Aus­bau des Gar­ten­hau­ses – Der Dach­decker geht ans Werk

Der Wet­ter­be­richt sagt zwei mehr oder weni­ger regen­freie Tage vor­aus. Das soll­te doch rei­chen, um so ein klei­nes Dach zu mon­tie­ren, oder nicht? Nun­ja, wenn’s etwas durch­reg­net, ist das in der jet­zi­gen Bau­pha­se auch nicht so schlimm, also nichts wie los…

Mate­ri­al und Werk­zeug lie­gen bereit, jetzt zunächst die Unter­kon­struk­ti­on von der Pla­ne befrei­en und ein paar klei­ne Vor­ar­bei­ten erle­di­gen. Die Spar­ren sind nur pro­vi­so­risch mit klei­nen Win­keln fest­ge­schraubt, also müs­sen erst mal dicke Holz­schrau­ben durch die Spar­ren in die Mau­er­lat­ten geschraubt wer­den. Kein gro­ßes Pro­blem, mit dem Akku­schrau­ber geht das zügig. Dann kom­men nach und nach die 18 mm dicken OSB-Plat­ten auf’s Dach, müs­sen aus­ge­rich­tet, fest­ge­schraubt und zuge­schnit­ten wer­den. Sie sind 2,05 m lang, 0,675 m breit und wie­gen jeweils 15 kg. Angeb­lich! Bei der ersten mag das auch so gewe­sen sein, die zwan­zig­ste war aber deut­lich schwe­rer. Hät­te ich das geahnt, dann hät­te ich mit der letz­ten ange­fan­gen. Am Schluss wer­den die­se Plat­ten mit selbst­kle­ben­den Bitu­men­bah­nen gegen Wit­te­rungs­ein­flüs­se geschützt. Die wie­gen nur 25 kg pro 5‑m-Rol­le…

Den ersten Teil der Arbei­ten haben wir wie­der in einem klei­nen Zeit­raf­fer­vi­deo zusammengefasst:

Was wir nicht bedacht hat­ten, war der auf­zie­hen­de Wind. Der war anfangs nur unan­ge­nehm, erreich­te aber am zwei­ten Tag über 60 km/h, was schon nahe an die Defi­ni­ti­on eines Sturms kommt. Nicht nur, daß er damit noch unan­ge­neh­mer als am Tag zuvor war, er macht das Arbei­ten auch gefähr­lich. Eine Böe hat einem im Nu die OSB-Plat­te aus der Hand gefegt, die Bitu­men­bahn weg­ge­rollt oder einen bei schlech­tem Halt von der Lei­ter gebla­sen. Das Video oben endet mit dem Umwer­fen der Kame­ra durch den Wind. Zum Glück ist sie heil geblie­ben, aber die Rest­ar­bei­ten muss­ten dann ohne Video­über­wa­chung statt­fin­den. Auf­ge­ben war kei­ne Alter­na­ti­ve, denn für die näch­ste Nacht war Regen ange­sagt und so muss­te die letz­te Bitu­men­bahn dann zumin­dest pro­vi­so­risch auf das Dach gelegt wer­den. Hier ein Foto vom jet­zi­gen Zustand:

Die letz­te Bitu­men­bahn ist noch nicht ver­klebt, son­dern nur an eini­gen Stel­len getackert und mit Stei­nen beschwert. So kön­nen wir jetzt auf bes­se­res Wet­ter war­ten. Dann müs­sen die vor­de­ren OSB-Plat­ten noch leicht gekürzt wer­den, bevor die letz­te Bahn ver­klebt wer­den kann. Am Ende sol­len dann noch rund­um Ble­che befe­stigt wer­den. Unten, wo die Dach­rin­ne hin­kom­men wird, ist schon ein Blech befe­stigt, das man aber auf die­sem Foto nicht sehen kann.

Gar­ten­ge­stal­tung

End­lich Früh­ling! Nach einer kür­zer als gedach­ten Win­ter­pau­se mel­det sich nun auch die Gar­ten­ab­tei­lung zu Wort. Ver­ges­sen sind alle Mühen und Mus­kel­schmer­zen von 2020. Es macht ein­fach nur Freu­de die Pflan­zen jetzt wach­sen und blü­hen zu sehen. Auch die­ses Jahr muss noch die ein oder ande­re Pflan­ze und Zwie­bel in die Erde, aber der größ­te Teil ist gepflanzt und gestaltet.

Ende April 2021
Ende April 2021

Kurz vor Beginn der Regen­zeit und dem Mau­er­bau fan­den Ende Sep­tem­ber 17 Glanz­mis­peln, 20 Gen­o­li­as und 7 Thu­jas bei uns eine neue Blei­be. In der zwei­ten Novem­ber­wo­che gesell­ten sich noch 40 wur­zel­nack­te Gen­o­li­as und 15 Fin­ger­sträu­cher dazu. Da es stän­dig reg­ne­te, brauch­ten wir die Gen­o­li­as, im kras­sen Gegen­satz zu den 100 Gen­o­li­as und 80 Fin­ger­sträu­cher im Früh­jahr, nur zwei­mal gie­ßen und sie kamen gut durch den Win­ter. Hilf­reich war auch eine 8 m³ Lie­fe­rung Rin­den­mulch am 2. Dezem­ber 2020. Den ver­teil­ten wir unter den neu gesetz­ten Gen­o­li­as, dem Hang unter dem Stell­platz und am Hang an der unte­ren Stra­ße. Die Lili­en hier oben sind fri­sche Able­ger aus Wöll­stein. Wei­ter unten und am Hang der unte­ren Stra­ße ging schon für vie­le Tag- und Schwert­li­li­en im Herbst der Wunsch nach Orts­ver­än­de­rung in Erfüllung.

