Erfah­run­gen mit der PV-Anlage

Nach­dem das erste Quar­tal des Jah­res vor­bei ist, muß ich nun mal unse­re bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit der PV-Anla­ge zusam­men­fas­sen. Die instal­lier­te Maxi­mal­lei­stung beträgt 9,6 kW. Das ist also das, was bei opti­ma­ler Bestrah­lung an Lei­stungs­er­trag erwar­tet wer­den kann. Der Ener­gie­er­trag ist die­se Lei­stung mul­ti­pli­ziert mit der Zeit (mathe­ma­tisch das Inte­gral der Lei­stung über die Zeit). Als gro­ben Dau­men­wert kann man einen Jah­res­ener­gie­er­trag von 1000 kWh pro instal­lier­tem kW Spit­zen­lei­stung (kWp) erwar­ten. In son­ni­gen Gegen­den und son­ni­gen Jah­ren mehr, in reg­ne­ri­schen weni­ger. Wir soll­ten also knapp 10.000 kWh Solar­er­trag im Jahr haben.

Hier liste ich nun die Ergeb­nis­se des ersten Quar­tals auf. Alle Anga­ben in kWh für Janu­ar, Febru­ar und März:

  • Haus­ver­brauch: 171 + 155 + 258 = 584
  • Solar­pro­duk­ti­on ins­ge­samt: 228 + 640 + 925 = 1793
  • Netz­be­zug: 56 + 18 + 9 = 83
  • Netz­ein­spei­sung: 82 + 436 + 595 = 1113

Der Haus­ver­brauch ist nicht reprä­sen­ta­tiv, weil wir nur unre­gel­mä­ßig vor Ort waren und weil die Bau­fir­ma zeit­wei­se dicke Dreh­strom-Maschi­nen betrie­ben hat.

Wie man sieht, haben wir schon im Janu­ar zwei Drit­tel unse­res Haus­ver­brauchs mit der PV-Anla­ge decken kön­nen. Im Febru­ar erhöh­te sich der Aut­ar­kie­grad auf 90% und im März auf 97%. Das geht natür­lich nur mit Hil­fe eines Akkus. Seit Febru­ar reicht die Solar­pro­duk­ti­on an jedem Tag aus, um den Akku auf 100% zu laden. Über Nacht wird er dann nor­ma­ler­wei­se auf etwa 50 bis 60% ent­la­den. Wenn wir abends nach Son­nen­un­ter­gang noch Kochen oder Waschen, dann ist er am näch­sten mor­gen auch schon­mal auf 30% abge­sackt. 20% ist die momen­tan ein­pro­gram­mier­te Rest­men­ge, die er als Not­strom­re­ser­ve behal­ten soll. Wenn die Ladung soweit abge­sackt ist, wird wei­te­rer Strom aus dem Netz bezo­gen. Soll­te das Netz aus­fal­len, dann über­nimmt der Akku die Hausversorgung.

Nach­fol­gend als Bei­spie­le die Anzei­gen im Web-basier­ten Überwachunsportal:

Aktuelle Werte vom 01. April 2019 um 19:03:57 Uhr
Aktu­el­le Wer­te vom 01. April 2019 um 19:03:57 Uhr

Die­ses Dia­gramm zeigt die aktu­el­len Wer­te. Die Son­ne geht fast unter und so kom­men nur noch 360 Watt PV-Lei­stung her­ein. Das reicht, um den Haus­ver­brauch von 305 Watt zu decken. Angeb­lich wird der Akku noch mit 63W gela­den, obwohl er zu 100% voll ist und auch die 8W Netz­be­zug dürf­ten der begrenz­ten Meß­ge­nau­ig­keit geschul­det sein.

Tagesverlauf vom 29.03.2019
Tages­ver­lauf vom 29.03.2019

Die­ses Dia­gramm zeigt exem­pla­risch den Tages­ver­lauf vom 29.03. Die grü­ne Flä­che im Hin­ter­grund stellt den Lade­zu­stand des Akkus dar. Er wird über nacht von 100% auf gut 50% ent­la­den. Die rote Linie zeigt den Haus­ver­brauch an. Die oran­ge Linie zeigt die Solar­pro­duk­ti­on, die gegen 8:00 Uhr beginnt. Die Solar­pro­duk­ti­on deckt zunächst den Haus­ver­brauch, die (kaum zu sehen­de) grü­ne Linie, die das Ent­la­den des Akkus anzeigt, geht gegen null. Die über­schüs­si­ge PV-Ener­gie wird ins Netz ein­ge­speist (blaue Linie).

Da die Anla­ge nur 70% der mög­li­chen Spit­zen­lei­stung ein­spei­sen darf (6,72kW, der Rest geht ver­lo­ren), habe ich die Akku­la­dung so pro­gram­miert, daß sie erst um 11:30 Uhr star­tet und dann auch nur mit 1kW lädt. Das ist an der dun­kel­grü­nen Kur­ve zu sehen. Damit wird eine mög­li­che Kap­pung in der Mit­tags­zeit vermieden.

