Der Wochen­rück­blick

In die­ser Woche gab es wie­der erheb­li­che und gut sicht­ba­re Fort­schrit­te. Anfang der Woche wur­den die Geh­we­ge gepflastert.

Vorbereitung zum Pflastern
Vor­be­rei­tung zum Pfla­stern. Auf den ver­dich­te­ten Schot­ter kommt Sand, der dann in der gewünsch­ten Nei­gung (meist in der Waa­ge) glatt­ge­zo­gen wird.
Legen der Pflastersteine
Auf den glatt­ge­zo­ge­nen Sand wer­den dann die Pfla­ster­stei­ne auf­ge­legt. Hier wird im Halb­ver­band längs zur Weg­rich­tung gepflastert.
Pflastern
Der Bereich vor dem Ein­gang zum Haus­wirt­schafts­raum wird in einer Art Ser­pen­ti­ne erstellt. Damit ist die Höhen­dif­fe­renz über Stu­fen oder auch rol­lend zu überwinden.
Hier wird der Schot­ter für die Stell­plät­ze geholt

Nach­dem das Pfla­ster fer­tig gelegt ist, kommt end­lich der „klei­ne BOMAG“ zum Einsatz.

Der kleine BOMAG
Der „klei­ne BOMAG“ macht Lärm und rüt­telt fast wie ein großer.
Die geschotterten Stellplätze
Die Stell­plät­ze sind bereits mit Schot­ter ver­füllt, aber noch nicht verdichtet.

Die Nach­barn stau­nen regel­mä­ßig über die Fort­schrit­te, fra­gen sich aber, war­um wir die Stell­plät­ze nicht pfla­stern las­sen. Ja nun, das liegt am Bebau­ungs­plan: wir dür­fen nur maxi­mal 50% des gesam­ten Grund­stücks ver­sie­geln. Da zählt natür­lich das Haus mit, auch wenn wir das Regen­was­ser vom Dach in einer Rigo­le ver­sickern las­sen. Auch der noch zu pfla­stern­de Bereich vor der Gara­ge zählt mit und auch die oben schon gezeig­ten Geh­we­ge. Der Bei­trag der Stell­plät­ze wäre etwa 5% und da wir am Limit krat­zen, wol­len wir kein Risi­ko ein­ge­hen. Man kann den Platz ja auch spä­ter immer noch pfla­stern lassen.

Stellplätze mit Autos
Gegen Ende der Woche sind die Stell­plät­ze benutz­bar und die Autos sind unten aus dem Weg.

Der Trupp arbei­tet sich nun lang­sam von oben nach unten vor. Auf der west­li­chen Sei­te müs­sen wir ein wei­te­res Mäu­er­chen zum Abfan­gen des Hangs vor­se­hen. Die ersten zwei Rei­hen sind am Don­ners­tag bereits gesetzt.

Westliches Mäuerchen
West­li­ches Mäu­er­chen zum Abfan­gen des Hangs.

Auch im Osten brau­chen wir ein Mäu­er­chen, damit uns nicht nach und nach die gan­ze Erde nach unten gespült wird.

Chill- und Grillplatz
Süd­lich der Stell­plät­ze, öst­lich des Hau­ses, bau­en wir einen klei­nen Schot­ter­platz zum Gril­len und Chillen.

Die klei­ne Zwi­schen­ebe­ne vor dem Bad­fen­ster der Ein­lie­ger­woh­nung soll geschot­tert wer­den. Wenn erst mal alles zuge­wach­sen ist, kann man hier unge­stört Gril­len und Chillen.

Daß man für all die­se Din­ge einen Hau­fen Schot­ter braucht, ver­steht sich von selbst.

Der Schotter
Für die Außen­an­la­ge brau­chen wir eine Men­ge Schot­ter. Die­ses Bild zeigt nur einen Teil davon.

Die nach­fol­gen­den Fotos zei­gen den Stand vom Frei­tag nach Feierabend:

Grillplatz
Der Grill­platz ist fer­tig gemau­ert und muß noch mit Schot­ter auf­ge­füllt werden.
Randsteine
Die Rand­stei­ne an der west­li­chen Haus­sei­te sind gesetzt.
Mauer
Die Mau­er auf der west­li­chen Sei­te ist fertig

In der kom­men­den Woche soll der Hang zur unte­ren Stra­ße mit L‑Steinen abge­fan­gen wer­den. Für Mon­tag erwar­ten wir die Lie­fe­rung von etwa 40 L‑Steinen in einer Höhe von 1m. Hof­fent­lich kön­nen die alle auf dem Grund­stück gela­gert wer­den, bevor sie dann im Lau­fe der Woche ein­ge­baut werden.

Wir sind gespannt, wie es wei­ter­geht. Ab Mon­tag soll’s reg­nen und die Her­ren sind nur zu zweit, weil der drit­te, der Polier, sich auf Mal­le von den Stra­pa­zen erho­len muß.

Fast sind schon die Stell­plät­ze fertig

Am Tag nach­dem das Fun­da­ment fer­tig­ge­stellt wur­de, wer­den bereits die L‑Steine gesetzt.

Set­zen der L‑Steine, die die Stell­plät­ze am Hang abstützen.