Zur bes­se­ren Ori­en­tie­rung kenn­zeich­nen die Mar­kie­run­gen glei­cher Bezeich­nung jeweils den­sel­ben Standort.

Beson­ders auf den letz­ten bei­den Fotos sieht man die anthra­zi­ten Rund­pa­li­sa­den. Damit habe ich hin­ter den Sträu­chern den Hang und ganz hin­ten den Hang an sich abge­fan­gen. Nach­dem es im Dezem­ber zum Unkraut hacken zu nass wur­de, blieb mir nichts ande­res über, als end­lich die Mini L‑Steine am Hang vor der Ter­ras­se zu ver­le­gen. Am Sams­tag vor Hei­lig­abend konn­te ich auch hin­ter die­se Auf­ga­be ein Häk­chen machen. Hur­ra! Jetzt begann die wohl­ver­dien­te Winterpause!

Mini_L-Steine vor Terrasse
Mini_L-Stei­ne vor Terrasse

Den Janu­ar ver­brach­te ich fast nur vor dem PC. Zunächst wid­me­te ich mich wie­der dem Hob­by Genea­lo­gie. Dies­mal jedoch auch der Zwei­bei­ner mit Pad­deln. Beim Sich­ten und Sor­tie­ren der Enten­bil­der und ‑vide­os fie­len mir erst jetzt an Hand der Schna­bel­fär­bun­gen Oma – Mut­ter – Kind Bezie­hun­gen auf. Die Fest­plat­te auf­zu­räu­men und eine Siche­rung zu machen war sicher auch kein Scha­den. Auch für klei­ne­re Spa­zier­gän­ge fand sich ab und zu eine Gele­gen­heit. Doch im Febru­ar schweif­ten die Gedan­ken immer mehr Rich­tung Som­mer, Son­ne, Pflan­zen und Design ab. Für den Bal­kon gab es im Febru­ar Blu­men­kü­bel, eine klei­ne Sitz­bank und je ein Mit­be­woh­ner von der Oster­in­sel und den Gala­pa­gos Inseln. Auch hat­te ich erst­mals die Muse eini­ge unnüt­ze Desi­gnele­men­te für Innen zu bestel­len. Die ersten son­ni­gen Tage im Febru­ar ani­mier­ten uns, wie­der über eine Mar­ki­se auf dem Bal­kon im Erd­ge­schoss und der Ter­ras­se nach­zu­den­ken. Nach eini­gen Tagen Inter­net-Recher­che ent­schie­den wir uns für je eine 6 m brei­te Mar­ki­se mit Füh­rungs­schie­nen rechts und links. Die sind wind­sta­bi­ler als eine Gelenk­mar­ki­se. Nach der Bestel­lung Ende Febru­ar mon­tier­ten sie die Fir­ma Amman aus Gen­si­gen am 19. April. Nun kann der Som­mer kommen!

Unser neu­es Pro­jekt: Aus­bau des Gartenhauses

Obwohl wir ursprüng­lich ein Gar­ten­haus aus Holz kau­fen und sel­ber auf­bau­en woll­ten, haben wir uns nach eini­gem hin und her für die gemau­er­te Vari­an­te ent­schie­den. Bei­spie­le gibt’s in der Nach­bar­schaft, aller­dings for­dert der Bebau­ungs­plan eine Holz­ver­klei­dung. Letzt­lich war die höhe­re Sta­bi­li­tät der Grund für Stein statt Holz, zumal wir erwä­gen, auch auf das Gar­ten­haus­dach noch eine PV-Anla­ge zu bauen.

Da wir sowie­so noch eine Mau­er zur Stra­ße errich­ten las­sen woll­ten, haben wir das Mau­ern dann auch den Pro­fis über­las­sen, zumal es Kno­chen­ar­beit ist. Im ver­gan­ge­nen Herbst wur­de der Roh­bau dann fer­tig­ge­stellt. Die Erbau­er haben eine etwas dicke­re Folie pro­vi­so­risch als Regen­schutz ange­bracht, die wir selbst dann nach unten mit Lat­ten abge­stützt und oben mit Holz beschwert haben. Damit war das lau­te Flat­tern der Folie im Wind beho­ben. Sie wäre auch über kurz oder lang weg­ge­ris­sen wor­den. Vor der Win­ter­pau­se konn­ten wir noch mehr oder weni­ger pro­vi­so­risch ein Fen­ster und zwei Türen ein­bau­en und im Win­ter schon ein paar Gar­ten­ge­rä­te und Pflan­zen dort abstellen.