Die Kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung geht in Betrieb

End­lich ist der Instal­la­teur soweit, daß die Wohn­raum­lüf­tung in Betrieb genom­men wer­den kann. Er hat eine Zehn­der Com­fo­Air Q450 TR instal­liert. Sie kann pro Stun­de bis zu 450 m³ Luft aus­tau­schen. Die Wär­me wird dabei zum gro­ßen Teil zurück­ge­won­nen und die Luft wird gefil­tert. Wir erhof­fen uns, daß wir dadurch nur noch in Aus­nah­me­fäl­len über die Fen­ster lüf­ten müs­sen. Dadurch soll­ten wir deut­lich weni­ger Ärger mit Flie­gen und son­sti­gen Insek­ten im Haus haben und auch Blü­ten­staub dürf­te zum gro­ßen Teil aus­ge­fil­tert werden.

Wie die fol­gen­den Bil­der zei­gen, sind eine Men­ge dicker Roh­re dazu notwendig.

Die Rohre gehen knapp am Wechselrichter und am Netzwerkschrank vorbei.
Die Roh­re gehen knapp am Wech­sel­rich­ter und am Netz­werk­schrank vorbei.
Ein Großteil der Decke ist nun mit Rohren gepflastert. Auch die provisorische Deckenlampe verschwindet hinter den Rohren.
Ein Groß­teil der Decke ist nun mit Roh­ren gepfla­stert. Auch die pro­vi­so­ri­sche Decken­lam­pe ver­schwin­det hin­ter den Rohren.

Die prin­zi­pi­el­le Funk­ti­ons­wei­se ist recht sim­pel: Über Decken­ven­ti­le wird Luft aus den Räu­men abge­saugt und nach drau­ßen gebla­sen, wäh­rend die glei­che Men­ge Außen­luft über ande­re Decken­ven­ti­le nach innen gelei­tet wird. Bei­de Luft­strö­me pas­sie­ren einen Wär­me­tau­scher, der dafür sorgt, daß die Tem­pe­ra­tur der Innen­luft mög­lichst gehal­ten wird. Im Win­ter soll es also warm blei­ben, im Som­mer kühl. Über 80% der Wär­me soll so zurück­ge­won­nen werden.

In der Mitte sieht man das Bedienpanel der Lüftungsanlage
In der Mit­te sieht man das Bedien­pa­nel der Lüftungsanlage

Hin­ter den um 45° geneig­ten Klap­pen neben dem Bedien­feld sind die Fil­ter ein­ge­steckt. Sie müs­sen regel­mä­ßig gerei­nigt bzw. ersetzt wer­den. Das­sel­be gilt für die Fil­ter in den Deckenventilen.

Über das Bedienpanel kann die Luftmenge eingestellt werden, die pro Stunde ausgetauscht wird.
Über das Bedien­pa­nel kann die Luft­men­ge ein­ge­stellt wer­den, die pro Stun­de aus­ge­tauscht wird.

Das Bedien­pa­nel ist ein­fach gehal­ten. Mit den <+> und <->-Tasten wird die stünd­lich aus­ge­tausch­te Luft­men­ge in drei Stu­fen ein­ge­stellt: nied­rig (210 m³/h), nor­mal (300 m³/h) oder hoch (405 m³/h). Dar­über­hin­aus gibt es die Stu­fe „Abwe­sen­heit“ (ABW), in der nur 70 m³/h aus­ge­tauscht wer­den. Das ist die Urlaubs­stu­fe, wenn nie­mand im Haus ist. Die Lei­stungs­auf­nah­me der Lüf­tung ist lei­der nicht ver­nach­läs­sig­bar. Ich habe 25W in der nie­dig­sten Stu­fe gemes­sen, 55W bei Nor­mal­be­trieb und 125W bei der hohen Geschwindigkeit.

Die ersten Erfahrungen

Die ersten Erfah­run­gen nach zwei Tagen und zwei Näch­ten sind weit­ge­hend posi­tiv. Wir haben immer noch eine Men­ge Feuch­tig­keit im Haus und wegen der mit Folie zuge­häng­ten Fen­ster (wegen der Ver­put­zer) kön­nen wir über die­se im Moment nur ein­ge­schränkt lüf­ten. Seit die Lüf­tung in Betrieb ist, ist das Raum­kli­ma sehr viel ange­neh­mer. Die Geräusch­ku­lis­se hält sich ent­ge­gen unse­ren Befürch­tun­gen in engen Gren­zen. Direkt unter dem Aus­lass­ven­til hört man die Luft­strö­mung im Nor­mal­be­trieb als lei­ses Rau­schen. Obwohl wir emp­find­lich sind, ist das nicht stö­rend oder gar schlaf­rau­bend. Wenn es das wäre, könn­ten wir die Zir­ku­la­ti­on noch auf die unter­ste Stu­fe ein­stel­len. Wenn bei einer Par­ty vie­le Leu­te im Haus sind, kann man auf die höch­ste Stu­fe ein­stel­len, was nur dann hör­bar ist, wenn alle ruhig sind.