Auch hier geht nichts ohne „Hea­vy Metal“. Das sind Auf­ga­ben, die man dem Pro­fi über­las­sen muß. Die Stei­ne wer­den auf fri­schen Mör­tel gesetzt und nach­dem sie fein­ju­stiert sind, wer­den sie auch noch mit Mör­tel abge­deckt, bevor sie dann am näch­sten Tag mit Erde ver­füllt werden.

Die Stell­plät­ze wer­den in öst­li­cher und in süd­li­cher Rich­tung abge­stützt und anschlie­ßend mit Erde verfüllt.
Von unten sieht man auch bei genau­em Hin­schau­en, daß die Her­ren prä­zi­se gear­bei­tet haben. Die Ober­kan­ten sind exakt in einer Flucht, kein Stein steh hervor.

Auch hier wird spä­ter noch Mut­ter­bo­den auf­ge­füllt, so daß wir die­se kah­le Mau­er hin­ter Büschen ver­stecken kön­nen. Außer­dem wird in Kür­ze ein Gelän­der als Absturz­si­che­rung montiert.

Nach­dem die L‑Steine gesetzt sind, ist noch genü­gend Mör­tel vor­han­den, um vor dem Fei­er­abend schon­mal mit dem Fun­da­ment der Außen­trep­pe anzufangen…

Das Fun­da­ment für die Außen­trep­pe wird gelegt.

…und schon am näch­sten mor­gen wer­den die Trep­pen­stu­fen gelegt:

Legen der Treppenstufen.

Die Mau­er steht…

Die erste Woche ist um und die Fort­schrit­te sind nun gut zu sehen: die Mau­er zwi­schen nörd­li­chem Geh­weg und der Stra­ße steht schon.

Mauer zur Nordseite
Die Mau­er zwi­schen dem Geh­weg und der Stra­ße an der Nord­sei­te des Hauses.

Der Zwi­schen­raum wird spä­ter mit Mut­ter­bo­den auf­ge­füllt, so daß wir hier Sträu­cher pflan­zen kön­nen. Das wol­len wir noch in die­sem Herbst erle­di­gen, bevor der Win­ter kommt. Der Schot­ter auf dem Geh­weg als Frost­schutz ist bereits ver­teilt, aber noch nicht ver­dich­tet. Der Geh­weg soll dann gepfla­stert werden.

Das Erd­ge­schoss liegt etwas unter dem Niveau der Stra­ße, so daß wir eine klei­ne Trep­pe brauchen.

Treppe
Die Trep­pe ist bereits vor­be­rei­tet. Sie wird drei­stu­fig, aber lei­der haben die Stei­ne eine län­ge­re Lieferzeit.

Obwohl wir uns nach eini­gem Hin und Her gegen einen Kamin ent­schie­den haben, haben wir doch ein paar Raummeter von dem geschla­ge­nen Holz auf­ge­ho­ben. Es wird uns an den küh­le­ren Aben­den im Herbst und Früh­ling als Lager­feu­er wär­men. Da im öst­li­chen Bereich nun die Außen­ar­bei­ten begin­nen, muss­te die­ses Brenn­holz tem­po­rär vor der Ein­lie­ger­woh­nung zwi­schen­ge­la­gert wer­den, wie­der­um nach der bereits erwähn­ten Arm­strong-Metho­de. Eine schweiß­trei­ben­de Arbeit!

Brennholz
Das Brenn­holz müs­sen wir vor der Ein­lie­ger­woh­nung zwi­schen­la­gern, damit der Bag­ger sei­ne Arbeit erle­di­gen kann.

Auf der Nord­ost­sei­te wird nun der Boden für die bei­den Stell­plät­ze vor­be­rei­tet. Wegen der Hang­la­ge müs­sen die­se Stell­plät­ze von unten her mit L‑Steinen abge­stützt werden.

Aus­bag­gern des Fun­da­ments für die L‑Steine. Wer wür­de da nicht auch ger­ne mal mitspielen?

Alle Stei­ne wer­den mit was­ser­durch­läs­si­gem Schot­ter unter­füt­tert, der vor dem wei­te­ren Auf­bau ver­dich­tet wer­den muß. Damit ist die Gefahr des Absackens gering. Wie man sieht, ist der Unter­grund ja sowie­so sehr stei­nig, so daß wir uns um die Sta­bi­li­tät kei­ne gro­ßen Sor­gen machen.

Hier wird das Fun­da­ment für die L‑Steine vor­be­rei­tet. Beim Anfah­ren der L‑Steine kam es zu einem klei­nen Miss­ge­schick: die Palet­te kipp­te um und ein L‑Stein ist gebro­chen. Lei­der ist weder das Spek­ta­kel noch das dum­me Gesicht des Trans­por­teurs auf dem Video zu sehen.

Vor­be­rei­tun­gen auf der Nordseite

Jetzt wird erst seit drei Tagen gear­bei­tet und die Fort­schrit­te sind schon gut sichtbar:

nördlicher Gehweg
Der zukünf­ti­ge nörd­li­che Geh­weg ist bereits geschot­tert und verdichtet

Die Licht­schäch­te wur­den mit Auf­sät­zen ver­se­hen, die sie bis auf die spä­te­re Geh­we­ge­be­ne erhö­hen. Es wur­den Rand­stei­ne gesetzt, der Geh­weg aus­ge­gra­ben, geschot­tert und ver­dich­tet. Rechts auf dem Schot­ter wird in den näch­sten Tagen ein klei­nes Mäu­er­chen hoch­ge­zo­gen, so daß der Rand­strei­fen zur Stra­ße hin mit Mut­ter­bo­den gefüllt und bepflanzt wer­den kann. Von der Haus­tür zur Stra­ße soll eine klei­ne Trep­pe mit drei Stu­fen gebaut werden.