Glück­li­cher­wei­se hat­ten wir einen lan­gen Win­ter, aber jetzt gibt es kei­ne Ent­schul­di­gung mehr, wir müs­sen das Gar­ten­haus aus­bau­en. An den noch etwas reg­ne­ri­schen und unbe­stän­di­gen Tagen habe ich innen die Ver­ka­be­lung vor­be­rei­tet. Bei­de Räu­me sol­len Licht und Steck­do­sen bekom­men und auch die Außen­be­leuch­tung im Gar­ten soll von hier aus gesteu­ert wer­den. Außer­dem habe ich Netz­werk­ka­bel ver­legt, damit man viel­leicht mal eine Web­cam instal­lie­ren kann und auch PV- und Erdungs­ka­bel zum Poten­ti­al­aus­gleich lie­gen bereit.

Als der Wet­ter­be­richt dann für Ende April ein paar schö­ne und trocke­ne Tage ange­kün­digt hat­te, gab es kein Hal­ten mehr, die Unter­kon­struk­ti­on für das Dach muß­te mon­tiert wer­den. Das Holz für die Mau­er­lat­ten und Spar­ren hat­ten wir noch recht­zei­tig besor­gen kön­nen, denn Holz ist im Moment knapp.

Dann hat sich Li mit ein paar Tagen Vor­sprung als Anstrei­cher und Lackie­rer betä­tigt, wäh­rend ich das Holz hof­fent­lich sturm­fest auf dem Gar­ten­haus mon­tiert habe. Für den eili­gen Beob­ach­ter haben wir die drei Tage in einem gut drei­mi­nü­ti­gen Video festgehalten:

Momen­tan ruht die Arbeit aus Grün­den der Wit­te­rung und wegen feh­len­den Mate­ri­als. OSB-Plat­ten sind schon da, Dach­pap­pe und Nägel soll­ten in den näch­sten Tagen kom­men. Sobald das Wet­ter wie­der bes­ser wird, geht es wei­ter. Bis dahin wer­den wir schritt­wei­se am Innen­aus­bau weitermachen.

Was zuletzt geschah…

Nach fast einem Jahr krea­ti­ver Pau­se kommt nun end­lich auf mehr­fa­chen Wunsch einer ein­zel­nen Per­son ein neu­er Ein­trag. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren wir im wesent­li­chen mit der Gar­ten­an­la­ge beschäf­tigt und wegen der mona­te­lan­gen Trocken­heit mit täg­li­chem und lang­wie­ri­gen Bewäs­sern. Die Lust zu einem Blog-Update ist dabei auf der Strecke geblieben.

Im Sep­tem­ber wur­de es küh­ler und so haben wir in dem kur­zen Zeit­fen­ster zwi­schen tro­pi­scher Hit­ze und sibi­ri­schem Frost die Bal­kon­ge­län­der mon­tiert. Hier ein paar Fotos von die­sen Akti­vi­tä­ten vom ver­gan­ge­nen Herbst:

Geländerbau
Gelän­der­bau: Gewin­de­schnei­den in den Hand­lauf zum Ver­schrau­ben auf den Stützen

Balkongeländer
Fer­tig mon­tier­te Stüt­zen und Hand­lauf der Bal­kon­ge­län­der. Die Ver­gla­sung fehlt noch.

Die Edel­stahl­tei­le haben wir über das Inter­net bestellt und per Spe­di­ti­on zu ver­nünf­ti­gen Prei­sen lie­fern las­sen. Das ging bei den Glas­schei­ben lei­der nicht. Sie woll­ten für ein Ein­weg­ge­stell und die Lie­fe­rung per Spe­di­ti­on fast 300 Euro haben. Daher haben wir uns zur Selbst­ab­ho­lung in Mep­pen ent­schie­den. Das ist von uns ziem­lich genau 400 km ent­fernt, also 800 km hin und zurück. Die Tour ist also an einem Tag zu schaf­fen. Um es erst ein­mal aus­zu­pro­bie­ren, aber auch aus Gewichts­grün­den, habe ich zunächst nur das Glas für den obe­ren Bal­kon geholt. Das war gleich­zei­tig eine idea­le Test­strecke für unse­ren neu­en elek­trisch ange­trie­be­nen Hyun­dai Kona mit einer rea­li­sti­schen Reich­wei­te von etwa 400 km. Zwei kur­ze (etwa 25 und 30 Minu­ten) und ein etwas län­ge­rer (etwa 1:10 Stun­de) Lade­stop waren nötig, um mit hin­rei­chend Reser­ve wie­der nach Hau­se zu kom­men. Län­ge­re Strecken sind also mög­lich, brau­chen aber etwas Pla­nung. Die zwei­te Fuh­re ein paar Wochen spä­ter habe ich mit dem Kia Soren­to gemacht, denn das Wet­ter wur­de win­ter­lich und das Gewicht von 16 Ver­bund­glas­schei­ben ist für einen Klein­wa­gen eigent­lich zu hoch.

Nach­fol­gend noch zwei Fotos von unse­rem Bal­kon auf den Don­ners­berg von Ende Sep­tem­ber 2020.

Donnersberg
Blick auf den Don­ners­berg von unse­rem Balkon

Und hier noch­mal von der­sel­ben Stel­le mit dem extre­men Tele­ob­jek­tiv der Lumix DC-TZ91 Kamera.