Die neue Küche wird eingebaut

Das War­ten hat ein Ende: am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de die neue Küche für das Erd­ge­schoss gelie­fert und ab Mon­tag wird sie ein­ge­baut. Dafür sind vier Tage reser­viert. Für die Lie­fe­rung waren zwei mit­tel­gro­ße Trans­por­ter von­nö­ten und die Arbeits­kraft von vier Män­nern. Zwei haben nach und nach die Trans­por­ter ent­la­den, wäh­rend die bei­den ande­ren die Tei­le aus­ge­packt und grob an ihren Stell­platz posi­tio­niert haben. Die Instal­la­ti­on soll ein Mann allei­ne machen. Ver­mut­lich baut man dar­auf, daß der Kun­de freu­dig mit anpackt.

Nach­dem die Küche am Frei­tag gelie­fert wur­de, sind wir nach Düs­sel­dorf gefah­ren, weil in die­ser Woche die Glas­tü­ren gelie­fert wur­den. Wir haben zwei Schie­be­tü­ren für die Wohn­kü­che im Erd­ge­schoss vor­ge­se­hen und eine wei­te­re schwenk­ba­re Glas­tür zum Flur im EG. Die haben wir alle am Sams­tag abge­holt. Sie muss­ten hoch­kant trans­por­tiert wer­den und wir sind froh, daß wir sie heil nach Strom­berg gebracht haben. Wir hat­ten noch fünf wei­te­re Holz­tü­ren in Düs­sel­dorf in der Gara­ge ste­hen, die wir schon vor ein paar Wochen abge­holt hat­ten. Die haben wir auch hoch­kant trans­por­tiert und die Glas­tü­ren als Sand­wich dazwi­schen­ge­packt. Das gan­ze muss­te dann natür­lich kipp­si­cher ver­zurrt wer­den. Wir wer­den lang­sam zu Ver­la­de­ex­per­ten. Unser 750kg Anhän­ger hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht. Die gesam­te Achs­last lag heu­te übri­gens bei etwa 600kg, also deut­lich im grü­nen Bereich.

Hier ein paar opti­sche Ein­drücke von der neu­en Küche:

Spülmaschine, Spüle und Schränke im Hauswirtschaftsraum
Spül­ma­schi­ne, Spü­le und Schrän­ke im Hauswirtschaftsraum
Waschmaschine, Trockner und Schränke im Hauswirtschaftsraum
Wasch­ma­schi­ne, Trock­ner und Schrän­ke im Hauswirtschaftsraum
Hier kommen Backofen und Mikrowelle hin, in die Lücke neben der Tür kommt der Kühlschrank.
Hier kom­men Back­ofen und Mikro­wel­le hin, in die Lücke neben der Tür kommt der Kühlschrank.
Vorne sieht man die Kücheninsel, in die ein 90cm breiter Induk-Herd eingebaut wird. Hinten an der Wand ist der zukünftige Arbeitsbereich mit einem Spülbecken unter dem Fenster.
Vor­ne sieht man die Küchen­in­sel, in die ein 90cm brei­ter Induk-Herd ein­ge­baut wird. Hin­ten an der Wand ist der zukünf­ti­ge Arbeits­be­reich mit einem Spül­becken rechts unter dem Fenster.
Leider sind noch keine Tapeten an der Wand, so daß die zukünftige Küchenchefin leider am Sonntagabend noch Überstunden machen muß.
Lei­der sind noch kei­ne Tape­ten an der Wand, so daß die zukünf­ti­ge Küchen­che­fin lei­der am Sonn­tag­abend noch Über­stun­den machen muß.

Wie man sieht, feh­len auch noch eini­ge Steck­do­sen. Der Elek­tri­ker hat uns ver­spro­chen, am Diens­tag jeman­den zu schicken, der sie ein­baut und dann auch die Blen­den draufmacht.

Inbe­trieb­nah­me der PV-Anlage

Am 23.11. soll nun end­lich die PV-Anla­ge in Betrieb genom­men wer­den. Sie ist bereits sein eini­gen Wochen fer­tig ange­schlos­sen, aber es hieß zunächst, daß jemand vom Strom­ver­sor­ger beim Ein­schal­ten dabei sein muß. Das hat sich nun als Falsch­mel­dung her­aus­ge­stellt und so hät­ten wir eigent­lich schon seit ein paar Wochen den selbst erzeug­ten Strom nut­zen kön­nen. Nun­ja, was will man lamen­tie­ren, irgend­was ist halt immer.

