Die Bau­plä­ne sind fertig

Nach eini­gen Ite­ra­tio­nen haben wir uns end­lich auf Bau­plä­ne gee­ingt, die wir beim Bau­amt einreichen:

So soll’s dann mal werden…

Und hier die Pläne:

Bau­zeich­nung des Kellers
Bau­zeich­nung des Erdgeschosses
Bau­zeich­nung des Obergeschosses

Wegen des fel­si­gen Unter­grun­des haben wir lan­ge gezö­gert, das Haus voll zu unter­kel­lern. Der Bau­un­ter­neh­mer wuss­te von Fäl­len zu berich­ten, in denen die Bau­gru­be nicht aus­zu­bag­gern war, weil man im wahr­sten Sin­ne auf Gra­nit gebis­sen hat. Die Bau­her­ren muss­ten die Plä­ne ändern und auf den Kel­ler ver­zich­ten. Daher sahen die ersten Plä­ne nur eine hal­be Unter­kel­le­rung vor. Nach­dem dann aber unser Nach­bar eine vol­le Bau­gru­be hat aus­he­ben las­sen, sind wir dann auch zur Voll­un­ter­kel­le­rung über­ge­gan­gen, die neben­bei bemerkt in unse­rem Fall nicht ein­mal teu­rer ist. So konn­te dann doch eine Gara­ge im Kel­ler inte­griert werden.

Der Start­schuß

End­lich ist es soweit, wir machen Nägel mit Köp­fen: am 07. Okto­ber 2016 unter­schrei­ben wir den Kauf­ver­trag bei dem Notar in Strom­berg. Das ist der Start­schuß für die Pla­nun­gen des Hausbaus.

Schon ein paar Wochen vor­her haben wir uns ein preis­gün­sti­ges Archi­tek­tur­pro­gramm zuge­legt, mit dem bereits erste Grund­ris­se gezeich­net sind. Der bereits vor­her geplan­te drei­wö­chi­ge Süd­afrik­aur­laub ab Anfang Novem­ber gibt uns die Gele­gen­heit, die Ent­wür­fe in Ruhe rei­fen zu las­sen und sie wei­ter zu ver­bes­sern. Sie sind sehr hilf­reich beim anste­hen­den Abklap­pern der Bauunternehmer.

Die Ent­deckung des Ortes Stromberg

Da wir zwi­schen Darm­stadt und Mann­heim nichts pas­sen­des gefun­den haben, muss­ten wir den Such­ra­di­us wei­ter erhö­hen. So sind wir auf der links­rhei­ni­schen Sei­te im Huns­rück, genau­er dem Soon­wald, fün­dig gewor­den. Der Ort Strom­berg hat etwas über 3000 Ein­woh­ner und bie­tet alles, was man für den täg­li­chen Bedarf benö­tigt, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, Restau­rants und ärzt­li­che Ver­sor­gung. Bin­gen als näch­ste grö­ße­re Stadt ist 17km ent­fernt, Mainz 45km. Zur Stadt Strom­berg gehört der 2km ent­fern­te Orts­teil Schin­del­dorf, der durch sei­nen Feri­en- und Erho­lungs­park, den Golf­platz und das Golf Hotel im loka­len Umkreis bekannt ist.

In Schin­del­dorf wur­den 2016 vie­le Bau­grund­stücke zum Preis von 79€/m² ver­kauft. Das lag im Rah­men des­sen, was wir zu zah­len gewillt waren und so ist Li zunächst ein­mal ohne mich dort­hin­ge­fah­ren, um den Mak­ler zu tref­fen und die Lage zu erkun­den. Gegen­über den auf der rechts­rhei­ni­schen Sei­te gese­he­nen Bau­grund­stücken war ihr Ein­druck sehr posi­tiv und so sind wir am näch­sten Wochen­en­de noch­mal gemein­sam hin­ge­fah­ren, damit auch ich mir ein Bild mache. Die Ein­drücke lie­ßen wir dann noch­mal ein oder zwei Wochen sacken und beim näch­sten Besuchs­ter­min haben wir unter den noch nicht ver­kauf­ten Grund­stücken aus­ge­wählt. Der Preis erlaub­te uns, gleich zwei benach­bar­te Par­zel­len, näm­lich 22646 und 22668 mit einer Gesamt­flä­che von 1184 m² zu kau­fen (Bebau­ungs­plan (3MB) und die Beschrei­bung dazu (260kB)).

Noch ste­hen Eichen auf unse­rem zukünf­ti­gen Bauplatz

Das Grund­stück hat Süd­hang­la­ge mit ins­ge­samt etwas über 6m Gefäl­le. Die Sicht in Rich­tung Süden ist unver­bau­bar. Es eig­net sich damit beson­ders für den Bau einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge und auch Ama­teur­funk soll­te zumin­dest in Ost‑, Süd- und West­rich­tung sehr gut funktionieren.

Vor­be­mer­kun­gen

Schon lan­ge haben wir über­legt, ob unser jet­zi­ges Haus in Düs­sel­dorf uns auch bei fort­schrei­ten­dem Alter die gewohn­te und not­wen­di­ge Lebens­qua­li­tät bie­ten kann. An den eige­nen Eltern konn­ten wir haut­nah beob­ach­ten, wie sich die phy­si­schen Mög­lich­kei­ten im Alter redu­zie­ren. Irgend­wann wer­den die für selbst­ver­ständ­lich erach­te­ten Din­ge nicht mehr funk­tio­nie­ren und wir wer­den auf tech­ni­sche und irgend­wann viel­leicht mensch­li­che Hil­fe ange­wie­sen sein.

Für bei­des ist unser jet­zi­ges Haus ziem­lich unge­eig­net. Es wird schon schwie­rig wer­den, auch nur einen Trep­pen­lift ein­zu­bau­en. Die Türen sind für einen Roll­stuhl eigent­lich zu schmal und Hin­der­nis­frei­heit für Dusche und Bade­wan­ne ist nur schwer zu errei­chen. Eine Woh­nung für eine even­tu­ell not­wen­di­ge Pfle­ge­kraft ist auch nicht vorhanden.

So reif­te mehr und mehr der Ent­schluß, neu zu bau­en. In der Stand­ort­fra­ge waren wir rela­tiv offen. Nach den Beob­ach­tun­gen und eige­nen Erfah­run­gen in einem weit ent­fern­ten Land, näm­lich Süd­afri­ka, haben wir uns aller­dings gegen einen ande­ren Kon­ti­nent und gegen nicht-deutsch­spra­chi­ge euro­päi­sche Län­der ent­schie­den. Auch eine Groß­stadt, ins­be­son­de­re auch Düs­sel­dorf wären in Fra­ge gekom­men. Bezahl­ba­re Grund­stücke in ange­neh­mer Nach­bar­schaft sind aller­dings nicht vor­han­den. Auch außer­halb wer­den Prei­se ver­langt, die wir nicht auf­brin­gen wol­len und kön­nen. Aus nost­al­gi­schen Grün­den haben wir uns die Gegend um Darm­stadt ange­schaut. Selbst im tie­fen Oden­wald wer­den Prei­se von über 200€/m² Bau­land ver­langt. Dafür bekommt man dann Bau­land in der Nähe der ein­zi­gen Land­stra­ße, die regel­mä­ßig im Berufs­ver­kehr ver­stopft ist und einen Ver­kehrs­lärm ver­ur­sacht, dem wir uns nicht aus­set­zen wol­len. Süd­lich in Rich­tung Mann­heim und nörd­lich Rich­tung Darm­stadt und Frank­furt stei­gen die Bau­land­prei­se dann wie­der kräf­tig an.