Die vergangenen sechs Wochen waren von der Rohinstallation der Elektrik sowie Heizung/Klima/Lüftung geprägt. Außerdem hatte die Baufirma Schmitt zwei Wochen Betriebsferien, aber deren Subunternehmer haben in der Zeit weitergearbeitet. Am 13.07. war die Rohinstallation abgeschlossen, so daß in der kommenden Woche die Innenwände verputzt werden können.
Die Elektroinstallation umfaßt alle Steckdosen und die Elektrik für die Hausgeräte im Technikraum, Küche und Bad und natürlich die Rollladenschalter. Außerdem werden die Raumtemperatursensoren verkabelt und zu den Heizkreisverteilern geführt. Als Extraleistung haben wir die Verkabelung der Netzwerk‑, TV- und Lautsprecherkabel an den Elektriker vergeben. Das sind zwar Dinge, die ich auch selber machen könnte, aber dann müssten die nachfolgenden Gewerke auf mich warten und ich würde den besten Grund für jedwede Verzögerung frei Haus liefern. Außerdem ist das Rumrutschen auf dem Boden nicht förderlich für die Gesundheit der Kniegelenke übergewichtiger Personen. Es reicht gerade, daß ich nach Fertigstellung all diese Kabel anschließen darf. Allein für das Netzwerk haben wir über 30 Kabel von den einzelnen Räumen sternförmig zum Netzwerkschrank in den Technikraum verlegt. Jedes Kabel hat acht paarweise verdrillte Adern, die auf jeder Seite angeschlossen werden müssen. Das sind dann also insgesamt mehr als 500 einzelne Anschlüsse. Dagegen sind die 16 Koaxkabel für das Fernsehen und die Lautsprecherkabel fast vernachlässigbar.
Der Installateur hatte im wesentlichen mit dem Verlegen der Warm- und Kaltwasserleitungen und der Abflußrohre zu tun. Außerdem hat er die Aufhängungen für die Waschbecken und WCs installiert. Die werden heutzutage nicht mehr an der Wand installiert, sondern an einem angeblich sehr stabilen Vorbau. Dieser Vorbau wird dann anschließend mit Rigips-Platten verkleidet, auf die dann gefliest werden kann. Ich hoffe das hält, schließlich „macht man das heute so“.
Nachfolgend ein paar Fotos mit kurzen Erklärungen.
Kellergeschoss:

Die dicken Rohre sind für die Zu- und Abluft der Kontrollierten Wohnraumlüftung, die blauen und orangen Kabel sind Cat 7 Kabel für das Netzwerk und die anderen Kabel sind Elektrokabel. Vorne an die Wand kommt der Hauptverteiler, links daneben der Netzwerkschrank und ganz nach hinten der Wechselrichter für die Photovoltaik. Die Lüftungsrohre sollen an der Decke verlegt werden.

Unter der Treppe sind der Heizkreisverteiler und der Unterverteiler für das Kellergeschoss montiert. Der Unterverteiler ist noch mit Pappe geschützt.

Dieses Foto zeigt das bereits verkleidete Tragegestell für WC (links) und Waschbecken (rechts). Auf der rechten Seite, hier nicht sichtbar, gibt es noch die Anschlüsse für die Waschmaschine.

Hier sieht man die Installationen der Wohnküche im Kellergeschoss. An der Wand zum Bad sind die Elektro- und Wasseranschlüsse für die Einbauküche zu sehen. Diese Küche haben wir bereits gekauft. Es ist das Ausstellungsstück eines Möbelhauses, das sie für uns bis zum Oktober eingelagert haben. Hier ein Foto von der fertig aufgebauten Küche:

So soll sie dann auch mal wieder werden.
Erdgeschoss:

Hier sieht man den Heizkreisverteiler und den Unterverteiler für die Elektrik des Ergeschosses. Beise sind im Treppenhaus eingebaut.

In dieser Ecke soll der Fernseher installiert werden. Dazu sind hier Netzwerk‑, SatTV- und Lautsprecherkabel in Unterputzdosen verlegt. Zwei weitere Lautsprecherkabel sind auf die Terrasse geführt, so daß wir auch dort Lautsprecher montieren können. Die Nachbarn freuen sich schon.

Dieses Foto zeigt die Vorbereitungen für die Küchenzeile im Erdgeschoss. Dort werden im wesentlichen ein paar Schränke und eine Spüle montiert. Rechts wird es eine Arbeitsfläche geben. Vorne ist eine Kücheninsel mit Herd und Schränken geplant. Backofen, Spülmaschine und Kühlschrank verschwinden in dem angrenzenden Hauswirtschaftsraum. Der ist dann groß genug, um auch noch Waschmaschine, Trockner und Gefrierschrank aufzunehmen.
Obergeschoss:

Im südlichen Arbeitszimmer des Obergeschosses enden die SatTV-Kabel. Sie werden in einem Aufputz-Kabelkanal verlegt. An der Außenwand soll die Satellitenschüssel montiert werden und die Kabel der LNBs werden durch das Rohr nach innen zum Sat-Multiswitch geführt. An dessen Ausgänge werden dann die gezeigten Kabel angeschlossen.

Ein kleiner anderweitig nicht genutzter Raum im Obergeschoß wurde von unserem Architekten als „Studio“ bezeichnet. Das hat uns gut gefallen und trifft die beabsichtigte Nutzung. Es ist der Raum zum Chillen. Man hat einen hervorragenden Ausblick in südlicher Richtung und wir werden ihn zum entspannten Lesen und Musik hören nutzen. Auch ein Fernseher soll installiert werden können, daher sind TV‑, Netzwerk- und Lautsprecherkabel vorgesehen. An warmen und schwülen Tagen soll die kleine Klimaanlage für Abkühlung sorgen. Oben sieht man die Wanne für das Kondenswasser und in der Wand sind bereits die Rohre für die Kühlmittel verlegt. Auch sie werden eingeputzt.