Dum­mer­wei­se braucht der Elek­tri­ker zur Inbe­trieb­nah­me einen Inter­net­an­schluß, den wir aber noch nicht haben. Daß er ein GSM Modem mit­brin­gen woll­te, hat­te er natür­lich schon wie­der ver­ges­sen. Also muß er noch­mal nach Hau­se fah­ren, um die­ses GSM Modem besor­gen. Wie zu erwar­ten war, funk­tio­niert es auch nicht gleich und so steht die Son­ne schon fast am Hori­zont, als die Anla­ge dann end­lich läuft. Der Lade­zu­stand der Akkus steht bei 22% und als erstes muß die Akku­ka­pa­zi­tät kali­briert wer­den, indem sie bis auf 100% gela­den wer­den. Die Akkus dür­fen nur von den PV-Panee­len gela­den wer­den, nicht aus dem Netz. Die Geset­zes­la­ge ist abstrus und nicht unmit­tel­bar ver­ständ­lich. Da in der jet­zi­gen Jah­res­zeit und bei der neb­li­gen Wet­ter­la­ge nur ein bis zwei Kilo­watt­stun­den am Tag her­ein­kom­men, wird die Anla­ge nun ein paar Tage mit dem Laden der Akkus beschäf­tigt sein. Daher kön­nen wir die Not­strom­funk­ti­on lei­der noch nicht testen.

Hier ein Foto der Sta­tus­an­zei­ge des Wech­sel­rich­ters am Sonntagnachmittag:

Die Paneele liefern noch knapp 500W elektrische Energie.
Am frü­hen Sonn­tag­nach­mit­tag sind die Akkus zu 66% gela­den. Die Panee­le lie­fern noch knapp 500W elek­tri­sche Ener­gie. Das reicht nicht, um die Akkus bis Son­nen­un­ter­gang voll zu bekommen.

 

End­lich – es wird warm im Haus

Wir pen­deln nun regel­mä­ßig mög­lichst ein­mal in der Woche  mit bela­de­nem Anhän­ger von Düs­sel­dorf nach Strom­berg. Am 16.11. ist es wie­der soweit. Dies­mal schaf­fen wir Bad­ke­ra­mik nach Strom­berg, die schon län­ger bei uns im Kel­ler lagert. Die seit Mitt­woch lau­fen­de Trock­nung des Est­richs wird vor­aus­sicht­lich viel Feuch­tig­keit ins Haus brin­gen, so daß wir bis­lang nur die robu­ste­ren Din­ge run­ter­schaf­fen. Auch die Fahr­rä­der neh­men wir mit, die brau­chen wir im Win­ter in Düs­sel­dorf nicht mehr.

Für den kom­men­den Mon­tag ist der Flie­sen­le­ger ange­kün­digt. Wenn der los­legt, wol­len wir die Decken in den betrof­fe­nen Räu­men gestri­chen haben, weil man sonst beim Strei­chen alles wie­der ver­saut. Bedau­er­li­cher­wei­se müs­sen wir daher die Ein­la­dung von Tina am Sonn­tag absagen.

Die Arbeit geht dies­mal ganz gut von der Hand, die Trock­nung des Est­richs läuft auf vol­len Tou­ren (200 kWh/Tag = 40 € Strom­ko­sten). Wir müs­sen nicht mehr frie­ren, son­dern kom­men wegen der recht hohen Luft­feuch­tig­keit sogar ziem­lich ins Schwit­zen. Bis Sonn­tag­abend sind in den Räu­men, die gefliest wer­den sol­len, alle Decken zwei­mal gestri­chen. Wir sind zufrie­den. Inzwi­schen haben wir auch schon den Kühl­schrank in Betrieb genom­men und unse­re alte Mikro­wel­le aus Düs­sel­dorf tut auf der Bau­stel­le auch ihren Dienst. So kön­nen wir nach geta­ner Arbeit ein küh­les Bier bei der war­men Mahl­zeit genießen.

Abendessen
Abend­essen auf der Bau­stel­le nach geta­ner Arbeit.

 

 

Inbe­trieb­nah­me der Heizung

Wir fah­ren am 08.11. wie­der mit einem vol­len Anhän­ger nach Strom­berg. Wir wol­len wei­te­re Decken strei­chen und im Anschluß­raum zur Gara­ge ein Aus­guß­becken installieren.

Als wir am 09.11. auf der Bau­stel­le ankom­men, blicken wir in die ver­zwei­fel­ten Gesich­ter des Instal­la­teurs und des Elek­tri­kers. Es ist ihnen auch mit ver­ein­ten Kräf­ten nicht gelun­gen, die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen, die die Wär­me vom Außen­teil der Hei­zung zum Innen­teil trans­por­tie­ren, durch die Leer­roh­re zu zie­hen. Wir ver­su­chen es zu dritt, zunächst von innen, dann von außen. Auch das Ein­brin­gen eine Kabels zum Durch­zie­hen der Lei­tun­gen schlägt fehl. Es ist kei­ne Fra­ge von Kraft, die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen ver­hed­dern sich irgend­wo. Wir geben auf und bestel­len für den kom­men­den Mon­tag einen Bag­ger­fah­rer, um die Leer­roh­re auf­zu­bag­gern. Ein Bag­ger steht zufäl­lig noch her­um. Die Inbe­trieb­nah­me der Hei­zung wur­de zwi­schen­zeit­lich auf den kom­men­den Mitt­woch ver­legt, weil ein Kli­ma­tech­ni­ker des Her­stel­lers vor Ort sein muß, um die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen zu eva­ku­ie­ren und mit Kühl­mit­tel zu befüllen.