Die Außen­an­la­ge

Schon bei der Pla­nung des Hau­ses haben wir uns erste Gedan­ken über die Außen­an­la­ge gemacht. Nach­dem das Haus nun Mit­te des Jah­res im wesent­li­chen fer­tig war und unwei­ger­lich der Win­ter nah­te, muss­ten wir die Prio­ri­tät dafür hoch­set­zen. Es war von vor­ne­her­ein klar, daß unse­re Eigen­lei­stun­gen bei Erd­ar­bei­ten im nied­ri­gen ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich lie­gen wer­den. Auf gut deutsch: wir muß­ten eine Fir­ma damit beauf­tra­gen, die mit schwe­rem Gerät anrücken kann.

Kurz zusam­men­ge­fasst ist im wesent­li­chen fol­gen­des zu tun:

  • Eine Trep­pe von der Haus­tür zur obe­ren Stra­ße bauen
  • Ein Mäu­er­chen ent­lang der obe­ren Stra­ße bauen
  • Zwei geschot­ter­te Stell­plät­ze an der obe­ren Stra­ße errichten
  • Den Geh­weg von den Stell­plät­zen zur Haus­tür pflastern
  • Trep­pe von den Stell­plät­zen zur unte­ren Ebe­ne bauen
  • Die Flä­che vor dem Gäste­zim­mer im EG schottern
  • Den Hang von dort zum Car­port mehr­stu­fig abfangen
  • Eine beto­nier­te Flä­che für das Gar­ten­haus erstellen
  • Ein­fahrt, Hof und Car­port pflastern
  • Ter­ras­se vor der Ein­lie­ger­woh­nung fliesen
  • Hang zur unte­ren Stra­ße mit L‑Steinen abfan­gen und Flä­che begradigen
  • Nicht gepfla­ster­te Flä­chen mit Mut­ter­bo­den auffüllen

Da wir mit der Fir­ma Schmitt, die auch das Haus gebaut hat, gute Erfah­run­gen gemacht haben, haben wir unser Vor­ha­ben als erstes mit ihnen bespro­chen und uns ein Ange­bot machen las­sen. Nach den übli­chen ein oder zwei Ite­ra­tio­nen haben wir das Ange­bot ange­nom­men und den Auf­trag vergeben.

Zu unse­rer Über­ra­schung steht am Mor­gen des 02. Sep­tem­ber tat­säch­lich ein gro­ßer LKW mit L‑Steinen und Trep­pen­stu­fen vor der Tür und lädt ab. Gegen Mit­tag sol­len die Arbei­ter kom­men. Wir sind auf dem Weg nach Düs­sel­dorf und kön­nen uns lei­der nicht wei­ter dar­um kümmern.

L-Steine
Die L‑Steine die­nen zur Stüt­ze der Stell­plät­ze. Bei Hang­be­bau­ung ist alles etwas komplizierter.

Am Abend kom­men wir zurück und sehen Front­la­der und Bag­ger bereit­ste­hen. Sie haben also pünkt­lich begonnen.

Frontlader
Der Front­la­der, neben dem Bag­ger das meist­ge­nutz­te Arbeits­ge­rät für die Erstel­lung der Außenanlage
Bagger
Sei­ne Arbeit möch­te man nicht von Hand erle­di­gen, schon gar­nicht auf die­sem stei­ni­gen Boden

Unser Nach­bar hat schon ange­fragt, ob er mal einen unse­rer bei­den Vol­vos pro­be­fah­ren dür­fe. Ja, das wür­den wir natür­lich sel­ber auch gerne…

Was bis­her geschah…

Ein paar Mona­te sind nun ver­gan­gen, ohne daß ich die­sen Blog upge­da­ted habe. Daher kommt nun eine Zusam­men­fas­sung des­sen, was in die­ser Zeit geschah.

Abschied von Düsseldorf

Am 20. April, Oster­sams­tag, haben wir unser ehe­ma­li­ges Haus in Düs­sel­dorf weit­ge­hend geräumt und dem Käu­fer über­ge­ben. Eine Woche spä­ter sind wir noch­mal mit Anhän­ger hin­ge­fah­ren, haben die aller­letz­ten Din­ge auf­ge­la­den und uns von den Nach­barn ver­ab­schie­det. Wäh­rend der gesam­ten Bau- und Umzugs­pha­se sind wir 28-mal mit Anhän­ger zwi­schen Düs­sel­dorf und Strom­berg gepen­delt. Eine Strecke ist 200km lang und wegen der Geschwin­dig­keits­be­schrän­kung mit Anhän­ger auf 80 km/h hat jede Fahrt etwa 3 Stun­den gedauert.

Wie frü­her schon geschrie­ben, konn­ten wir seit Dezem­ber 2018 schon ganz gut im neu­en Haus woh­nen. Daß wir kurz vor Weih­nach­ten sogar war­mes Was­ser bekom­men haben, hat die Situa­ti­on sehr ent­spannt, denn der vor­her genutz­te Cam­ping­platz hat­te eigent­lich schon Winterpause.

