Was zuletzt geschah…

Nach fast einem Jahr krea­ti­ver Pau­se kommt nun end­lich auf mehr­fa­chen Wunsch einer ein­zel­nen Per­son ein neu­er Ein­trag. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren wir im wesent­li­chen mit der Gar­ten­an­la­ge beschäf­tigt und wegen der mona­te­lan­gen Trocken­heit mit täg­li­chem und lang­wie­ri­gen Bewäs­sern. Die Lust zu einem Blog-Update ist dabei auf der Strecke geblieben.

Im Sep­tem­ber wur­de es küh­ler und so haben wir in dem kur­zen Zeit­fen­ster zwi­schen tro­pi­scher Hit­ze und sibi­ri­schem Frost die Bal­kon­ge­län­der mon­tiert. Hier ein paar Fotos von die­sen Akti­vi­tä­ten vom ver­gan­ge­nen Herbst:

Geländerbau
Gelän­der­bau: Gewin­de­schnei­den in den Hand­lauf zum Ver­schrau­ben auf den Stützen

Balkongeländer
Fer­tig mon­tier­te Stüt­zen und Hand­lauf der Bal­kon­ge­län­der. Die Ver­gla­sung fehlt noch.

Die Edel­stahl­tei­le haben wir über das Inter­net bestellt und per Spe­di­ti­on zu ver­nünf­ti­gen Prei­sen lie­fern las­sen. Das ging bei den Glas­schei­ben lei­der nicht. Sie woll­ten für ein Ein­weg­ge­stell und die Lie­fe­rung per Spe­di­ti­on fast 300 Euro haben. Daher haben wir uns zur Selbst­ab­ho­lung in Mep­pen ent­schie­den. Das ist von uns ziem­lich genau 400 km ent­fernt, also 800 km hin und zurück. Die Tour ist also an einem Tag zu schaf­fen. Um es erst ein­mal aus­zu­pro­bie­ren, aber auch aus Gewichts­grün­den, habe ich zunächst nur das Glas für den obe­ren Bal­kon geholt. Das war gleich­zei­tig eine idea­le Test­strecke für unse­ren neu­en elek­trisch ange­trie­be­nen Hyun­dai Kona mit einer rea­li­sti­schen Reich­wei­te von etwa 400 km. Zwei kur­ze (etwa 25 und 30 Minu­ten) und ein etwas län­ge­rer (etwa 1:10 Stun­de) Lade­stop waren nötig, um mit hin­rei­chend Reser­ve wie­der nach Hau­se zu kom­men. Län­ge­re Strecken sind also mög­lich, brau­chen aber etwas Pla­nung. Die zwei­te Fuh­re ein paar Wochen spä­ter habe ich mit dem Kia Soren­to gemacht, denn das Wet­ter wur­de win­ter­lich und das Gewicht von 16 Ver­bund­glas­schei­ben ist für einen Klein­wa­gen eigent­lich zu hoch.

Nach­fol­gend noch zwei Fotos von unse­rem Bal­kon auf den Don­ners­berg von Ende Sep­tem­ber 2020.

Donnersberg
Blick auf den Don­ners­berg von unse­rem Balkon

Und hier noch­mal von der­sel­ben Stel­le mit dem extre­men Tele­ob­jek­tiv der Lumix DC-TZ91 Kamera.

Donnersberg
Blick auf den fast 40 km ent­fern­ten Don­ners­berg über nebel­ver­han­ge­ne Täler

Mit­te Okto­ber hat sich dann end­lich unser Bau­un­ter­neh­mer gerührt um die schon im Früh­jahr beauf­trag­ten Arbei­ten zu erle­di­gen. Es war für die Bau­bran­che ein extrem gutes Jahr. Wegen der Pan­de­mie sind vie­le Leu­te zu Hau­se geblie­ben. Sie konn­ten ihr Geld nicht für Urlau­be ver­pras­sen und haben häu­fig klei­ne und gro­ße Umbau­ten an ihren Immo­bi­li­en vor­ge­nom­men. Ent­spre­chend schwer war es, Gehör bei den Bau­un­ter­neh­mern zu finden.

Zwei Arbei­ten lagen an: Bau einer Gar­ten­mau­er und Roh­bau des Gar­ten­hau­ses. Wenn Pro­fis am Werk und die rich­ti­gen Maschi­nen im Ein­satz sind, geht das ganz schnell. Der Start war am 20. Okto­ber und am 28. Okto­ber waren die Her­ren fertig.