Wir nut­zen das Wochen­en­de für wei­te­re Kno­chen­ar­bei­ten über Kopf. Wir schlei­fen Decken und strei­chen sie teils zwei­mal. Das Haus ist inzwi­schen auch recht kalt und das gan­ze ist nur mit Schmerz­mit­teln und halb­wegs war­mer Klei­dung zu ertra­gen. Da müs­sen wir durch, denn schließ­lich kom­men nur die Har­ten in den Gar­ten. Wir sind aber froh, daß das mit dem Decken­an­strich so gut funk­tio­niert. Wir beka­men von meh­re­ren Sei­ten die Emp­feh­lung, die Decke vor dem Anstrich zu tape­zie­ren. Das erscheint uns unnö­tig und ver­mut­lich hät­te man auch hier und da die Stoß­kan­ten gesehen.

Als wir am spä­ten Vor­mit­tag des Mon­tags an der Bau­stel­le ankom­men, sind die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen bereits fer­tig ein­ge­zo­gen. Die Leer­roh­re wur­den wie geplant auf­ge­bag­gert und waren nun auch schon wie­der zuge­schüt­tet. Nur noch der Elek­tri­ker ist vor Ort. Er erklär­te, daß es in den Leer­roh­ren eine Abzwei­gung nach unten gab, die zum Ent­wäs­sern vor­ge­se­hen war. Dort hat­ten sich die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen ver­fan­gen. Nun steht der Inbe­trieb­nah­me am Mitt­woch nichts mehr im Wege.

End­lich haben wir auch die Muße, mal ein paar Fotos zu machen:

Das Innenteil der Heizung
Das Innen­teil der Hei­zung im Tech­nik­raum. Es beinhal­tet im wesent­li­chen den Ver­flüs­si­ger, den Wär­me­tau­scher und den Warm­was­ser­spei­cher. Links sieht man die noch nicht ange­schlos­se­nen Kühl­mit­tel­lei­tun­gen und rechts oben den Vor­lauf und den Rück­lauf für die Fußbodenheizung.

Das Außenteil
Die­ses Foto zeigt das Außen­teil, das den Kom­pres­sor, den Ver­damp­fer und zwei Lüf­ter beinhal­tet. Die durch­ge­bla­se­ne Luft wird merk­lich abgekühlt.

Die Kühlmittelleitungen am Außenteil
Die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen sind auch am Außen­teil noch nicht ange­schlos­sen. Die Ver­kle­bung des Roh­res zeugt nicht gera­de von gro­ßer Pro­fes­sio­na­li­tät. Da wer­den wir regel­mä­ßig prü­fen müs­sen, ob es noch halb­wegs dicht ist.

Start der Heizungsinstallation

Nach lan­gem War­ten ist es nun end­lich soweit: der Instal­la­teur beginnt mit der Hei­zungs­in­stal­la­ti­on. Die Hei­zung soll am Frei­tag die­ser Woche gelie­fert und auf­ge­baut wer­den. Bis dahin sol­len alle Vor­be­rei­tun­gen abge­schlos­sen sein, der Heiz­kreis­lauf soll mit Was­ser befüllt sein und das Fun­da­ment für den Kom­pres­sor soll stehen.

Wir haben uns für eine Luft-Was­ser-Wär­me­pum­pe von der Fir­ma Viess­mann ent­schie­den, die letzt­lich wie ein Kühl­schrank oder eine Kli­ma­an­la­ge funk­tio­niert. Sie besteht aus einer Vito­cal 200‑S Außen­ein­heit mit Kom­pres­sor, Ver­damp­fer und Ven­ti­la­tor, sowie der Vito­cal 222‑S Innen­ein­heit mit Ver­flüs­si­ger, Wär­me­tau­scher und 220l Warm­was­ser­spei­cher. Die Außen­ein­heit steht vor dem Gäste­zim­mer im Erd­ge­schoss auf einem Beton­fun­da­ment, die Innen­ein­heit steht im Tech­nik­raum. Neben der Hei­zung ist die­se Wär­me­pum­pe auch für die Bereit­stel­lung von Warm­was­ser zuständig.

Wir erwar­ten, daß die Wär­me­pum­pe über’s Jahr gemit­telt aus 1 kWh elek­tri­scher Ener­gie und der Wär­me­en­er­gie der Umge­bungs­luft etwa 4 kWh nutz­ba­rer Wär­me­en­er­gie gewinnt. Für den Betrieb die­ser Wär­me­pum­pe gibt es elek­tri­sche Ener­gie zum Son­der­ta­rif von etwa 20ct/kWh. Dafür kann der Strom­ver­sor­ger mehr­mals am Tag für eine bestimm­te Maxi­mal­zeit den Strom abdre­hen, um den Ver­brauch in Stoß­zei­ten etwas zu reduzieren.