Fort­schrit­te beim Innenausbau

Seit Ende April haben wir uns im wesent­li­chen dem Innen­aus­bau hin­ge­ge­ben, weil die lästig gewor­de­ne Pen­de­lei end­lich ent­fal­len ist. Wir haben alle Bäder fer­tig ein­ge­rich­tet und in Betrieb genom­men, Wän­de gestri­chen, tape­ziert und Schrän­ke auf­ge­baut. Damit konn­ten wir dann end­lich vie­le Umzugs­kar­tons aus­räu­men, Din­gen ihren Platz zuord­nen und sie so wie­der auf­find­bar machen.

Der Som­mer war warm und es hat wenig gereg­net. Wir haben die Gele­gen­heit genutzt, um die (zuge­müll­te) Gara­ge in den Car­port aus­zu­räu­men und den Boden mit Beton­far­be zu strei­chen. Die Win­ter­rei­fen und den Fahr­rad­trä­ger konn­ten wir an der Wand befe­sti­gen, was erheb­li­chen Platz­ge­winn brach­te. Zwei schö­ne neue Metall­schrän­ke brach­ten Platz für eine Men­ge Klein­kram, der vor­her ver­streut auf dem Boden lag. Auch die zwei Rega­le, die zeit­wei­se im Neben­raum der Gara­ge („Anschluß­raum“) stan­den, haben wir noch in der Gara­ge gelas­sen. Sie könn­ten zukünf­tig Platz in einem noch zu errich­ten­den Gar­ten­haus fin­den. So konn­ten wir dann auch gleich den Anschluß­raum fer­tig­ma­chen, als er leer­ge­räumt war.

Inzwi­schen ist der mei­ste Kram aus dem Car­port wie­der in die Gara­ge geräumt und sie bie­tet nun sogar Platz für die bei­den Fahr­rä­der, die wir vor­her in der Ein­lie­ger­woh­nung abstel­len mussten.

Nach und nach haben wir Ord­nung bekom­men und man konn­te wie­der einen Fuß vor den ande­ren set­zen. Wir haben dann die Decken­lam­pen auf­ge­hängt, Roll­la­den­steue­run­gen ein­ge­baut, Ther­mo­sta­te in allen Räu­men instal­liert und die Hei­zungs­steue­rung in Betrieb genommen.

Bei der Haus­au­to­ma­ti­sie­rung haben wir uns für die funk­ge­steu­er­te Home­ma­tic IP Serie ent­schie­den. Die Auto­ma­ti­sie­rung beschränkt sich auf die Hei­zungs­steue­rung, die Roll­la­den­steue­rung und die Rauch­mel­der. Dazu wer­de ich gele­gent­lich noch­mal einen eige­nen Arti­kel schreiben.

Außen­putz und Anstrich

Wäh­rend wir den Innen­aus­bau vor­an­ge­trie­ben haben, hat­te auch der Bau­un­ter­neh­mer außen noch zu tun. Er hat nach und nach das Haus ver­putzt und anschlie­ßend durch einen Sub­un­ter­neh­mer anstrei­chen lassen.

Haus mit Gerüst
Der Anstrich ist größ­ten­teils fer­tig­ge­stellt, aber das Gerüst ver­hin­dert noch die unge­trüb­te Ansicht des Hauses.

Außer­dem hat er auf den bei­den Bal­ko­nen den Est­rich ver­legt und die­se Bal­ko­ne anschlie­ßend gefliest.

Fertigstellung der Balkone
Die Bal­ko­ne wer­den letzt­lich gefliest, aber vor­her muß noch ein Ein­kor­nest­rich auf einer Drai­na­ge­mat­te auf­ge­bracht wer­den. So kann Regen­was­ser pro­blem­los ablaufen.
Terrasse unten, gefliest
Fer­tig geflie­ste Ter­ras­se im Erdgeschoss
Terrasse oben, gefliest
Auch die obe­re Ter­ras­se ist fer­tig gefliest

Mona­te­lang stand wegen die­ser Arbei­ten ein Gerüst um das gan­ze Haus her­um und wir waren heil­froh, als es nach Fer­tig­stel­lung des Anstrichs end­lich abge­baut wurde.

Südseite ohne Gerüst
End­lich ist das Gerüst zumin­dest auf der Süd­sei­te abge­baut und man kann den Anstrich unge­hin­dert beur­tei­len. Vor dem Anstrich muß anhand klei­ner Farb­tä­fel­chen eine Ent­schei­dung für die Far­ben getrof­fen wer­den. Wir sind zufrieden.

Die Last mit dem Wohnwagen

Für das letz­te Wochen­en­de im Juni hat­ten wir eini­gen Fei­er­lich­kei­ten in Düs­sel­dorf zuge­sagt. Wir hat­ten uns schon vor eini­gen Wochen ent­schie­den, mit dem Wohn­wa­gen hin­zu­fah­ren und ein paar Tage zu blei­ben. Der Wohn­wa­gen stand schon seit Dezem­ber bei Lis Bru­der in Wöll­stein und wir nutz­ten nun die­se Gele­gen­heit, ihn end­lich zu unse­rem neu­en Zuhau­se zu bringen.