Die mas­si­ve Gar­ten­mau­er zur Stra­ße hin war lei­der nötig, weil es mehr als ein­mal vor­kam, daß Autos über den Acker gefah­ren sind. Das traut sich jetzt kei­ner mehr:

Gartenmauer
Gar­ten­mau­er zur Straße

Hier der Roh­bau des gemau­er­te Gartenhauses:

Gartenhaus
Gar­ten­haus im Rohbau

Gartenhaus
Gar­ten­haus

Die­ses Foto zeigt die neue Gar­ten­mau­er, die bei­den Bal­kon­ge­län­der, das obe­re bereits mit Glas und rechts den Roh­bau des Gartenhauses.

Gartenmauer
Die neue Gar­ten­mau­er, das obe­re ver­gla­ste Bal­kon­ge­län­der und rechts der Roh­bau des Gartenhauses

Für uns ist das der Beginn der Win­ter­pau­se, in der wir eigent­lich mit dem Innen­aus­bau wei­ter­ma­chen woll­ten. Das Pro­blem dabei ist frei­lich, daß man sich sehr schnell an den unfer­ti­gen Zustand gewöhnt und sich nach einem anstren­gen­den Arbeits­jahr auch mal ger­ne ent­spannt. So haben wir in den Win­ter­mo­na­ten nur klei­ne­re, nicht wei­ter berich­tens­wer­te, Fort­schrit­te beim Haus­bau gemacht.

Das gab mir aller­dings den Frei­raum, mich wie­der mehr mei­nem uralten Hob­by, dem Ama­teur­funk, zu wid­men. Nach­dem ich im Alter von 17 Jah­ren mei­ne Lizenz erwor­ben hat­te, habe ich mich rück­blickend nur kur­ze Zeit damit beschäf­tigt. Es kam die Bun­des­wehr, das Stu­di­um, das Berufs­le­ben und die Flie­ge­rei dazwi­schen. In den fast 50 Jah­ren seit mei­ner Lizenz­prü­fung hat sich im Ama­teur­funk unglaub­lich viel ver­än­dert. Auch der Ama­teur­funk ist digi­tal gewor­den. Käuf­lich zu erwer­ben­de Trans­cei­ver ver­wen­den nur noch die nötig­sten Ana­log­bau­stei­ne, fast der kom­plet­te Signal­pfad ist digi­ta­li­siert. Es ist fas­zi­nie­rend. Uralte Betriebs­ar­ten wie CW (Mor­sen), AM, FM und SSB (Sprech­funk) exi­stie­ren wei­ter­hin, aber es gibt etli­che neue digi­ta­le Betriebs­ar­ten wie z.B. FT8 oder D‑STAR. Dar­über­hin­aus gibt es für den Bast­ler für wenig Geld Meß­werk­zeu­ge, von denen man vor 50 Jah­ren nur träu­men konn­te: Spek­trumana­ly­sa­to­ren (natür­lich chi­ne­si­scher Pro­ve­ni­enz) bis in den (unte­ren) GHz-Bereich für gut 1.000 € oder vek­to­ri­el­le Netz­werk­ana­ly­sa­to­ren für eini­ge hun­dert Euro. Außer­dem natür­lich jede Men­ge kosten­lo­se PC-Pro­gram­me, was das Her(t)z begehrt. Falls jemand Inter­es­se an mei­nen dies­be­züg­li­chen Akti­vi­tä­ten hat, sei hier auf mei­nen zwei­ten Blog, das Sudel­buch verwiesen.

Die neue Küche wird eingebaut

Das War­ten hat ein Ende: am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de die neue Küche für das Erd­ge­schoss gelie­fert und ab Mon­tag wird sie ein­ge­baut. Dafür sind vier Tage reser­viert. Für die Lie­fe­rung waren zwei mit­tel­gro­ße Trans­por­ter von­nö­ten und die Arbeits­kraft von vier Män­nern. Zwei haben nach und nach die Trans­por­ter ent­la­den, wäh­rend die bei­den ande­ren die Tei­le aus­ge­packt und grob an ihren Stell­platz posi­tio­niert haben. Die Instal­la­ti­on soll ein Mann allei­ne machen. Ver­mut­lich baut man dar­auf, daß der Kun­de freu­dig mit anpackt.

Nach­dem die Küche am Frei­tag gelie­fert wur­de, sind wir nach Düs­sel­dorf gefah­ren, weil in die­ser Woche die Glas­tü­ren gelie­fert wur­den. Wir haben zwei Schie­be­tü­ren für die Wohn­kü­che im Erd­ge­schoss vor­ge­se­hen und eine wei­te­re schwenk­ba­re Glas­tür zum Flur im EG. Die haben wir alle am Sams­tag abge­holt. Sie muss­ten hoch­kant trans­por­tiert wer­den und wir sind froh, daß wir sie heil nach Strom­berg gebracht haben. Wir hat­ten noch fünf wei­te­re Holz­tü­ren in Düs­sel­dorf in der Gara­ge ste­hen, die wir schon vor ein paar Wochen abge­holt hat­ten. Die haben wir auch hoch­kant trans­por­tiert und die Glas­tü­ren als Sand­wich dazwi­schen­ge­packt. Das gan­ze muss­te dann natür­lich kipp­si­cher ver­zurrt wer­den. Wir wer­den lang­sam zu Ver­la­de­ex­per­ten. Unser 750kg Anhän­ger hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht. Die gesam­te Achs­last lag heu­te übri­gens bei etwa 600kg, also deut­lich im grü­nen Bereich.