Wir sind bei der Instal­la­ti­on nicht vor Ort, fah­ren aber am Sonn­tag, den 04.11. wie­der hin. Wir haben end­lich die schon vor eini­ger Zeit bestell­te Küche für die Ein­lie­ger­woh­nung im Kel­ler abge­holt, nach­dem der Lie­fe­rant ange­droht hat, ab Novem­ber Lager­ko­sten zu berech­nen. Da die Küche nun schon auf Anhän­ger und im Auto ver­la­den ist, spa­ren wir uns das noch­ma­li­ge Zwi­schen­la­gern in Düs­sel­dorf und fah­ren sie gleich zum Bestim­mungs­ort nach Strom­berg. Für’s Aus­la­den wer­den star­ke Leu­te gebraucht und so sind wir froh, daß Gun­ter und Ger­not sich anbie­ten, aus Wöll­stein zu kom­men und zu hel­fen. Wir hal­ten uns nicht auf und fah­ren am sel­ben Tag wie­der zurück nach Düs­sel­dorf. Sonn­tags ist nor­ma­ler­wei­se der ange­nehm­ste Tag auf der Auto­bahn, gera­de wenn man wegen des Anhän­gers auf 80 km/h beschränkt ist und auf wei­ten Strecken nicht über­ho­len darf.

Ein­bau des Wechselrichters

Nach­dem sich nun der Jahr­hun­dert­som­mer dem Ende zuneigt, wird end­lich unser Wech­sel­rich­ter instal­liert. Das konn­te lei­der nicht gesche­hen, bevor der Est­rich gelegt wur­de. Er hät­te beim Trock­nen soviel Feuch­tig­keit ins Haus brin­gen kön­nen, daß emp­find­li­che Gerä­te geschä­digt wer­den. Es wur­de das Kli­ma einer Tropf­stein­höh­le pro­phe­zeit, bei der das Kon­dens­was­ser nur so von der Decke tröp­felt. Ver­mut­lich auch wie­der wegen das trocke­nen Som­mers war das tat­säch­li­che Kli­ma im Haus aber weit von die­ser Vor­her­sa­ge entfernt.

Für den Ein­bau sind zwei aus­ge­wach­se­ne Män­ner von­nö­ten, denn auch ohne Akkus ist der Wech­sel­rich­ter zu schwer für eine Person.

Wechselrichter1
Für den Trans­port des Wech­sel­rich­ters soll­te man schon zu Zweit sein…

Der Ein­bau des Wech­sel­rich­ters ist unspek­ta­ku­lär. Die Elek­tri­ker schrau­ben ein Hal­te­rung an die Wand und set­zen den Wech­sel­rich­ter ein.

Wechselrichter2
Mon­ta­ge des Wech­sel­rich­ters an der Wand.

Die Ver­ka­be­lung zum Haupt­ver­tei­ler besteht aus ein paar dicken Kabeln, die in einem Kabel­ka­nal ver­legt wer­den. Anschlie­ßend wer­den zwei Akku­packs eingesetzt

Wechselrichter3
Alles fer­tig! Der Wech­sel­rich­ter ist mon­tiert und ange­schlos­sen und die Akkus sind eingebaut.

Lei­der kann die Anla­ge aber noch nicht in Betrieb genom­men wer­den. Sie muß zunächst ange­mel­det wer­den und ein Ver­tre­ter des Netz­be­trei­bers muß dabei sein. Das ist Schade.

Wir fra­gen uns, ob wir die Inbe­trieb­nah­me bes­ser auf das näch­ste Jahr ver­schie­ben, weil wir dann ein Jahr län­ger die garan­tier­te Ein­spei­se­ver­gü­tung erhal­ten. Der Ertrag, den wir für den Rest die­ses Jah­res noch erwar­ten dür­fen, ist sehr über­schau­bar. Letzt­lich ent­schei­den wir uns aber für eine schnellst­mög­li­che Inbe­trieb­nah­me, da wir ja bei die­ser Anla­ge nicht auf den Strom­ver­kauf, son­dern auf mög­lichst hohen Eigen­ver­brauch set­zen. Daher haben wir ja auch die Akkus installiert.

Für die Inbe­trieb­nah­me ist ein Inter­net­zu­gang not­wen­dig, den wir aber z.Zt. noch nicht haben. Der Elek­tri­ker ver­spricht, zum noch zu ver­ein­ba­ren­den Ter­min ein GSM Modem mitzubringen.

Die Fuß­bo­den­hei­zung ist verlegt

Gera­de noch recht­zei­tig vor dem kalen­da­ri­schen Herbst­an­fang ist die Fuß­bo­den­hei­zung ver­legt worden.