Das haben wir lan­ge vor uns her­ge­scho­ben, denn es war kei­nes­wegs sicher, daß das gelin­gen wird. Wir haben direkt vor dem Haus einen stei­len Anfahrts­weg mit geschätz­ten 12% Stei­gung, eher mehr. Das ist einer­seits für den Zug­wa­gen eine Her­aus­for­de­rung, aber eben­so hät­te der Wohn­wa­gen wegen eines zu hohen Böschungs­win­kels auf­set­zen kön­nen. Letzt­lich hat es funk­tio­niert, auch wenn das mit dem Auf­set­zen knapp war. Wir waren sehr erleich­tert, auch weil wir den Car­port extra für den Wohn­wa­gen dimen­sio­niert haben. Hier das Beweisfoto:

Der Wohnwagen ist da
Es ist geschafft, der Wohn­wa­gen steht auf dem Hof.

Seit Janu­ar haben wir einen Zug­wa­gen mit All­rad­an­trieb, der auch auf dem schrä­gen Schot­ter auf unse­rem Grund­stück tadel­los durch­ge­zo­gen hat. Der vor­he­ri­ge Wagen mit Front­an­trieb hat schon bei dem klei­nen Anhän­ger durch­ge­dreht, so daß wir nur mit einem gewis­sen Schwung auf unse­ren Hof fah­ren konn­ten. Mit Wohn­wa­gen hät­te das nicht funktioniert.

End­lich ein paar Tage Urlaub

Die gelun­ge­ne Her­fahrt mit dem Wohn­wa­gen bedeu­tet noch nicht, daß die Rück­fahrt auch so leicht funk­tio­niert. Die Stra­ßen sind eng und die letz­ten 100m sind steil und nur ein­spu­rig befahr­bar. Mit einem über 12m lan­gen Gespann ist man auch gege­be­nen­falls auf das Wohl­wol­len des Gegen­ver­kehrs ange­wie­sen. Mit Anhän­ger rück­wärts zu fah­ren ist schon auf brei­ter Stra­ße und ohne Stei­gung nicht ganz leicht.

Nun gut, genug gejam­mert: nicht nur das Hoch­zie­hen des Wohn­wa­gens hat geklappt, son­dern auch die Berg­ab­fahrt! Wenn man dann erst mal auf der Auto­bahn ist, ist der Rest nur noch ein Gedulds­spiel. So hat­ten wir bei son­ni­gem Wet­ter ein paar wun­der­schö­ne Urlaubs­ta­ge am Rhein in Düsseldorf.

Urlaub am Rhein
Ende Juni gön­nen wir uns ein paar Tage Urlaub, die wir auf einem Cam­ping­platz in Düs­sel­dorf am Rhein verbringen.

Der Ein­fach­heit hal­ber hat­ten wir uns für den Cam­ping­platz in Meer­busch ent­schie­den, der direkt gegen­über von Kai­sers­werth am Ufer des Rheins liegt. Wir waren auf Flug­lärm und tuckern­de und hupen­de Rhein­schif­fe gefasst, aber nichts davon war stö­rend. Nachts ist kein Flug­be­trieb und die Schif­fe waren lei­se. Wir kom­men wie­der, lei­der ist der Platz aber in den Win­ter­mo­na­ten geschlossen.

Erfah­run­gen mit der PV-Anlage

Nach­dem das erste Quar­tal des Jah­res vor­bei ist, muß ich nun mal unse­re bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit der PV-Anla­ge zusam­men­fas­sen. Die instal­lier­te Maxi­mal­lei­stung beträgt 9,6 kW. Das ist also das, was bei opti­ma­ler Bestrah­lung an Lei­stungs­er­trag erwar­tet wer­den kann. Der Ener­gie­er­trag ist die­se Lei­stung mul­ti­pli­ziert mit der Zeit (mathe­ma­tisch das Inte­gral der Lei­stung über die Zeit). Als gro­ben Dau­men­wert kann man einen Jah­res­ener­gie­er­trag von 1000 kWh pro instal­lier­tem kW Spit­zen­lei­stung (kWp) erwar­ten. In son­ni­gen Gegen­den und son­ni­gen Jah­ren mehr, in reg­ne­ri­schen weni­ger. Wir soll­ten also knapp 10.000 kWh Solar­er­trag im Jahr haben.

Hier liste ich nun die Ergeb­nis­se des ersten Quar­tals auf. Alle Anga­ben in kWh für Janu­ar, Febru­ar und März:

  • Haus­ver­brauch: 171 + 155 + 258 = 584
  • Solar­pro­duk­ti­on ins­ge­samt: 228 + 640 + 925 = 1793
  • Netz­be­zug: 56 + 18 + 9 = 83
  • Netz­ein­spei­sung: 82 + 436 + 595 = 1113

Der Haus­ver­brauch ist nicht reprä­sen­ta­tiv, weil wir nur unre­gel­mä­ßig vor Ort waren und weil die Bau­fir­ma zeit­wei­se dicke Dreh­strom-Maschi­nen betrie­ben hat.

Wie man sieht, haben wir schon im Janu­ar zwei Drit­tel unse­res Haus­ver­brauchs mit der PV-Anla­ge decken kön­nen. Im Febru­ar erhöh­te sich der Aut­ar­kie­grad auf 90% und im März auf 97%. Das geht natür­lich nur mit Hil­fe eines Akkus. Seit Febru­ar reicht die Solar­pro­duk­ti­on an jedem Tag aus, um den Akku auf 100% zu laden. Über Nacht wird er dann nor­ma­ler­wei­se auf etwa 50 bis 60% ent­la­den. Wenn wir abends nach Son­nen­un­ter­gang noch Kochen oder Waschen, dann ist er am näch­sten mor­gen auch schon­mal auf 30% abge­sackt. 20% ist die momen­tan ein­pro­gram­mier­te Rest­men­ge, die er als Not­strom­re­ser­ve behal­ten soll. Wenn die Ladung soweit abge­sackt ist, wird wei­te­rer Strom aus dem Netz bezo­gen. Soll­te das Netz aus­fal­len, dann über­nimmt der Akku die Hausversorgung.