Hier ein paar opti­sche Ein­drücke von der neu­en Küche:

Spülmaschine, Spüle und Schränke im Hauswirtschaftsraum
Spül­ma­schi­ne, Spü­le und Schrän­ke im Hauswirtschaftsraum
Waschmaschine, Trockner und Schränke im Hauswirtschaftsraum
Wasch­ma­schi­ne, Trock­ner und Schrän­ke im Hauswirtschaftsraum
Hier kommen Backofen und Mikrowelle hin, in die Lücke neben der Tür kommt der Kühlschrank.
Hier kom­men Back­ofen und Mikro­wel­le hin, in die Lücke neben der Tür kommt der Kühlschrank.
Vorne sieht man die Kücheninsel, in die ein 90cm breiter Induk-Herd eingebaut wird. Hinten an der Wand ist der zukünftige Arbeitsbereich mit einem Spülbecken unter dem Fenster.
Vor­ne sieht man die Küchen­in­sel, in die ein 90cm brei­ter Induk-Herd ein­ge­baut wird. Hin­ten an der Wand ist der zukünf­ti­ge Arbeits­be­reich mit einem Spül­becken rechts unter dem Fenster.
Leider sind noch keine Tapeten an der Wand, so daß die zukünftige Küchenchefin leider am Sonntagabend noch Überstunden machen muß.
Lei­der sind noch kei­ne Tape­ten an der Wand, so daß die zukünf­ti­ge Küchen­che­fin lei­der am Sonn­tag­abend noch Über­stun­den machen muß.

Wie man sieht, feh­len auch noch eini­ge Steck­do­sen. Der Elek­tri­ker hat uns ver­spro­chen, am Diens­tag jeman­den zu schicken, der sie ein­baut und dann auch die Blen­den draufmacht.

Das Vinyl für das Ober­ge­schoss wird geliefert

An die­sem Diens­tag soll das bestell­te Vinyl und die dazu­ge­hö­ri­ge Tritt­schall­däm­mung für das Ober­ge­schoss in Düs­sel­dorf gelie­fert wer­den. Ich bin in Düs­sel­dorf, weil ich gestern mei­nen ehe­ma­li­gen Fir­men­wa­gen abge­ben muss­te. Auch der Anhän­ger ist hier, so daß wir das Vinyl direkt dar­auf laden kön­nen. Es sind 30 Pack, von denen jeder knapp 18 kg wiegt. Das zuläs­si­ge Gesamt­ge­wicht des Anhän­gers liegt bei 750 kg, sein Eigen­ge­wicht bei gut 100 kg, so daß wir noch grob 100 kg zula­den kön­nen soll­ten. Gut daß wir eine Achs­last-Waa­ge für den Wohn­wa­gen haben. Nach­dem alles ver­la­den war, kamen fast 800 kg Gesamt­ge­wicht her­aus, so daß wir dann doch wie­der ein paar Din­ge aus­la­den muss­ten. Lie­ber kein Risi­ko ein­ge­hen, schon gar­nicht ohne Not!

Li kam dann aus Strom­berg mit unse­rem neu­en Kia Soren­to und wir sind dann zwei Stun­den spä­ter mit dem bela­de­nen Anhän­ger wie­der nach Strom­berg auf­ge­bro­chen. Das neue Auto hat sich bei die­sen bei­den Tou­ren schon gut bewährt. Das Head-Up-Dis­play ist eine fei­ne Sache und der All­rad-Antrieb wird in unse­rer neu­en Wohn­la­ge von gro­ßem Nut­zen sein. Vie­le Nach­barn und auch DHL und Her­mes sind an meh­re­ren Tagen wegen Schnee­glät­te nicht den Hügel hoch­ge­kom­men. Hin und wie­der wur­de zwar der Schnee geräumt, aber wenn kein Salz gestreut wird, bleibt die Stra­ße zu glatt, um hoch­zu­kom­men. Frei­lich hat auch der All­rad­an­trieb sei­ne Gren­zen. Wir haben uns wegen des Wohn­wa­gens dafür ent­schie­den. Auf unse­rem Win­ter­cam­ping­platz haben wir vor einem Jahr meh­re­re im Matsch fest­ge­fah­re­ne Zug­wa­gen und Wohn­mo­bi­le gese­hen, die der Cam­ping­platz­be­trei­ber mit sei­nem Trek­ker raus­zie­hen musste.

