­bel. Das ist auf den obe­ren Bil­dern vom Sams­tag noch nicht zu sehen.

Bau­stel­len­be­sich­ti­gung

Nach­dem die Ver­put­zer nun seit zwei Wochen arbei­ten, besich­ti­gen wir mal wie­der die Bau­stel­le. Der Gips­putz ist bereits im gan­zen Haus auf­ge­tra­gen und jetzt sind die Feucht­räu­me an der Rei­he, die Zement­putz bekommen.

Da wir selbst auch schon ver­putzt haben, wis­sen wir, wel­che Kno­chen­ar­beit das ist. Rot­band oder Zement­putz im Eimer mit Bohr­ma­schi­ne und Quirl anrüh­ren, ist aller­dings nicht die Metho­de, die man im grö­ße­ren Maß­stab anwen­det. Die Ver­put­zer haben maschi­nel­le Hil­fe und man bekommt direkt Lust, mitzuhelfen:

Es bleibt natür­lich trotz­dem eine har­te Arbeit und das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen. Mor­gen und Über­mor­gen sind die Her­ren auf einer ande­ren Bau­stel­le ein­ge­teilt, wo mit ver­ein­ten Kräf­ten in kür­ze­ster Zeit der Außen­putz auf­ge­bracht wer­den soll. An unse­rem Innen­putz wer­den sie noch etwa drei Tage zu tun haben. Damit soll­te dann Ende August der Hei­zungs­bau­er mit der Fuß­bo­den­hei­zung begin­nen können.

Die fer­ti­gen Räu­me haben nun eine ganz ande­re Optik, die Wän­de sind glatt und weiß, auch wenn hier und da die Feuch­tig­keit noch nicht ganz ver­schwun­den ist. Es wird lang­sam wohn­lich. Die Aku­stik hat jetzt den typi­schen Klang lee­rer Räu­me. Der Schall wird an den Wän­den reflek­tiert und nicht mehr absor­biert. Hier ein paar opti­sche Eindrücke:

Keller
Die Ein­lie­ger­woh­nung ist fer­tig ver­putzt, aber die Feuch­tig­keit ist noch nicht kom­plett verdunstet.
Hauswirtschaftsraum
Der fer­tig ver­putz­te Hauswirtschaftsraum
Bad im Obergeschoss
Das Bad im Ober­ge­schoss wird wie alle Feucht­räu­me mit Zement­putz verputzt.
Arbeitszimmer im Obergeschoss
Das Arbeits­zim­mer im Ober­ge­schoss mit Blick durch den Zwi­schn­raum ins Bad
Schlafzimmer im Obergeschoss
Das Schlaf­zim­mer im Obergeschoss
Arbeitszimmer im Obergeschoss
Lis Arbeits­zim­mer im Obergeschoss
Außenansicht
Außen­an­sicht mit Blick von Süden. Noch fehlt der Außenputz.

Lang­sam wer­den wir ner­vös, ob der Außen­putz noch vor dem Win­ter auf­ge­tra­gen wer­den kann. Aber letzt­lich ist das nur eine opti­sche Ange­le­gen­heit, denn auch ohne Außen­putz kön­nen wir den Win­ter gut überstehen.

Der Innen­putz wird aufgetragen

Am Bau herrscht Voll­be­schäf­ti­gung und Per­so­nal­knapp­heit und der Kun­de, der am lau­te­sten schreit, wird als erster bedient. Wir gehö­ren nicht dazu und so gab es drei Wochen Ver­zö­ge­rung, bis der Innen­putz auf­ge­tra­gen wird. Aber heu­te ist es soweit. Als wir am Mon­tag die Bau­stel­le besich­ti­gen, ste­hen bereits zwei Palet­ten Säcke mit Zement­putz auf der Ter­ras­se. Eine dazu­ge­hö­ri­ge Maschi­ne, um ihn anzu­rüh­ren, steht in unse­rem zukünf­ti­gen Wohn­zim­mer. Die ersten gro­ßen Löcher sind bereits grob verspachtelt.