Nach­fol­gend als Bei­spie­le die Anzei­gen im Web-basier­ten Überwachunsportal:

Aktuelle Werte vom 01. April 2019 um 19:03:57 Uhr
Aktu­el­le Wer­te vom 01. April 2019 um 19:03:57 Uhr

Die­ses Dia­gramm zeigt die aktu­el­len Wer­te. Die Son­ne geht fast unter und so kom­men nur noch 360 Watt PV-Lei­stung her­ein. Das reicht, um den Haus­ver­brauch von 305 Watt zu decken. Angeb­lich wird der Akku noch mit 63W gela­den, obwohl er zu 100% voll ist und auch die 8W Netz­be­zug dürf­ten der begrenz­ten Meß­ge­nau­ig­keit geschul­det sein.

Tagesverlauf vom 29.03.2019
Tages­ver­lauf vom 29.03.2019

Die­ses Dia­gramm zeigt exem­pla­risch den Tages­ver­lauf vom 29.03. Die grü­ne Flä­che im Hin­ter­grund stellt den Lade­zu­stand des Akkus dar. Er wird über nacht von 100% auf gut 50% ent­la­den. Die rote Linie zeigt den Haus­ver­brauch an. Die oran­ge Linie zeigt die Solar­pro­duk­ti­on, die gegen 8:00 Uhr beginnt. Die Solar­pro­duk­ti­on deckt zunächst den Haus­ver­brauch, die (kaum zu sehen­de) grü­ne Linie, die das Ent­la­den des Akkus anzeigt, geht gegen null. Die über­schüs­si­ge PV-Ener­gie wird ins Netz ein­ge­speist (blaue Linie).

Da die Anla­ge nur 70% der mög­li­chen Spit­zen­lei­stung ein­spei­sen darf (6,72kW, der Rest geht ver­lo­ren), habe ich die Akku­la­dung so pro­gram­miert, daß sie erst um 11:30 Uhr star­tet und dann auch nur mit 1kW lädt. Das ist an der dun­kel­grü­nen Kur­ve zu sehen. Damit wird eine mög­li­che Kap­pung in der Mit­tags­zeit vermieden.

Die Kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung geht in Betrieb

End­lich ist der Instal­la­teur soweit, daß die Wohn­raum­lüf­tung in Betrieb genom­men wer­den kann. Er hat eine Zehn­der Com­fo­Air Q450 TR instal­liert. Sie kann pro Stun­de bis zu 450 m³ Luft aus­tau­schen. Die Wär­me wird dabei zum gro­ßen Teil zurück­ge­won­nen und die Luft wird gefil­tert. Wir erhof­fen uns, daß wir dadurch nur noch in Aus­nah­me­fäl­len über die Fen­ster lüf­ten müs­sen. Dadurch soll­ten wir deut­lich weni­ger Ärger mit Flie­gen und son­sti­gen Insek­ten im Haus haben und auch Blü­ten­staub dürf­te zum gro­ßen Teil aus­ge­fil­tert werden.

Wie die fol­gen­den Bil­der zei­gen, sind eine Men­ge dicker Roh­re dazu notwendig.

Die Rohre gehen knapp am Wechselrichter und am Netzwerkschrank vorbei.
Die Roh­re gehen knapp am Wech­sel­rich­ter und am Netz­werk­schrank vorbei.
Ein Großteil der Decke ist nun mit Rohren gepflastert. Auch die provisorische Deckenlampe verschwindet hinter den Rohren.
Ein Groß­teil der Decke ist nun mit Roh­ren gepfla­stert. Auch die pro­vi­so­ri­sche Decken­lam­pe ver­schwin­det hin­ter den Rohren.

Die prin­zi­pi­el­le Funk­ti­ons­wei­se ist recht sim­pel: Über Decken­ven­ti­le wird Luft aus den Räu­men abge­saugt und nach drau­ßen gebla­sen, wäh­rend die glei­che Men­ge Außen­luft über ande­re Decken­ven­ti­le nach innen gelei­tet wird. Bei­de Luft­strö­me pas­sie­ren einen Wär­me­tau­scher, der dafür sorgt, daß die Tem­pe­ra­tur der Innen­luft mög­lichst gehal­ten wird. Im Win­ter soll es also warm blei­ben, im Som­mer kühl. Über 80% der Wär­me soll so zurück­ge­won­nen werden.

In der Mitte sieht man das Bedienpanel der Lüftungsanlage
In der Mit­te sieht man das Bedien­pa­nel der Lüftungsanlage

Hin­ter den um 45° geneig­ten Klap­pen neben dem Bedien­feld sind die Fil­ter ein­ge­steckt. Sie müs­sen regel­mä­ßig gerei­nigt bzw. ersetzt wer­den. Das­sel­be gilt für die Fil­ter in den Deckenventilen.

Über das Bedienpanel kann die Luftmenge eingestellt werden, die pro Stunde ausgetauscht wird.
Über das Bedien­pa­nel kann die Luft­men­ge ein­ge­stellt wer­den, die pro Stun­de aus­ge­tauscht wird.