Ver­le­gen des Vinylbodens

Es gab lan­ge kei­ne Updates, das tut mir leid. Es lag nicht dar­an, daß es kei­ne Fort­schrit­te gab, son­dern dar­an, daß zu viel zu tun ist. Im wesent­li­chen ist Li mit dem Strei­chen der Wän­de und dem Tape­zie­ren beschäf­tigt, wäh­rend ich das Vinyl im Erd­ge­schoss ver­legt habe. Hier ein kur­zer Ein­druck davon:

Lei­der geht es in Wirk­lich­keit nicht ganz so schnell. Eine Sekun­de in dem Video ent­spricht gut 4 Minu­ten (genau 250 Sekun­den) in der Realität.

Set­zen der Dusch­wan­nen und Strei­chen der Wohnzimmerdecke

Gestern sind wir wie­der nach Strom­berg gefah­ren und haben die letz­ten Bad­mö­bel, die noch in Düs­sel­dorf lager­ten, dahin ver­frach­tet. Außer­dem haben wir die rest­li­chen Packun­gen Hart­vi­nyl für den Boden­be­lag mitgenommen.

Die Flie­sen­le­ger haben wei­ter gute Fort­schrit­te gemacht. Die Trep­pe vom Erd­ge­schoss ins Ober­ge­schoss ist in der ver­gan­ge­nen Woche fer­tig gefliest wor­den und darf nun (vor­sich­tig) betre­ten werden.

Die Fer­tig­stel­lung der Bäder im Kel­ler­ge­schoss und im Erd­ge­schoss hängt nun an der Instal­la­ti­on der Dusch­wan­nen. Das wol­len wir in die­ser Woche sel­ber erle­di­gen, wäh­rend der Flie­sen­le­ger die Trep­pe zwi­schen Kel­ler­ge­schoss und Erd­ge­schoss fliest. Da kommt man sich lei­der in die Que­re, denn eigent­lich müss­ten wir mehr­mals die Trep­pe benut­zen. So müs­sen wir halt jedes­mal außen­her­um gehen.

Fliesen der Treppe
Flie­sen der Treppe

Jede Trep­pen­stu­fe wird mit Mör­tel auf die pas­sen­de Höhe auf­ge­füllt. Das sind jeweils noch eini­ge Zen­ti­me­ter. Auf die­sen noch feuch­ten Mör­tel wird dann die Flie­se mit Flie­sen­kle­ber auf­ge­setzt. Das scheint uns etwas „unor­tho­dox“, aber es funk­tio­niert. Die Flie­sen kön­nen direkt nach dem Legen vor­sich­tig betre­ten wer­den. Es ist sogar so, daß sich der Flie­sen­le­ger von unten nach oben vor­ar­bei­tet, also jeweils die frisch geleg­te Flie­se belastet.

Das Set­zen der Dusch­wan­nen ist, wenn man es ein­mal gemacht hat, eigent­lich auch kein Hexen­werk mehr. Sie wer­den auf einen Alu­rah­men auf­ge­setzt, der vor­her justiert wer­den muß. Der Rah­men hat eine Ablauf­rin­ne für den Fall, daß doch irgend­wo Was­ser durch­sickert. Die­se Ablauf­rin­ne ist über einen Schlauch mit dem Siphon ver­bun­den. Außen sind Mat­ten ange­klebt, die das Was­ser in die­se Rin­ne lei­ten sollen.

Rahmen für die Duschwanne.
Rah­men für die Duschwanne.

Grö­ße­re Wan­nen sol­len nicht nur auf dem Rah­men auf­lie­gen, son­dern auch in der Mit­te abge­stützt wer­den. Im Erd­ge­schoss haben wir dafür gesta­pel­te und ver­schraub­te Kant­höl­zer mit einer Moos­gum­mi­auf­la­ge ver­wen­det. Das soll­te funk­tio­nie­ren. Der Siphon wird an den Abfluß ange­schlos­sen und pas­send unter dem Loch der Dusch­wan­ne posi­tio­niert. Er wird hin­ter­her von oben mit drei Schrau­ben was­ser­dicht fest­ge­schraubt. Bevor die Dusch­wan­ne auf die­se Unter­kon­struk­ti­on gelegt wird, muß ein was­ser­dich­tes Knet­band umlau­fend auf den Alu­rah­men fest­ge­drückt wer­den. Es dich­tet den Raum unter­halb der Dusch­wan­ne gegen Was­ser aus der Ablauf­rin­ne ab.

Duschwanne
Dusch­wan­ne vor dem Fliesen.