Am Diens­tag wird ein Silo auf­ge­stellt, in dem der Gips­putz ange­rührt wird. Als wir am frü­hen Nach­mit­tag die Bau­stel­le besich­ti­gen, waren bereits zwei Zim­mer im Ober­ge­schoss fer­tig ver­putzt. Das ging schnell, trotz­dem rech­nen sie mit ins­ge­samt drei Wochen Arbeit. Fotos haben wir dies­mal kei­ne gemacht, die fol­gen nach dem näch­sten Besuch.

Wir muss­ten uns noch kurz­fri­stig um die Innen­fen­ster­bän­ke küm­mern, die man lei­der ver­ges­sen hat. Die sol­len nun aber in den näch­sten Tagen gefer­tigt wer­den, so daß sie noch mit ein­ge­putzt wer­den können.

Ver­mut­lich auf­grund der gro­ßen Hit­ze der ver­gan­ge­nen Wochen schleift das eine oder ande­re Fen­ster. Wir haben eine Flü­gel­tür geöff­net, die sich dar­auf­hin lei­der nicht mehr schlie­ßen lässt. Der Archi­tekt wird sich an den Fen­ster­bau­er wen­den, der dann vor dem Ver­put­zen die Fen­ster und Türen noch­mal nachjustiert.

Roh­in­stal­la­ti­on Elek­trik und HKL

Die ver­gan­ge­nen sechs Wochen waren von der Roh­in­stal­la­ti­on der Elek­trik sowie Heizung/Klima/Lüftung geprägt. Außer­dem hat­te die Bau­fir­ma Schmitt zwei Wochen Betriebs­fe­ri­en, aber deren Sub­un­ter­neh­mer haben in der Zeit wei­ter­ge­ar­bei­tet. Am 13.07. war die Roh­in­stal­la­ti­on abge­schlos­sen, so daß in der kom­men­den Woche die Innen­wän­de ver­putzt wer­den können.

Die Elek­tro­in­stal­la­ti­on umfaßt alle Steck­do­sen und die Elek­trik für die Haus­ge­rä­te im Tech­nik­raum, Küche und Bad und natür­lich die Roll­la­den­schal­ter. Außer­dem wer­den die Raum­tem­pe­ra­tur­sen­so­ren ver­ka­belt und zu den Heiz­kreis­ver­tei­lern geführt. Als Extra­lei­stung haben wir die Ver­ka­be­lung der Netzwerk‑, TV- und Laut­spre­cher­ka­bel an den Elek­tri­ker ver­ge­ben. Das sind zwar Din­ge, die ich auch sel­ber machen könn­te, aber dann müss­ten die nach­fol­gen­den Gewer­ke auf mich war­ten und ich wür­de den besten Grund für jed­we­de Ver­zö­ge­rung frei Haus lie­fern. Außer­dem ist das Rum­rut­schen auf dem Boden nicht för­der­lich für die Gesund­heit der Knie­ge­len­ke über­ge­wich­ti­ger Per­so­nen. Es reicht gera­de, daß ich nach Fer­tig­stel­lung all die­se Kabel anschlie­ßen darf. Allein für das Netz­werk haben wir über 30 Kabel von den ein­zel­nen Räu­men stern­för­mig zum Netz­werk­schrank in den Tech­nik­raum ver­legt. Jedes Kabel hat acht paar­wei­se ver­drill­te Adern, die auf jeder Sei­te ange­schlos­sen wer­den müs­sen. Das sind dann also ins­ge­samt mehr als 500 ein­zel­ne Anschlüs­se. Dage­gen sind die 16 Koax­ka­bel für das Fern­se­hen und die Laut­spre­cher­ka­bel fast vernachlässigbar.