Das Bedien­pa­nel ist ein­fach gehal­ten. Mit den <+> und <->-Tasten wird die stünd­lich aus­ge­tausch­te Luft­men­ge in drei Stu­fen ein­ge­stellt: nied­rig (210 m³/h), nor­mal (300 m³/h) oder hoch (405 m³/h). Dar­über­hin­aus gibt es die Stu­fe „Abwe­sen­heit“ (ABW), in der nur 70 m³/h aus­ge­tauscht wer­den. Das ist die Urlaubs­stu­fe, wenn nie­mand im Haus ist. Die Lei­stungs­auf­nah­me der Lüf­tung ist lei­der nicht ver­nach­läs­sig­bar. Ich habe 25W in der nie­dig­sten Stu­fe gemes­sen, 55W bei Nor­mal­be­trieb und 125W bei der hohen Geschwindigkeit.

Die ersten Erfahrungen

Die ersten Erfah­run­gen nach zwei Tagen und zwei Näch­ten sind weit­ge­hend posi­tiv. Wir haben immer noch eine Men­ge Feuch­tig­keit im Haus und wegen der mit Folie zuge­häng­ten Fen­ster (wegen der Ver­put­zer) kön­nen wir über die­se im Moment nur ein­ge­schränkt lüf­ten. Seit die Lüf­tung in Betrieb ist, ist das Raum­kli­ma sehr viel ange­neh­mer. Die Geräusch­ku­lis­se hält sich ent­ge­gen unse­ren Befürch­tun­gen in engen Gren­zen. Direkt unter dem Aus­lass­ven­til hört man die Luft­strö­mung im Nor­mal­be­trieb als lei­ses Rau­schen. Obwohl wir emp­find­lich sind, ist das nicht stö­rend oder gar schlaf­rau­bend. Wenn es das wäre, könn­ten wir die Zir­ku­la­ti­on noch auf die unter­ste Stu­fe ein­stel­len. Wenn bei einer Par­ty vie­le Leu­te im Haus sind, kann man auf die höch­ste Stu­fe ein­stel­len, was nur dann hör­bar ist, wenn alle ruhig sind.

Rück­blick auf die letz­ten Wochen

Nein, die Lücke in mei­nen Bei­trä­gen bedeu­tet nicht, daß es kei­ne Fort­schrit­te gab. Das Gegen­teil ist zum Glück der Fall, aber genau des­halb muß ich Prio­ri­tä­ten set­zen. Daher beschrei­be ich nur kurz den Stand der Din­ge, ohne neue Fotos einzufügen.

Die Küche ist auf­ge­baut und (fast) voll funk­ti­ons­fä­hig. Da es im Moment nicht so wich­tig ist, fehlt noch die Dunst­ab­zugs­hau­be und der Back­ofen. Aus Zeit­man­gel kochen wir sowie­so nicht viel und da kann man zum Lüf­ten auch ein­fach die Fen­ster auf­ma­chen. Einen Back­ofen haben wir in der Ein­lie­ger­woh­nung im Kel­ler. Für die Fer­tig­piz­za oder auch einen sel­ber­ge­mach­ten Auf­lauf gehen wir dann halt nach unten. Auch die Beleuch­tung ist noch sehr pro­vi­so­risch und z.T. fun­ze­lig. Lam­pen sind nun­mal Design­ele­men­te, die Muße beim Aus­su­chen brauchen.

Das Vinyl ist inzwi­schen über­all ver­legt, aber die Fuß­lei­sten feh­len noch. Am 13.03. haben wir mit einem Umzugs­un­ter­neh­men die schwe­ren Sachen von Düs­sel­dorf nach Strom­berg brin­gen las­sen. Jetzt sind die Schlafzimmer‑, Wohn­zim­mer- und Arbeits­zim­mer­schrän­ke hier und kön­nen ein­ge­räumt wer­den. Das bringt ein gutes Stück Ord­nung in das gan­ze Durch­ein­an­der. Außer­dem sind die beque­men Wohn­zim­mer­ses­sel da und wir kön­nen nun gemüt­lich Fern­seh gucken.

Alle Innen­tü­ren sind inzwi­schen gesetzt, auch die Glas­tür zum Flur im Erd­ge­schoss. Als letz­tes haben wir die Glas-Schie­be­tü­ren vom Wohn­zim­mer zur Kel­ler­trep­pe und von der Küche zum Haus­wirt­schafts­raum montiert.

Just als (fast) alle Roll­la­den­steue­run­gen ein­ge­baut waren und funk­tio­nier­ten, kamen ver­gan­ge­ne Woche die Ver­put­zer und lie­ßen das für den Außen­putz not­wen­di­ge Gerüst auf­bau­en. Jetzt sind die mei­sten Fen­ster mit Schutz­fo­lie ver­klebt, in die ein klei­ner Schlitz für Frisch­luft geschnit­ten wur­de. Die Roll­lä­den dür­fen nicht bewegt wer­den, solan­ge die­se Folie dran ist. Nun gut, wir freu­en uns dar­auf, daß nun end­lich der Außen­putz drauf­kommt. Bis das Gerüst wie­der abge­baut wird, wer­den wahr­schein­lich min­de­stens zwei Mona­te ins Land gehen. Zunächst muß der Unter­putz auf­ge­bracht wer­den und dann drei Wochen aus­här­ten. Dann kommt der Über­putz drauf, der natür­lich auch wie­der fest­wer­den muß und am Ende wird gestrichen.