Nach­dem der Unter­bau fer­tig ist, muß die Wan­ne nur noch auf­ge­legt und ange­drückt wer­den. Das soll­te man zu zweit machen, denn gera­de die grö­ße­ren Wan­nen sind nicht ganz leicht, vor allem sind sie aber unhand­lich. Wenn sie liegt, geht man mehr­mals auf Strümp­fen am Rand ent­lang und drückt sie so durch das Kör­per­ge­wicht fest an. Den Rest machen dann die Flie­sen­le­ger und am Schluß kommt wie­der unser Ein­satz, wenn Dusch­wän­de und Arma­tu­ren instal­liert werden.

Wäh­rend ich die Dusch­wan­nen set­ze, streicht Li die Decken des Wohn­zim­mers und des Haus­wirt­schafts­rau­mes zum ersten­mal. Das ist kei­ne leich­te Arbeit, man holt sich Schwie­len an den Hän­den und ver­zieht sich Schul­tern und den Nacken.

Am näch­sten Tag ist der Anstrich getrock­net und man kann die Knub­bel und Del­len bei schrä­gem Schein­wer­fer­licht gut erken­nen. Sie ent­ste­hen an den Stoß­kan­ten und durch klei­ne Feh­ler in der Fili­gran­decke. Zum Glück sind es nicht vie­le. Knub­bel sto­ßen wir mit der Spach­tel ab, Del­len wer­den mit Spach­tel­mas­se begra­digt. Die­se Stel­len wer­den, wenn die Spach­tel­mas­se fest ist, mit einem Exzen­ter­schlei­fer geglät­tet und vor dem zwei­ten Anstrich noch­mal mit Far­be überpinselt.

Flie­sen im Kellergeschoss

Zum Glück haben wir schon vor eini­ger Zeit die Idee ver­wor­fen, selbst zu Flie­sen. Das her­um­krie­chen auf dem Boden ist nichts mehr für Senioren.

Wie geplant hat also in die­ser Woche der Flie­sen­le­ger mit sei­ner Arbeit begon­nen und dafür, daß er erst drei Tage beschäf­tigt war, hat er gute Fort­schrit­te gemacht:

Die Fliesenleger sind da!
Die Flie­sen­le­ger sind da!
Wandfliesen im Bad des Kellergeschosses.
Wand­flie­sen im Bad des Kel­ler­ge­schos­ses am Vor­bau für Wasch­becken und Toilette.
Wandfliesen im Bad des Kellergeschosses.
Wand­flie­sen im Bad des Kel­ler­ge­schos­ses an der Außenwand.

Die Wän­de im Bad des Kel­ler­ge­schos­ses sind bereits ziem­lich weit gefliest. Da hät­ten wir selbst sicher­lich deut­lich län­ger für gebraucht.

Die Dusche
Die Dusche wird vor dem Flie­sen noch­mal mit einem was­ser­un­durch­läs­si­gen Anstrich versehen.

Die Wand um die Dusche her­um ist grun­diert und mit was­ser­fe­stem Anstrich ver­se­hen. Hier wird dann in der näch­sten Woche wei­ter­ge­macht, wenn alles trocken ist.

Eine verirrte Meise.
Eine ver­irr­te Mei­se mit Kopf­schmer­zen. Sie ist gegen das Fen­ster geflogen.

Am spä­ten Nach­mit­tag ver­irrt sich eine Mei­se im Erd­ge­schoss. Sie hat durch das offe­ne Rohr für die zukünf­ti­ge Kli­ma­an­la­ge den Weg ins Haus gefun­den, ohne sich aber den Rück­weg zu mer­ken. Als sie uns bemerkt, wird sie panisch und fliegt mehr­fach gegen ein geschlos­se­nes Fen­ster. Erst also sie hilf­los zuckend auf dem Boden liegt, kön­nen wir sie fas­sen. Sie tau­melt und macht kei­nen guten Ein­druck. Ganz bestimmt hat sie Kopf­schmer­zen. Auf der Hand kommt sie nach und nach wie­der zu sich, denkt aber nicht ans Flüch­ten. Das geht so für 15 bis 20 Minu­ten, dann wirft sie etwas Bal­last ab und fliegt weg. Naja, wir hof­fen, daß sie es über­lebt hat. Das Loch ist natür­lich inzwi­schen gestopft.

End­lich – es wird warm im Haus

Wir pen­deln nun regel­mä­ßig mög­lichst ein­mal in der Woche  mit bela­de­nem Anhän­ger von Düs­sel­dorf nach Strom­berg. Am 16.11. ist es wie­der soweit. Dies­mal schaf­fen wir Bad­ke­ra­mik nach Strom­berg, die schon län­ger bei uns im Kel­ler lagert. Die seit Mitt­woch lau­fen­de Trock­nung des Est­richs wird vor­aus­sicht­lich viel Feuch­tig­keit ins Haus brin­gen, so daß wir bis­lang nur die robu­ste­ren Din­ge run­ter­schaf­fen. Auch die Fahr­rä­der neh­men wir mit, die brau­chen wir im Win­ter in Düs­sel­dorf nicht mehr.