Donnersberg
Blick auf den fast 40 km ent­fern­ten Don­ners­berg über nebel­ver­han­ge­ne Täler

Mit­te Okto­ber hat sich dann end­lich unser Bau­un­ter­neh­mer gerührt um die schon im Früh­jahr beauf­trag­ten Arbei­ten zu erle­di­gen. Es war für die Bau­bran­che ein extrem gutes Jahr. Wegen der Pan­de­mie sind vie­le Leu­te zu Hau­se geblie­ben. Sie konn­ten ihr Geld nicht für Urlau­be ver­pras­sen und haben häu­fig klei­ne und gro­ße Umbau­ten an ihren Immo­bi­li­en vor­ge­nom­men. Ent­spre­chend schwer war es, Gehör bei den Bau­un­ter­neh­mern zu finden.

Zwei Arbei­ten lagen an: Bau einer Gar­ten­mau­er und Roh­bau des Gar­ten­hau­ses. Wenn Pro­fis am Werk und die rich­ti­gen Maschi­nen im Ein­satz sind, geht das ganz schnell. Der Start war am 20. Okto­ber und am 28. Okto­ber waren die Her­ren fertig.

Die mas­si­ve Gar­ten­mau­er zur Stra­ße hin war lei­der nötig, weil es mehr als ein­mal vor­kam, daß Autos über den Acker gefah­ren sind. Das traut sich jetzt kei­ner mehr:

Gartenmauer
Gar­ten­mau­er zur Straße

Hier der Roh­bau des gemau­er­te Gartenhauses:

Gartenhaus
Gar­ten­haus im Rohbau

Gartenhaus
Gar­ten­haus

Die­ses Foto zeigt die neue Gar­ten­mau­er, die bei­den Bal­kon­ge­län­der, das obe­re bereits mit Glas und rechts den Roh­bau des Gartenhauses.

Gartenmauer
Die neue Gar­ten­mau­er, das obe­re ver­gla­ste Bal­kon­ge­län­der und rechts der Roh­bau des Gartenhauses

Für uns ist das der Beginn der Win­ter­pau­se, in der wir eigent­lich mit dem Innen­aus­bau wei­ter­ma­chen woll­ten. Das Pro­blem dabei ist frei­lich, daß man sich sehr schnell an den unfer­ti­gen Zustand gewöhnt und sich nach einem anstren­gen­den Arbeits­jahr auch mal ger­ne ent­spannt. So haben wir in den Win­ter­mo­na­ten nur klei­ne­re, nicht wei­ter berich­tens­wer­te, Fort­schrit­te beim Haus­bau gemacht.

Das gab mir aller­dings den Frei­raum, mich wie­der mehr mei­nem uralten Hob­by, dem Ama­teur­funk, zu wid­men. Nach­dem ich im Alter von 17 Jah­ren mei­ne Lizenz erwor­ben hat­te, habe ich mich rück­blickend nur kur­ze Zeit damit beschäf­tigt. Es kam die Bun­des­wehr, das Stu­di­um, das Berufs­le­ben und die Flie­ge­rei dazwi­schen. In den fast 50 Jah­ren seit mei­ner Lizenz­prü­fung hat sich im Ama­teur­funk unglaub­lich viel ver­än­dert. Auch der Ama­teur­funk ist digi­tal gewor­den. Käuf­lich zu erwer­ben­de Trans­cei­ver ver­wen­den nur noch die nötig­sten Ana­log­bau­stei­ne, fast der kom­plet­te Signal­pfad ist digi­ta­li­siert. Es ist fas­zi­nie­rend. Uralte Betriebs­ar­ten wie CW (Mor­sen), AM, FM und SSB (Sprech­funk) exi­stie­ren wei­ter­hin, aber es gibt etli­che neue digi­ta­le Betriebs­ar­ten wie z.B. FT8 oder D‑STAR. Dar­über­hin­aus gibt es für den Bast­ler für wenig Geld Meß­werk­zeu­ge, von denen man vor 50 Jah­ren nur träu­men konn­te: Spek­trumana­ly­sa­to­ren (natür­lich chi­ne­si­scher Pro­ve­ni­enz) bis in den (unte­ren) GHz-Bereich für gut 1.000 € oder vek­to­ri­el­le Netz­werk­ana­ly­sa­to­ren für eini­ge hun­dert Euro. Außer­dem natür­lich jede Men­ge kosten­lo­se PC-Pro­gram­me, was das Her(t)z begehrt. Falls jemand Inter­es­se an mei­nen dies­be­züg­li­chen Akti­vi­tä­ten hat, sei hier auf mei­nen zwei­ten Blog, das Sudel­buch verwiesen.

Die Bota­nik wächst und gedeiht

In den ver­gan­ge­nen zwei Mona­ten haben wir viel gesät und gepflanzt, vor allem aber bewäs­sert. Es gab fast acht Wochen lang kei­nen Trop­fen Regen und so muss­ten wir jeden Tag über zwei Stun­den den Gar­ten bewäs­sern. Bei meist wol­ken­lo­sem Him­mel und trocke­ner Luft hat­te man das Gefühl, daß das Was­ser ver­dun­stet, bevor es am Boden ankommt. Lei­der sind auch nicht alle Pflan­zen durch­ge­kom­men, beson­ders von den Kirsch­lor­bee­ren hat es ein paar erwischt.