Der Instal­la­teur hat­te im wesent­li­chen mit dem Ver­le­gen der Warm- und Kalt­was­ser­lei­tun­gen und der Abfluß­roh­re zu tun. Außer­dem hat er die Auf­hän­gun­gen für die Wasch­becken und WCs instal­liert. Die wer­den heut­zu­ta­ge nicht mehr an der Wand instal­liert, son­dern an einem angeb­lich sehr sta­bi­len Vor­bau. Die­ser Vor­bau wird dann anschlie­ßend mit Rigips-Plat­ten ver­klei­det, auf die dann gefliest wer­den kann. Ich hof­fe das hält, schließ­lich „macht man das heu­te so“.

Nach­fol­gend ein paar Fotos mit kur­zen Erklärungen.

Kel­ler­ge­schoss:

Technikraum
Lüf­tung, Netz­werk und Elek­tro­ka­bel im Technikraum

Die dicken Roh­re sind für die Zu- und Abluft der Kon­trol­lier­ten Wohn­raum­lüf­tung, die blau­en und oran­gen Kabel sind Cat 7 Kabel für das Netz­werk und die ande­ren Kabel sind Elek­tro­ka­bel. Vor­ne an die Wand kommt der Haupt­ver­tei­ler, links dane­ben der Netz­werk­schrank und ganz nach hin­ten der Wech­sel­rich­ter für die Pho­to­vol­ta­ik. Die Lüf­tungs­roh­re sol­len an der Decke ver­legt werden.

 

Das "Treppenhaus" im Kellergeschoss
Das „Trep­pen­haus“ im Kellergeschoss

Unter der Trep­pe sind der Heiz­kreis­ver­tei­ler und der Unter­ver­tei­ler für das Kel­ler­ge­schoss mon­tiert. Der Unter­ver­tei­ler ist noch mit Pap­pe geschützt.

 

Das Badezimmer im Kellergeschoss
Das Bade­zim­mer im Kellergeschoss

Die­ses Foto zeigt das bereits ver­klei­de­te Tra­ge­ge­stell für WC (links) und Wasch­becken (rechts). Auf der rech­ten Sei­te, hier nicht sicht­bar, gibt es noch die Anschlüs­se für die Waschmaschine.

 

Die Wohnküche im Kellergeschoss
Die Wohn­kü­che im Kellergeschoss

Hier sieht man die Instal­la­tio­nen der Wohn­kü­che im Kel­ler­ge­schoss. An der Wand zum Bad sind die Elek­tro- und Was­ser­an­schlüs­se für die Ein­bau­kü­che zu sehen. Die­se Küche haben wir bereits gekauft. Es ist das Aus­stel­lungs­stück eines Möbel­hau­ses, das sie für uns bis zum Okto­ber ein­ge­la­gert haben. Hier ein Foto von der fer­tig auf­ge­bau­ten Küche:

Die Küche im Kellergeschoss
Die Küche im Kellergeschoss

So soll sie dann auch mal wie­der werden.

Erd­ge­schoss:

Unterverteiler und Heizkreisverteiler im Erdgeschoss
Unter­ver­tei­ler und Heiz­kreis­ver­tei­ler im Erdgeschoss

Hier sieht man den Heiz­kreis­ver­tei­ler und den Unter­ver­tei­ler für die Elek­trik des Erge­schos­ses. Bei­se sind im Trep­pen­haus eingebaut.

 

Netzwerk-, TV- und Lautsprecherverkabelung im Wohnzimmer im Erdgeschoss
Netzwerk‑, TV- und Laut­spre­cher­ver­ka­be­lung im Wohn­zim­mer im Erdgeschoss

In die­ser Ecke soll der Fern­se­her instal­liert wer­den. Dazu sind hier Netzwerk‑, SatTV- und Laut­spre­cher­ka­bel in Unter­putz­do­sen ver­legt. Zwei wei­te­re Laut­spre­cher­ka­bel sind auf die Ter­ras­se geführt, so daß wir auch dort Laut­spre­cher mon­tie­ren kön­nen. Die Nach­barn freu­en sich schon.