Für den kom­men­den Mon­tag ist der Flie­sen­le­ger ange­kün­digt. Wenn der los­legt, wol­len wir die Decken in den betrof­fe­nen Räu­men gestri­chen haben, weil man sonst beim Strei­chen alles wie­der ver­saut. Bedau­er­li­cher­wei­se müs­sen wir daher die Ein­la­dung von Tina am Sonn­tag absagen.

Die Arbeit geht dies­mal ganz gut von der Hand, die Trock­nung des Est­richs läuft auf vol­len Tou­ren (200 kWh/Tag = 40 € Strom­ko­sten). Wir müs­sen nicht mehr frie­ren, son­dern kom­men wegen der recht hohen Luft­feuch­tig­keit sogar ziem­lich ins Schwit­zen. Bis Sonn­tag­abend sind in den Räu­men, die gefliest wer­den sol­len, alle Decken zwei­mal gestri­chen. Wir sind zufrie­den. Inzwi­schen haben wir auch schon den Kühl­schrank in Betrieb genom­men und unse­re alte Mikro­wel­le aus Düs­sel­dorf tut auf der Bau­stel­le auch ihren Dienst. So kön­nen wir nach geta­ner Arbeit ein küh­les Bier bei der war­men Mahl­zeit genießen.

Abendessen
Abend­essen auf der Bau­stel­le nach geta­ner Arbeit.

 

 

Inbe­trieb­nah­me der Heizung

Wir fah­ren am 08.11. wie­der mit einem vol­len Anhän­ger nach Strom­berg. Wir wol­len wei­te­re Decken strei­chen und im Anschluß­raum zur Gara­ge ein Aus­guß­becken installieren.

Als wir am 09.11. auf der Bau­stel­le ankom­men, blicken wir in die ver­zwei­fel­ten Gesich­ter des Instal­la­teurs und des Elek­tri­kers. Es ist ihnen auch mit ver­ein­ten Kräf­ten nicht gelun­gen, die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen, die die Wär­me vom Außen­teil der Hei­zung zum Innen­teil trans­por­tie­ren, durch die Leer­roh­re zu zie­hen. Wir ver­su­chen es zu dritt, zunächst von innen, dann von außen. Auch das Ein­brin­gen eine Kabels zum Durch­zie­hen der Lei­tun­gen schlägt fehl. Es ist kei­ne Fra­ge von Kraft, die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen ver­hed­dern sich irgend­wo. Wir geben auf und bestel­len für den kom­men­den Mon­tag einen Bag­ger­fah­rer, um die Leer­roh­re auf­zu­bag­gern. Ein Bag­ger steht zufäl­lig noch her­um. Die Inbe­trieb­nah­me der Hei­zung wur­de zwi­schen­zeit­lich auf den kom­men­den Mitt­woch ver­legt, weil ein Kli­ma­tech­ni­ker des Her­stel­lers vor Ort sein muß, um die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen zu eva­ku­ie­ren und mit Kühl­mit­tel zu befüllen.

Wir nut­zen das Wochen­en­de für wei­te­re Kno­chen­ar­bei­ten über Kopf. Wir schlei­fen Decken und strei­chen sie teils zwei­mal. Das Haus ist inzwi­schen auch recht kalt und das gan­ze ist nur mit Schmerz­mit­teln und halb­wegs war­mer Klei­dung zu ertra­gen. Da müs­sen wir durch, denn schließ­lich kom­men nur die Har­ten in den Gar­ten. Wir sind aber froh, daß das mit dem Decken­an­strich so gut funk­tio­niert. Wir beka­men von meh­re­ren Sei­ten die Emp­feh­lung, die Decke vor dem Anstrich zu tape­zie­ren. Das erscheint uns unnö­tig und ver­mut­lich hät­te man auch hier und da die Stoß­kan­ten gesehen.

Als wir am spä­ten Vor­mit­tag des Mon­tags an der Bau­stel­le ankom­men, sind die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen bereits fer­tig ein­ge­zo­gen. Die Leer­roh­re wur­den wie geplant auf­ge­bag­gert und waren nun auch schon wie­der zuge­schüt­tet. Nur noch der Elek­tri­ker ist vor Ort. Er erklär­te, daß es in den Leer­roh­ren eine Abzwei­gung nach unten gab, die zum Ent­wäs­sern vor­ge­se­hen war. Dort hat­ten sich die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen ver­fan­gen. Nun steht der Inbe­trieb­nah­me am Mitt­woch nichts mehr im Wege.