Fußbodenheizung Bad KG
Fuß­bo­den­hei­zung im Bad des Kellergeschosses

Fußbodenheizung Wohnen KG
Fuß­bo­den­hei­zung im Wohn­zim­mer des Kellergeschosses

Fußbodenheizung Wohnen EG
Fuß­bo­den­hei­zung im Wohn­zim­mer des Erdgeschosses

Fußbodenheizung im Treppenbereich
Fuß­bo­den­hei­zung im Trep­pen­be­reich des Erd­ge­schos­ses mit Blick auf den Heizkreisverteiler

Anschluß Heizkreisverteiler
Anschluß der Fuß­bo­den­hei­zung an den Heizkreisverteiler

Fußbodenheizung Flur OG
Fuß­bo­den­hei­zung im Flur des Obergeschosses

Damit ist alles vor­be­rei­tet, um den Est­rich zu gie­ßen. Das soll am kom­men­den Mon­tag, dem 01.10. gesche­hen. Wir neh­men Abstand davon, die­sem Spek­ta­kel bei­zu­woh­nen und fah­ren bereits am Sonn­tag wie­der zurück nach Düs­sel­dorf. Wir kön­nen sowie­so nichts hel­fen und wür­den nur im Weg ste­hen. Wir pla­nen unse­ren näch­sten Besuch auf der Bau­stel­le für den 06.10. ein. Am 08.10. soll der Wech­sel­rich­ter für die PV-Anla­ge ein­ge­baut wer­den und auch unser Elek­tri­ker soll dann vor Ort sein. Das ist im Grun­de auch der Start­schuß für den Innen­aus­bau. Wahr­schein­lich wer­den wir aber noch ein oder zwei Wochen war­ten müs­sen, bevor die Luft­feuch­tig­keit einen erträg­li­chen Wert ange­nom­men hat.

Roh­in­stal­la­ti­on Elek­trik und HKL

Die ver­gan­ge­nen sechs Wochen waren von der Roh­in­stal­la­ti­on der Elek­trik sowie Heizung/Klima/Lüftung geprägt. Außer­dem hat­te die Bau­fir­ma Schmitt zwei Wochen Betriebs­fe­ri­en, aber deren Sub­un­ter­neh­mer haben in der Zeit wei­ter­ge­ar­bei­tet. Am 13.07. war die Roh­in­stal­la­ti­on abge­schlos­sen, so daß in der kom­men­den Woche die Innen­wän­de ver­putzt wer­den können.

Die Elek­tro­in­stal­la­ti­on umfaßt alle Steck­do­sen und die Elek­trik für die Haus­ge­rä­te im Tech­nik­raum, Küche und Bad und natür­lich die Roll­laden­schal­ter. Außer­dem wer­den die Raum­tem­pe­ra­tur­sen­so­ren ver­ka­belt und zu den Heiz­kreis­ver­tei­lern geführt. Als Extral­ei­stung haben wir die Ver­ka­be­lung der Netzwerk‑, TV- und Laut­spre­cher­ka­bel an den Elek­tri­ker ver­ge­ben. Das sind zwar Din­ge, die ich auch sel­ber machen könn­te, aber dann müss­ten die nach­fol­gen­den Gewer­ke auf mich war­ten und ich wür­de den besten Grund für jed­we­de Ver­zö­ge­rung frei Haus lie­fern. Außer­dem ist das Rum­rut­schen auf dem Boden nicht för­der­lich für die Gesund­heit der Knie­ge­len­ke über­ge­wich­ti­ger Per­so­nen. Es reicht gera­de, daß ich nach Fer­tig­stel­lung all die­se Kabel anschlie­ßen darf. Allein für das Netz­werk haben wir über 30 Kabel von den ein­zel­nen Räu­men stern­för­mig zum Netz­werk­schrank in den Tech­nik­raum ver­legt. Jedes Kabel hat acht paar­wei­se ver­drill­te Adern, die auf jeder Sei­te ange­schlos­sen wer­den müs­sen. Das sind dann also ins­ge­samt mehr als 500 ein­zel­ne Anschlüs­se. Dage­gen sind die 16 Koax­ka­bel für das Fern­se­hen und die Laut­spre­cher­ka­bel fast vernachlässigbar.

Der Instal­la­teur hat­te im wesent­li­chen mit dem Ver­le­gen der Warm- und Kalt­was­ser­lei­tun­gen und der Abfluß­roh­re zu tun. Außer­dem hat er die Auf­hän­gun­gen für die Wasch­becken und WCs instal­liert. Die wer­den heut­zu­ta­ge nicht mehr an der Wand instal­liert, son­dern an einem angeb­lich sehr sta­bi­len Vor­bau. Die­ser Vor­bau wird dann anschlie­ßend mit Rigips-Plat­ten ver­klei­det, auf die dann gefliest wer­den kann. Ich hof­fe das hält, schließ­lich „macht man das heu­te so“.

Nach­fol­gend ein paar Fotos mit kur­zen Erklärungen.

Kel­ler­ge­schoss:

Technikraum
Lüf­tung, Netz­werk und Elek­tro­ka­bel im Technikraum

Die dicken Roh­re sind für die Zu- und Abluft der Kon­trol­lier­ten Wohn­raum­lüf­tung, die blau­en und oran­gen Kabel sind Cat 7 Kabel für das Netz­werk und die ande­ren Kabel sind Elek­tro­ka­bel. Vor­ne an die Wand kommt der Haupt­ver­tei­ler, links dane­ben der Netz­werk­schrank und ganz nach hin­ten der Wech­sel­rich­ter für die Pho­to­vol­ta­ik. Die Lüf­tungs­roh­re sol­len an der Decke ver­legt werden.