 

Die Küchenzeile im Erdgeschoss
Die Küchen­zei­le im Erdgeschoss

Die­ses Foto zeigt die Vor­be­rei­tun­gen für die Küchen­zei­le im Erd­ge­schoss. Dort wer­den im wesent­li­chen ein paar Schrän­ke und eine Spü­le mon­tiert. Rechts wird es eine Arbeits­flä­che geben. Vor­ne ist eine Küchen­in­sel mit Herd und Schrän­ken geplant. Back­ofen, Spül­ma­schi­ne und Kühl­schrank ver­schwin­den in dem angren­zen­den Haus­wirt­schafts­raum. Der ist dann groß genug, um auch noch Wasch­ma­schi­ne, Trock­ner und Gefrier­schrank aufzunehmen.

Ober­ge­schoss:

Satellitenverkabelung
Der Stern­punkt der Satellitenverkabelung

Im süd­li­chen Arbeits­zim­mer des Ober­ge­schos­ses enden die SatTV-Kabel. Sie wer­den in einem Auf­putz-Kabel­ka­nal ver­legt. An der Außen­wand soll die Satel­li­ten­schüs­sel mon­tiert wer­den und die Kabel der LNBs wer­den durch das Rohr nach innen zum Sat-Mul­ti­s­witch geführt. An des­sen Aus­gän­ge wer­den dann die gezeig­ten Kabel angeschlossen.

 

Vorbereitung für die Klimaanlage im Studio
Vor­be­rei­tung für die Kli­ma­an­la­ge im Studio

Ein klei­ner ander­wei­tig nicht genutz­ter Raum im Ober­ge­schoß wur­de von unse­rem Archi­tek­ten als „Stu­dio“ bezeich­net. Das hat uns gut gefal­len und trifft die beab­sich­tig­te Nut­zung. Es ist der Raum zum Chil­len. Man hat einen her­vor­ra­gen­den Aus­blick in süd­li­cher Rich­tung und wir wer­den ihn zum ent­spann­ten Lesen und Musik hören nut­zen. Auch ein Fern­se­her soll instal­liert wer­den kön­nen, daher sind TV‑, Netz­werk- und Laut­spre­cher­ka­bel vor­ge­se­hen. An war­men und schwü­len Tagen soll die klei­ne Kli­ma­an­la­ge für Abküh­lung sor­gen. Oben sieht man die Wan­ne für das Kon­dens­was­ser und in der Wand sind bereits die Roh­re für die Kühl­mit­tel ver­legt. Auch sie wer­den eingeputzt.

Prü­fen der Fen­ster und der Rollläden

Nach­dem vori­ge Woche der Ein­bau der Fen­ster abge­schlos­sen wur­de, wol­len wir an die­sem Wochen­en­de alles mal aus­pro­bie­ren. Außer­dem sind ein paar Klei­nig­kei­ten zu erle­di­gen, z.B. die Instal­la­ti­on der Kabel­ka­nä­le für die Photovolatikleitungen.

Wir kom­men am Sams­tag­vor­mit­tag an und kön­nen noch den Abbau der letz­ten Tei­le des Gerü­stes beob­ach­ten. Jetzt sehen wir das Haus zum ersten­mal in sei­ner gan­zen Pracht.

Südansicht
Süd­an­sicht der Hau­ses ohne Gerüst und ohne Verputz

Nun­ja, der Außen­putz fehlt halt noch und die Außen­an­la­ge könn­te auch mal auf­ge­räumt werden.

In den ver­gan­ge­nen Tagen hat es viel gereg­net und die Schlau­mei­er haben noch kei­nen Regen­ab­fluß auf der Ter­ras­se gebohrt. Sie steht lei­der unter Wasser.

Auf der Terrasse steht Wasser
Auf der Ter­ras­se steht Wasser

Da die Ter­ras­sen­tür nur ein­ge­schäumt aber noch nicht abge­dich­tet ist, dringt das Was­ser ins Haus ein.