End­lich haben wir auch die Muße, mal ein paar Fotos zu machen:

Das Innenteil der Heizung
Das Innen­teil der Hei­zung im Tech­nik­raum. Es beinhal­tet im wesent­li­chen den Ver­flüs­si­ger, den Wär­me­tau­scher und den Warm­was­ser­spei­cher. Links sieht man die noch nicht ange­schlos­se­nen Kühl­mit­tel­lei­tun­gen und rechts oben den Vor­lauf und den Rück­lauf für die Fußbodenheizung.

Das Außenteil
Die­ses Foto zeigt das Außen­teil, das den Kom­pres­sor, den Ver­damp­fer und zwei Lüf­ter beinhal­tet. Die durch­ge­bla­se­ne Luft wird merk­lich abgekühlt.

Die Kühlmittelleitungen am Außenteil
Die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen sind auch am Außen­teil noch nicht ange­schlos­sen. Die Ver­kle­bung des Roh­res zeugt nicht gera­de von gro­ßer Pro­fes­sio­na­li­tät. Da wer­den wir regel­mä­ßig prü­fen müs­sen, ob es noch halb­wegs dicht ist.

Start der Heizungsinstallation

Nach lan­gem War­ten ist es nun end­lich soweit: der Instal­la­teur beginnt mit der Hei­zungs­in­stal­la­ti­on. Die Hei­zung soll am Frei­tag die­ser Woche gelie­fert und auf­ge­baut wer­den. Bis dahin sol­len alle Vor­be­rei­tun­gen abge­schlos­sen sein, der Heiz­kreis­lauf soll mit Was­ser befüllt sein und das Fun­da­ment für den Kom­pres­sor soll stehen.

Wir haben uns für eine Luft-Was­ser-Wär­me­pum­pe von der Fir­ma Viess­mann ent­schie­den, die letzt­lich wie ein Kühl­schrank oder eine Kli­ma­an­la­ge funk­tio­niert. Sie besteht aus einer Vito­cal 200‑S Außen­ein­heit mit Kom­pres­sor, Ver­damp­fer und Ven­ti­la­tor, sowie der Vito­cal 222‑S Innen­ein­heit mit Ver­flüs­si­ger, Wär­me­tau­scher und 220l Warm­was­ser­spei­cher. Die Außen­ein­heit steht vor dem Gäste­zim­mer im Erd­ge­schoss auf einem Beton­fun­da­ment, die Innen­ein­heit steht im Tech­nik­raum. Neben der Hei­zung ist die­se Wär­me­pum­pe auch für die Bereit­stel­lung von Warm­was­ser zuständig.

Wir erwar­ten, daß die Wär­me­pum­pe über’s Jahr gemit­telt aus 1 kWh elek­tri­scher Ener­gie und der Wär­me­en­er­gie der Umge­bungs­luft etwa 4 kWh nutz­ba­rer Wär­me­en­er­gie gewinnt. Für den Betrieb die­ser Wär­me­pum­pe gibt es elek­tri­sche Ener­gie zum Son­der­ta­rif von etwa 20ct/kWh. Dafür kann der Strom­ver­sor­ger mehr­mals am Tag für eine bestimm­te Maxi­mal­zeit den Strom abdre­hen, um den Ver­brauch in Stoß­zei­ten etwas zu reduzieren.

Wir sind bei der Instal­la­ti­on nicht vor Ort, fah­ren aber am Sonn­tag, den 04.11. wie­der hin. Wir haben end­lich die schon vor eini­ger Zeit bestell­te Küche für die Ein­lie­ger­woh­nung im Kel­ler abge­holt, nach­dem der Lie­fe­rant ange­droht hat, ab Novem­ber Lager­ko­sten zu berech­nen. Da die Küche nun schon auf Anhän­ger und im Auto ver­la­den ist, spa­ren wir uns das noch­ma­li­ge Zwi­schen­la­gern in Düs­sel­dorf und fah­ren sie gleich zum Bestim­mungs­ort nach Strom­berg. Für’s Aus­la­den wer­den star­ke Leu­te gebraucht und so sind wir froh, daß Gun­ter und Ger­not sich anbie­ten, aus Wöll­stein zu kom­men und zu hel­fen. Wir hal­ten uns nicht auf und fah­ren am sel­ben Tag wie­der zurück nach Düs­sel­dorf. Sonn­tags ist nor­ma­ler­wei­se der ange­nehm­ste Tag auf der Auto­bahn, gera­de wenn man wegen des Anhän­gers auf 80 km/h beschränkt ist und auf wei­ten Strecken nicht über­ho­len darf.