Zur Beloh­nung ist aber jetzt vie­les am Blü­hen, man­ches auch schon ver­blüht. Hier ein paar aktu­el­le Fotos.

Der Blick aus dem Küchen­fen­ster zeigt das Hoch­beet mit Blu­men und die noch immer unbe­bau­te Grund­plat­te des Gartenhauses.

Blumeninsel
Der Rei­her bewacht die Blumeninsel
Fundament für das Gartenhaus
Wir war­ten immer noch auf das Gar­ten­haus. Ob das die­ses Jahr noch­was wird?

Die Nord­sei­te des Hau­ses liegt meist im Schat­ten. Hier konn­ten die Sträu­cher gut gedei­hen, auch ohne regel­mä­ßi­ge Bewässerung.

Nordostseite
Die Kirsch­lor­beer­sträu­cher auf der Nord­sei­te sind ange­wach­sen und sie trei­ben fri­sches Grün.
Stellplatz
Da unser neu­es Elek­tro­au­to regel­mä­ßig zum Laden vor der Gara­ge steht, muss­te nun der Anhän­ger auf dem Stell­platz geparkt werden.

Die­se Sei­te ist ide­al nach Süden aus­ge­rich­tet hat daher in den trocke­nen Wochen sehr viel Was­ser benö­tigt. Es hat sich aber gelohnt.

Stellplatz
Auch süd­lich des Stell­plat­zes gedei­hen die Blu­men und die Sträucher.

Auf den fol­gen­den Bil­dern sieht man jeweils auch den Rasen, den wir im Herbst ver­legt haben. Nach­dem es die ver­gan­ge­nen Tage ganz ordent­lich gereg­net hat, ist er saf­tig grün geworden.

Grenze zum Nachbarn
Hier die Gren­ze zum Nach­barn. Zwi­schen Thu­jas und Kirsch­lor­beer ist Niemandsland.
Blumen vor der Terrasse
Blu­men vor der Terrasse.
Terrasse
Auch die Bee­te an der Ter­ras­se sind bepflanzt. Das soll schon im näch­sten Jahr ein Sicht­schutz werden.
Hochbeet
Das Hoch­beet mit Rei­her und Vogeltränke.
Westseite
Die West­sei­te neben dem Carport.
Südhang
Die mei­sten Kirsch­lor­beer­sträu­cher auf dem Süd­hang sind angewachsen.
Der Südhang
Wir haben nicht nur Kirsch­lor­beer son­dern auch Fin­ger­kräu­ter (Poten­til­la) gepflanzt.
Der Südhang
Der Bewuchs am öst­li­chen Ende des Südhangs.
Auffahrt
Die lang­ge­zo­ge­ne Auf­fahrt zum Hof erleich­tert die Fahrt mit Anhän­ger und Wohnwagen.

Auch im Haus hat es ein paar Fort­schrit­te gege­ben. Einen davon zeigt die­ses Bild:

Garage
In der Gara­ge haben wir ein­fa­che Wand­schie­nen montiert.

Wir haben Wand­schie­nen und Regal­trä­ger mon­tiert, damit die Lei­ter end­lich mal wie­der im Trocke­nen liegt und das Holz vom Boden weg­kommt. Das mit­tel­fri­sti­ge Ziel ist es, unser neu­es Elek­tro­au­to zukünf­tig in der Gara­ge abzu­stel­len. Da ist es vor Wind und Wet­ter geschützt und dort wird es dem­nächst auch sei­ne Tank­stel­le bekom­men. Im Moment laden wir noch über Schuko.

Elektroauto
Seit vier Wochen haben wir ein Elek­tro­au­to, einen Hyun­dai Kona.

Eröff­nung der Gartensaison

Schon Ende Janu­ar hat­ten wir bei unter­schied­li­chen Lie­fe­ran­ten Pflan­zen bestellt, weil es da noch einen Früh­bu­cherra­batt von immer­hin 10% gab. Da sich die Gesamt­ko­sten auf fast 1000 Euro sum­mier­ten, konn­ten wir den Ange­bo­ten nicht wider­ste­hen und haben noch im Janu­ar zur Lie­fe­rung im Lau­fe des März bestellt.

So vie­le Pflan­zen brau­chen natür­lich auch viel Blu­men­er­de. Also muss­ten wir schau­en, daß auch die ver­füg­bar ist, wenn die Pflan­zen kom­men. Bei den geplan­ten Aktio­nen rech­net man nicht mehr in Liter oder Kilo­gramm, son­dern in Palet­ten. So haben wir dann also bei Obi eine Palet­te mit „Qua­li­täts-Blu­men­er­de“ zum Preis von knapp 500 Euro inklu­si­ve Lie­fe­rung bestellt. Das sind dann immer­hin 45 Säcke à 50 Liter. Da Lie­fer­zei­ten von bis zu vier Wochen in Aus­sicht gestellt wur­den, haben wir gleich Anfang Febru­ar bestellt.