Wasser im Arbeitszimmer
Das Was­ser von der Ter­ras­se dringt durch den Schaum ins Haus ein

Sowas war ja vor zwei Wochen noch nor­mal, weil es noch kei­ne Fen­ster und Türen gab, aber jetzt kön­nen wir das nicht mehr akzep­tie­ren und infor­mie­ren die Bau­lei­tung. Näch­ste Woche boh­ren sie ein Loch, damit das Was­ser abflie­ßen kann.

Ich habe einen klei­nen Test­ad­ap­ter für die Roll­lä­den gebaut, denn es gibt noch kei­ne Roll­la­den­ta­ster und auch noch kei­ne Netz­span­nung an den Fenstern.

Der Rollladentester
Der Roll­la­den­te­ster

Alles funk­tio­niert wie es soll. Alle Roll­lä­den kön­nen hoch- und run­ter­fah­ren, nichts klemmt oder klap­pert. An einem oder zwei Roll­lä­den testen wir auch die Not­ab­schal­tung bei klem­men­dem Roll­la­den sowohl beim Hoch- wie auch beim Run­ter­fah­ren. Es gibt nichts zu meckern.

Eini­ge weni­ge Fen­ster klem­men etwas, hier und da fehlt eine Blen­de und es sind nicht über­all die rich­ti­gen Grif­fe ver­baut. Die­se Klei­nig­kei­ten wer­den beho­ben, wenn alles ver­putzt ist und wenn der Est­rich gelegt ist. Erst dann sind die Fen­ster und Türen ja erst von allen Sei­ten rich­tig fest. Wir wer­den dann noch­mal einen Rund­gang mit dem Fen­ster­bau­er machen.

Die Strom­ka­bel der Pho­to­vol­ta­ik­pa­nee­le lagen bis­lang zusam­men­ge­rollt auf dem Spitz­bo­den. Der Wech­sel­rich­ter kann ja lei­der erst instal­liert wer­den, wenn der Est­rich gelegt und halb­wegs aus­ge­trock­net ist. Ich habe die Kabel durch 50mm dicke PE-Roh­re nach unten in den Tech­nik­raum geführt. Zum Glück sind pas­sen­de Decken­durch­brü­che bereits vorgesehen.

Kabelkanäle für die Photovoltaik
Kabel­ka­nä­le für die Photovoltaik

Die bei­den hin­te­ren Y‑förmig zusam­men­ge­führ­ten Roh­re sind für die bereits auf den West- und Süd­flä­chen instal­lier­ten Panee­le. Das vor­de­re Rohr ist als Reser­ve gedacht, falls wir irgend­wann auch die bei­den ande­ren Dach­flä­chen noch bestücken wol­len. Sie haben zwar eine ungün­sti­ge Aus­rich­tung, aber bei sin­ken­den Modul­prei­sen könn­te sich das irgen­wann doch noch lohnen.

 

Instal­la­ti­on der Fen­ster und der Nebeneingangstüren

In die­ser Woche war es end­lich soweit: seit Diens­tag wur­den die Fen­ster und die Neben­ein­gangs­tü­ren ein­ge­baut und heu­te wer­den die Arbei­ten abge­schlos­sen. Damit ist der Bau nun gegen die Wit­te­rung und gegen unge­be­te­ne Besu­cher geschützt.

Die Wohnzimmerfenster werden eingebaut
Die Wohn­zim­mer­fen­ster wer­den eingebaut
Die Fensterfront im Wohnzimmer
Die Fen­ster­front im Wohnzimmer
Terrassentür im Erdgeschoss
Hier wird im Erd­ge­schoss die Ter­ras­sen­tür eingebaut
Ansicht von Süden
Ansicht von Süden auf die neu­en Fenster

Mit den fer­tig ein­ge­bau­ten Fen­stern und Türen sieht das Haus nun gleich sehr viel wohn­li­cher aus. In den näch­sten Tagen kann das Gerüst abge­baut wer­den. Absturz­ge­fahr besteht nun nicht mehr und beim nun fol­gen­den Innen­aus­bau wird es nicht benötigt.