Arbei­ten in der Gara­ge und im Anschlußraum

Gestern sind wir wie­der mit Anhän­ger nach Strom­berg gefah­ren. Die Haupt­la­dung war dies­mal eine recht schwe­re ver­zink­te Stahl­tür als Ein­gangs­tür für den Anschluß­raum, sowie eini­ge Kani­ster Grun­die­rung und zwei Eimer Wand­far­be. Wir rech­nen damit, daß in Kür­ze das Gara­gen­tor ein­ge­baut wird und wol­len vor­her die Gara­ge strei­chen. Außer­dem haben wir eini­ge Tische, ein paar beque­me­re Cam­ping­stüh­le und ein selbst­ge­bau­tes Regal mitgenommen.

Der Tor­bau­er ist uns zuvor­ge­kom­men. Sowohl das Gara­gen­tor wie auch die Sicher­heits­tür von der Gara­ge ins Kel­ler­ge­schoss sind bereits montiert.

Garagentor von Außen
Geschlos­se­nes Gara­gen­tor von Außen

Geschlossenes Garagentor
Geschlos­se­nes Gara­gen­tor von Innen

Garagentor von Innen
Geöff­ne­tes Gara­gen­tor von Innen

Wenn die mal sonst immer so schnell wären! Nun gut, es ist wirk­lich kein Pro­blem, wir kön­nen um das Tor her­um strei­chen. Die Fotos oben zei­gen den bereits voll­ende­ten ersten Anstrich. Ob ein zwei­ter Anstrich nötig ist, sehen wir dann beim näch­sten Besuch.

Als wir Mon­tag­mor­gen aus der Bau­stel­le ankom­men, ist ein Flie­sen­le­ger vor Ort, der den Tech­nik­raum bereits halb gefliest hat. Die Herr­schaf­ten haben einen ande­ren Arbeits­rhyth­mus als wir! Er will heu­te noch fer­tig wer­den und mor­gen die Sockel­flie­sen ankle­ben und aus­fu­gen. Nun­ja, auf ebe­nem Boden ist das kein Hexen­werk, aber sei­ne Arbeit kann sich sehen lassen.

Der fertig geflieste Technikraum
Der fer­tig geflie­ste Technikraum

Wir sind sehr zufrie­den, denn es deu­tet dar­auf hin, daß in Kür­ze der Instal­la­teur und der Elek­tri­ker ihre Arbei­ten fortsetzen.

Wir blei­ben bis Don­ners­tag und haben eine arbeits­rei­che (knap­pe) Woche. Außer den Maler­ar­bei­ten haben wir den Flie­sen­spie­gel im Anschluß­raum aus­ge­fugt, die Toi­let­te pro­vi­so­risch ange­schlos­sen und die Stahl­tür eingebaut.

Provisorisch installierte Toilette
Die pro­vi­so­risch instal­lier­te Toi­let­te ist benutz­bar, wenn man den Spül­ka­sten von Hand mit einem Eimer befüllt. Es gibt lei­der noch kein flie­ßen­des Wasser.

Die Stahltür zum Anschlußraum
Die Stahl­tür zum Anschluß­raum ist befe­stigt, muß aber noch aus­ge­rich­tet und ein­ge­putzt werden.

Außer­dem haben wir ein paar wei­te­re klei­ne­re Arbei­ten erle­digt. Wir haben von Ger­not eine Decken­schleif­ma­schi­ne gelie­hen, mit der die gespach­tel­ten Fugen in der Decke glatt­ge­schlif­fen wer­den kön­nen. Das haben wir in zwei Zim­mern im Ober­ge­schoss bereits aus­ge­te­stet. Es funk­tio­niert gut. Beim näch­sten Besuch kön­nen wir begin­nen, die Decken zu tape­zie­ren und anschlie­ßend zu strei­chen. Aber lei­der sind in den mei­sten Räu­men die Fugen der Ele­ment­decken noch nicht gespach­telt. Das ist Auf­ga­be des Bauunternehmers.

Bevor wir am Don­ners­tag­abend wie­der zurück­fah­ren, wol­len wir noch den Rest der Grun­die­rung gegen die Wän­de sprü­hen. Das ist eine Auf­ga­be für Leu­te in Schutzkleidung.

Unser Cam­ping­platz schließt eigent­lich Ende Okto­ber. Wir konn­ten unse­ren freund­li­chen Gast­ge­ber aber über­zeu­gen, daß wir einen Monat län­ger blei­ben kön­nen. Er wird aber wegen Frost­ge­fahr die Was­ser­ver­sor­gung abdre­hen, so daß wir den Tank im Wohn­wa­gen mit der Gieß­kan­ne befül­len müs­sen. Das ist lästig, aber im ver­gan­ge­nen Win­ter haben wir das auch so gemacht. Anders als auf der Bau­stel­le haben wir dann immer­hin flie­ßen­des kal­tes und war­mes Was­ser zur Ver­fü­gung. Wir den­ken daß wir ab Ende Novem­ber im Haus über­nach­ten und dann auch eine Toi­let­te und ein Wasch­becken benut­zen können.