Das war offen­sicht­lich lan­ge vor der Hoch­sai­son. Denn schon ein paar Tage spä­ter steht ohne wei­te­re Ankün­di­gung ein Fuß­gän­ger vor der Tür, der in sehr gebro­che­nem deutsch und offen­sicht­lich ver­wirrt auf uns ein­re­det. Li woll­te ihn schon mit den Wor­ten „mir gäbet nix“ abwim­meln. Es dau­ert eine gan­ze Wei­le, bis uns auch anhand des Lie­fer­scheins mit dem er wedelt klar wird, daß er irgend­wo einen LKW mit einer Palet­te Blu­men­er­de ste­hen hat. Da wir aus sei­nen Wor­ten nicht schlau wer­den, gehe ich mit ihm. Sein LKW steht am Buchen­ring und er wei­gert sich, die stei­le Stra­ße zu unse­rem Haus hochzufahren.

Um eine lan­ge und unfrucht­ba­re Dis­kus­si­on zu ver­mei­den, las­sen wir ihn die Palet­te am Buchen­ring abstel­len. Wir holen die Säcke dann spä­ter mit unse­ren Anhän­ger dort ab. Das ist zwar eine Placke­rei und der Anhän­ger hat mit Sicher­heit auch sein zuläs­si­ges Gesamt­ge­wicht über­schrit­ten, aber wir müs­sen ihn ja nur ein paar Meter zie­hen. Nun gut, um nicht rück­wärts fah­ren zu müs­sen, fah­re ich ihn eine Run­de um den Buchen­ring spa­zie­ren, bevor ich den Anhän­ger auf dem Hof abstel­le. Der Vor­teil ist, die Säcke kön­nen auf dem Anhän­ger blei­ben, bis sie ver­ar­bei­tet wer­den. So ist schon­mal die Lage­rung geklärt. Zur Ent­la­stung der Ach­se laden wir aber ein paar Säcke aus.

Am 28. Febru­ar, dem ein­zi­gen ech­ten Win­ter­tag in Schin­del­dorf, kam die erste Pflan­zen­lie­fe­rung. Eine Palet­te mit vie­len Pflänz­chen, die zunächst mal mög­lichst frost­frei gela­gert wer­den müs­sen, bevor sie bei bes­se­rem Wet­ter gepflanzt wer­den kön­nen. Das unmit­tel­bar größ­te Pro­blem war aber, daß der Lie­fe­rant wegen des star­ken Schnee­falls mit sei­nem LKW nicht den Hügel hoch­kam, weder vor­wärts noch rück­wärts. Ver­mut­lich hat­te er kei­ne Win­ter­rei­fen mon­tiert, wir haben schließ­lich Kli­ma­wan­del und so Win­ter wie frü­her, die gibt’s ja bekannt­lich nicht mehr. So muss­te dann die Palet­te abge­la­den und per Hub­wa­gen zumin­dest auf den Park­platz gebracht wer­den. Auch zu zweit eine Schin­de­rei, denn die Schu­he hat­ten in dem fri­schen Schnee kei­nen Halt. Letzt­lich hat es irgend­wie geklappt und dann haben Li und ich die Pflan­zen vor dort ein­zeln abge­holt und am Schluß auch noch die lee­re Palet­te in den Car­port gebracht.

Anfang März hat­ten wir dann den Salat. Plötz­lich und uner­war­tet kom­men da Pake­te mit 100 wur­zel­nack­ten Kirsch­lor­beer­bäum­chen, 80 Gold­fin­ger Sträu­chern und 15 Poten­til­la-Mix Pflänz­chen und die wol­len alle mög­lichst schnell in die Erde. Die frü­her gelie­fer­ten Pflan­zen stan­den ja auch noch rum und es gab noch Nacht­frö­ste, also nicht wirk­lich Wet­ter zum Pflan­zen. Alles was in Töp­fen war, haben wir dann zwi­schen Grill­platz und zukünf­ti­gen Gar­ten­haus gela­gert. Dort konn­ten wir die Pflan­zen regel­mä­ßig bewäs­sern und nachts gegen den Frost abdecken. Die wur­zel­nack­ten Kirsch­lor­bee­ren muss­ten der­weil ein paar Tage in ihren Kar­tons übernachten.

Irgend­wann wur­de das Wet­ter dann doch bes­ser, so daß wir mit dem Ein­pflan­zen begin­nen konn­ten. Als erstes waren die Kirsch­lor­bee­ren dran, denn die hat­ten es am unge­müt­lich­sten. Da Erd­aus­hub har­te kör­per­li­che Arbeit ist, habe ich Li das machen lassen.

Kirschlorbeer
Eini­ge die­ser Kirsch­lor­bee­ren am süd­li­chen Hang sind lei­der nicht ange­wach­sen, aber die mei­sten wer­den wohl durchkommen.
Kirschlorbeeren
Die­se Rei­he sieht bes­ser aus, aber auch hier wer­den es eini­ge wohl nicht schaffen.

Dann kamen nach und nach die ein­ge­topf­ten Pflan­zen in die Erde, zunächst 80 Gold­fin­ger Sträu­cher, die angeb­lich Insek­ten anlocken sollen:

Goldfinger
Eine Rei­he Gold­fin­ger-Sträu­cher am süd­li­chen Hang.
Pflanzen westlich des Carports
Pflan­zen west­lich des Carports.
Westseite
Die Blu­men west­lich des Car­ports blü­hen schon.

Was man sonst immer her­bei­sehnt und genießt, kommt uns in die­sem Jahr nicht zupaß – wochen­lan­ger Sonnenschein!