 

Das "Treppenhaus" im Kellergeschoss
Das „Trep­pen­haus“ im Kellergeschoss

Unter der Trep­pe sind der Heiz­kreis­ver­tei­ler und der Unter­ver­tei­ler für das Kel­ler­ge­schoss mon­tiert. Der Unter­ver­tei­ler ist noch mit Pap­pe geschützt.

 

Das Badezimmer im Kellergeschoss
Das Bade­zim­mer im Kellergeschoss

Die­ses Foto zeigt das bereits ver­klei­de­te Tra­ge­ge­stell für WC (links) und Wasch­becken (rechts). Auf der rech­ten Sei­te, hier nicht sicht­bar, gibt es noch die Anschlüs­se für die Waschmaschine.

 

Die Wohnküche im Kellergeschoss
Die Wohn­kü­che im Kellergeschoss

Hier sieht man die Instal­la­tio­nen der Wohn­kü­che im Kel­ler­ge­schoss. An der Wand zum Bad sind die Elek­tro- und Was­ser­an­schlüs­se für die Ein­bau­kü­che zu sehen. Die­se Küche haben wir bereits gekauft. Es ist das Aus­stel­lungs­stück eines Möbel­hau­ses, das sie für uns bis zum Okto­ber ein­ge­la­gert haben. Hier ein Foto von der fer­tig auf­ge­bau­ten Küche:

Die Küche im Kellergeschoss
Die Küche im Kellergeschoss

So soll sie dann auch mal wie­der werden.

Erd­ge­schoss:

Unterverteiler und Heizkreisverteiler im Erdgeschoss
Unter­ver­tei­ler und Heiz­kreis­ver­tei­ler im Erdgeschoss

Hier sieht man den Heiz­kreis­ver­tei­ler und den Unter­ver­tei­ler für die Elek­trik des Erge­schos­ses. Bei­se sind im Trep­pen­haus eingebaut.

 

Netzwerk-, TV- und Lautsprecherverkabelung im Wohnzimmer im Erdgeschoss
Netzwerk‑, TV- und Laut­spre­cher­ver­ka­be­lung im Wohn­zim­mer im Erdgeschoss

In die­ser Ecke soll der Fern­se­her instal­liert wer­den. Dazu sind hier Netzwerk‑, SatTV- und Laut­spre­cher­ka­bel in Unter­putz­do­sen ver­legt. Zwei wei­te­re Laut­spre­cher­ka­bel sind auf die Ter­ras­se geführt, so daß wir auch dort Laut­spre­cher mon­tie­ren kön­nen. Die Nach­barn freu­en sich schon.

 

Die Küchenzeile im Erdgeschoss
Die Küchen­zei­le im Erdgeschoss

Die­ses Foto zeigt die Vor­be­rei­tun­gen für die Küchen­zei­le im Erd­ge­schoss. Dort wer­den im wesent­li­chen ein paar Schrän­ke und eine Spü­le mon­tiert. Rechts wird es eine Arbeits­flä­che geben. Vor­ne ist eine Küchen­in­sel mit Herd und Schrän­ken geplant. Back­ofen, Spül­ma­schi­ne und Kühl­schrank ver­schwin­den in dem angren­zen­den Haus­wirt­schafts­raum. Der ist dann groß genug, um auch noch Wasch­ma­schi­ne, Trock­ner und Gefrier­schrank aufzunehmen.

Ober­ge­schoss:

Satellitenverkabelung
Der Stern­punkt der Satellitenverkabelung

Im süd­li­chen Arbeits­zim­mer des Ober­ge­schos­ses enden die SatTV-Kabel. Sie wer­den in einem Auf­putz-Kabel­ka­nal ver­legt. An der Außen­wand soll die Satel­li­ten­schüs­sel mon­tiert wer­den und die Kabel der LNBs wer­den durch das Rohr nach innen zum Sat-Mul­tis­witch geführt. An des­sen Aus­gän­ge wer­den dann die gezeig­ten Kabel angeschlossen.

 

Vorbereitung für die Klimaanlage im Studio
Vor­be­rei­tung für die Kli­ma­an­la­ge im Studio

Ein klei­ner ander­wei­tig nicht genutz­ter Raum im Ober­ge­schoß wur­de von unse­rem Archi­tek­ten als „Stu­dio“ bezeich­net. Das hat uns gut gefal­len und trifft die beab­sich­tig­te Nut­zung. Es ist der Raum zum Chil­len. Man hat einen her­vor­ra­gen­den Aus­blick in süd­li­cher Rich­tung und wir wer­den ihn zum ent­spann­ten Lesen und Musik hören nut­zen. Auch ein Fern­se­her soll instal­liert wer­den kön­nen, daher sind TV‑, Netz­werk- und Laut­spre­cher­ka­bel vor­ge­se­hen. An war­men und schwü­len Tagen soll die klei­ne Kli­ma­an­la­ge für Abküh­lung sor­gen. Oben sieht man die Wan­ne für das Kon­dens­was­ser und in der Wand sind bereits die Roh­re für die Kühl­mit­tel ver­legt. Auch sie wer­den eingeputzt.