Sonnenschein
Seit sechs Wochen knacki­ger Son­nen­schein und kein Trop­fen Regen. Das kommt im Moment ungelegen.
Bewässerung
Li bei der Bewäs­se­rung der neu gesetz­ten Pflanzen.

Wir sind täg­lich an die zwei Stun­den mit Bewäs­sern beschäf­tigt. Zum Glück haben wir unter dem Rasen Bewäs­se­rungs­schläu­che ver­legt, ins­ge­samt fünf Strän­ge, die wir alle zwei oder drei Tage jeweils für eine Stun­de anschalten.

Hochbeete
Die Hoch­bee­te zei­gen sich bei strah­len­dem Son­nen­schein mit blü­hen­den Blu­men in ihrer gan­zen Schönheit.
Reiher
Der Rei­her bewacht die Blumen.

Wäh­rend Li sich um die Pflan­zen geküm­mert hat, muss­te auch jemand das Trep­pen­ge­län­der instal­lie­ren. Es ist, wie auch das Gelän­der an den Stell­plät­zen, aus Edel­stahl und über pas­sen­de Bögen dar­an angeschlossen.

Treppengeländer
Das Trep­pen­ge­län­der mit Anschluß an das schon im Herbst instal­lier­te Geländer.

Außer­dem war eine Gar­ten­be­leuch­tung gewünscht. Als Fun­da­ment für die Lam­pen dient jeweils ein Stein, mit dem auch die Mau­ern gebaut wur­den. Jeder wiegt etwas über 40 kg. In die Mit­te habe ich zur Kabel­durch­füh­rung ein oder zwei Löcher gebohrt und jeder Stein wur­de ein­be­to­niert, damit er ordent­lich sitzt und hof­fent­lich in der Waa­ge bleibt.

Gartenlampe
Als Fun­da­ment für die Gar­ten­lam­pen wur­de jeweils ein Mau­er­stein verwendet.

Als Kabel wur­de fünf­ad­ri­ges Erd­ka­bel ver­wen­det, das zum zusätz­li­chen Schutz noch­mal durch ein rotes fle­xi­bles Rohr gezo­gen wur­de. Trotz­dem soll­te man nicht mit schwe­ren Gar­ten­werk­zeu­gen dar­auf rumhacken.

Hier ein Blick auf den Grill­platz. Im Hin­ter­grund sieht man das Trep­pen­ge­län­der und die neu­en Gartenlampen.

Unser Grillplatz
Unser Grill­platz. Im Hin­ter­grund die neu instal­lier­te Beleuchtung.

Auch die Ver­ka­be­lung des Gar­ten­hau­ses ist vor­be­rei­tet. Es soll natür­lich Strom­an­schluß bekom­men und von dort wird dann die Gar­ten­be­leuch­tung gesteu­ert. Außer­dem wird es über vier sepa­ra­te Ether­net­ka­bel an das Netz­werk ange­schlos­sen. Die Idee ist, dort spä­ter mal ein oder zwei Web­cams zu instal­lie­ren. Daß es vier Kabel gewor­den sind liegt ein­fach dar­an, daß ich einen 100m Ring bestellt habe, der dann für vier Kabel gereicht hat.

Versorgungskabel Gartenhaus
Die Ver­sor­gungs­ka­bel zum Gar­ten­haus: Erdung, Netz (3‑phasig), Netz­werk (CAT7, 4‑mal) und PV-Kabel.

Außer­dem sind zwei 4 mm² PV-Kabel ver­legt. Es könn­te ja sein, daß wir noch ein paar Panee­le auf das Dach des Gar­ten­hau­ses mon­tie­ren wol­len, um ein zukünf­ti­ges Elek­tro­au­to zu laden. Die Dach­grö­ße könn­te für bis zu 4 kWp rei­chen. Die Aus­rich­tung ist ide­al in Südrichtung.

Win­ter im Schindeldorf

Der dies­jäh­ri­ge Win­ter fand am 28. Febru­ar statt. Es hat hef­tig geschneit und der Schnee bliebt tat­säch­lich bis zum näch­sten Tag lie­gen. Hier ein paar Ein­drücke von der ein­ge­schnei­ten Außenanlage:

Die eingeschneiten Hochbeete
Die ein­ge­schnei­ten Hochbeete
Unser Grillplatz
Unser Grill­platz
Der Kirschlorbeer
Der Kirsch­lor­beer
Ein verschneiter Strauch
Ein ver­schnei­ter Strauch

Für die­je­ni­gen, die nicht zur Arbeit muss­ten, war es ein schö­ner Tag. Ande­re muss­ten ihr Auto ste­hen­las­sen, zumin­dest bis der Schnee­räu­mer durch war.

In der ver­gan­ge­nen Schnee­sai­son hat­te der Räum­dienst sei­nen Ver­trag gekün­digt, nach­dem es von eini­gen Anwoh­nern Kla­gen gab, daß nicht alle Stra­ßen pünkt­lich gerei­nigt waren. So muss­ten dann alle wie­der sel­ber Schnee schau­feln, was natür­lich auch nicht recht war. Zum Glück hat man wie­der jeman­den gefun­den, der den Ser­vice nun über­nimmt. So wer­den seit die­sem Win­ter auch die Sei­ten­stra­ßen wie­der freigeräumt.

Fer­tig!

End­lich ist es voll­bracht, die Bau­fir­ma hat den letz­ten Hand­schlag getan.

In die­ser Woche wur­de nun das Pfla­ster fer­tig­ge­stellt und die Spritz­schutz­flä­chen an den Haus­wän­den mit Schot­ter befüllt.

Auffahrt
Die Auf­fahrt zur Gara­ge und zum Car­port ist fertiggestellt.

Rechts ist noch ein Hau­fen Mut­ter­er­de zu sehen, den wir im näch­sten Früh­jahr ver­tei­len wer­den. Wir gehen davon aus, daß sich der Boden bis dahin noch etwas setzt und daß wir dann Löcher fül­len müssen.

Pflaster
Das Pfla­ster vor der Gara­ge und dem Carport.
Spritzschutzbeet
Das Spritz­schutz­beet an der West­sei­te ist mit Schot­ter befüllt.

An der West­sei­te ist das steil­ste Spritz­schutz­beet. Hof­fen wir mal, daß der Schot­ter hält.

Die Stei­ne lie­gen dort einer­seits als Deko­ra­ti­on, ande­rer­seits sol­len sie auch ein Abrut­schen des Bodens ver­hin­dern. Sie müs­sen daher im kom­men­den Früh­jahr noch von einer star­ken Frau auf die­sem Hang ver­teilt wer­den. Sie berei­tet sich bereits mit Yoga auf die­sen Kraft­akt vor.

Spritzschutzbeet
Das Spritz­schutz­beet an der Nordseite.

Nach und nach haben wir auch wie­der etwas Ord­nung in die Gara­ge bekom­men. Sie war voll­ge­stellt mit dem Arbeits­ma­te­ri­al der Hand­wer­ker. Auch die Außen­an­la­ge ist wie­der frei. Über­all lagen Din­ge her­um, von der ein­fa­chen Schau­fel bis hin zu vol­len und lee­ren Palet­ten. Auch die Bau­ma­schi­nen und deren Zube­hör sind end­lich weg. Dar­über freu­en sich sicher­lich auch die Nach­barn, denn sowohl die noch unbe­bau­ten Grund­stücke wie auch der öffent­li­che Park­platz waren immer wie­der belegt.

Der Rasen ist gelegt

End­lich geschafft, der Roll­ra­sen ist gelegt! Sieht es nicht aus wie frisch tapeziert?

Rasen
Nach einer Woche har­ter Arbeit wird’s grün!

Roll­ra­sen ist schon eine sehr prak­ti­sche Erfin­dung. So kön­nen wir noch vor Ein­bruch des Win­ters einen Blick auf unse­ren neu­en grü­nen Rasen genießen.

Bevor der Rasen gelegt wer­den konn­te, haben wir ein Bewäs­se­rungs­sy­stem ein­ge­baut. Es besteht aus Tropf­schläu­chen, die etwa alle 30cm ein Loch haben, aus dem pro Stun­de etwa 2 Liter Was­ser abge­ge­ben wer­den. Die­se Schläu­che haben wir im Abstand von 30 bis 45 cm ver­legt und in ins­ge­samt fünf Strän­ge auf­ge­teilt. Jeder die­ser Strän­ge ist weni­ger als 100 m lang und soll­te damit pro Stun­de 400 bis 600 Liter Was­ser abge­ben. Ger­not, Lis Bru­der, hat­te mit die­sem System schon Erfah­run­gen gesam­melt und hat dan­kens­wer­ter­wei­se beim Ver­le­gen gehol­fen. Und so macht man das:

Hier wird gezeigt, wie man die Tropf­schläu­che verlegt

Für die Vor­be­rei­tung des Mut­ter­bo­dens und die Aus­le­gung des Rasens haben wir pro­fes­sio­nel­le Hil­fe in Anspruch genom­men. Chri­stoph, Lis Cou­sin, hat net­ter­wei­se alle ande­ren Ter­mi­ne abge­sagt, damit wir in den weni­gen trocke­nen Tagen vor Aller­hei­li­gen fer­tig wer­den konn­ten. Auch Lis Brü­der Gun­ter und Ger­not waren dabei. Wir hat­ten 160 m² Roll­ra­sen bekom­men, der auf drei Palet­ten gelie­fert wur­de. Jeder ein­zel­ne Placken ist 60 cm breit und einen Qua­drat­me­ter groß, also gut 1,60 m lang. Wir haben zu dritt nach­ein­an­der die Rasen­stücke ange­lie­fert, die Chri­stoph dann fach­män­nisch ver­legt hat.

Der Roll­ra­sen wird verlegt

So schnell, wie hier gezeigt, ist man frei­lich nur mit geschul­tem Fach­per­so­nal. So konn­ten wir an einem Tag den gesam­ten Rasen fer­tig­stel­len und am 1. Novem­ber von der geta­nen Arbeit aus­ru­hen. Seit­dem reg­net es, was dem Rasen hof­fent­lich gut bekommt.

Auch die Pfla­ste­rer waren flei­ßig. Die Auf­fahrt ist schon halb fertig.

Pflaster
Das Pfla­ster in der Auf­fahrt ist bereits halb fertig.