Außer den Ver­put­zern sind in der kom­men­den Woche die Flie­sen­le­ger noch­mal dran. Nach­dem alle Innen­tü­ren fer­tig sind, müs­sen sie die letz­ten Sockel­flie­sen noch ankle­ben und aus­fu­gen. Auch an der Haus­tür sind noch ein paar Boden­flie­sen zu legen. Außer­dem kommt mor­gen der Küchen­bau­er noch­mal, um eini­ge Klei­nig­kei­ten aus­zu­bes­sern. Zwei fal­sche Front­plat­ten wur­den gelie­fert, eine ande­re war ver­kratzt und ein Griff war an der fal­schen Posi­ti­on mon­tiert. Nichts ern­stes, sowas kommt wohl immer wie­der mal vor. Auch der Instal­la­teur hat noch ein paar Din­ge zu erle­di­gen. Er soll end­lich die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung in Betrieb neh­men und er muß noch die Umwälz­pum­pe für Warm­was­ser anschlie­ßen. Im Moment müs­sen wir je nach Zapf­stel­le fast eine Minu­te Was­ser lau­fen las­sen, bevor es warm wird.

Bis Ende April wer­den wir noch ein paar­mal mit dem Anhän­ger nach Düs­sel­dorf fah­ren müs­sen, um dort die Reste abzu­ho­len. Es wird nun immer schwe­rer, aus dem Boden­satz das raus­zu­fil­tern, was wir behal­ten wol­len und was wir dem Sperr­müll anver­trau­en. Obwohl unser neu­es Haus eine grö­ße­re Wohn­flä­che hat als das alte, haben wir nun doch wesent­lich weni­ger Lager­raum. Der neue Kel­ler ist ja eine eige­ne Woh­nung und kein Abstell­raum und die neue Gara­ge ist doch viel klei­ner, als die alte.

Über kurz oder lang wer­den wir anbau­en müs­sen, zumin­dest ein Gartenhäuschen…

Die neue Küche wird eingebaut

Das War­ten hat ein Ende: am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de die neue Küche für das Erd­ge­schoss gelie­fert und ab Mon­tag wird sie ein­ge­baut. Dafür sind vier Tage reser­viert. Für die Lie­fe­rung waren zwei mit­tel­gro­ße Trans­por­ter von­nö­ten und die Arbeits­kraft von vier Män­nern. Zwei haben nach und nach die Trans­por­ter ent­la­den, wäh­rend die bei­den ande­ren die Tei­le aus­ge­packt und grob an ihren Stell­platz posi­tio­niert haben. Die Instal­la­ti­on soll ein Mann allei­ne machen. Ver­mut­lich baut man dar­auf, daß der Kun­de freu­dig mit anpackt.

Nach­dem die Küche am Frei­tag gelie­fert wur­de, sind wir nach Düs­sel­dorf gefah­ren, weil in die­ser Woche die Glas­tü­ren gelie­fert wur­den. Wir haben zwei Schie­be­tü­ren für die Wohn­kü­che im Erd­ge­schoss vor­ge­se­hen und eine wei­te­re schwenk­ba­re Glas­tür zum Flur im EG. Die haben wir alle am Sams­tag abge­holt. Sie muss­ten hoch­kant trans­por­tiert wer­den und wir sind froh, daß wir sie heil nach Strom­berg gebracht haben. Wir hat­ten noch fünf wei­te­re Holz­tü­ren in Düs­sel­dorf in der Gara­ge ste­hen, die wir schon vor ein paar Wochen abge­holt hat­ten. Die haben wir auch hoch­kant trans­por­tiert und die Glas­tü­ren als Sand­wich dazwi­schen­ge­packt. Das gan­ze muss­te dann natür­lich kipp­si­cher ver­zurrt wer­den. Wir wer­den lang­sam zu Ver­la­de­ex­per­ten. Unser 750kg Anhän­ger hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht. Die gesam­te Achs­last lag heu­te übri­gens bei etwa 600kg, also deut­lich im grü­nen Bereich.

Hier ein paar opti­sche Ein­drücke von der neu­en Küche:

Spülmaschine, Spüle und Schränke im Hauswirtschaftsraum
Spül­ma­schi­ne, Spü­le und Schrän­ke im Hauswirtschaftsraum
Waschmaschine, Trockner und Schränke im Hauswirtschaftsraum
Wasch­ma­schi­ne, Trock­ner und Schrän­ke im Hauswirtschaftsraum
Hier kommen Backofen und Mikrowelle hin, in die Lücke neben der Tür kommt der Kühlschrank.
Hier kom­men Back­ofen und Mikro­wel­le hin, in die Lücke neben der Tür kommt der Kühlschrank.
Vorne sieht man die Kücheninsel, in die ein 90cm breiter Induk-Herd eingebaut wird. Hinten an der Wand ist der zukünftige Arbeitsbereich mit einem Spülbecken unter dem Fenster.
Vor­ne sieht man die Küchen­in­sel, in die ein 90cm brei­ter Induk-Herd ein­ge­baut wird. Hin­ten an der Wand ist der zukünf­ti­ge Arbeits­be­reich mit einem Spül­becken rechts unter dem Fenster.
Leider sind noch keine Tapeten an der Wand, so daß die zukünftige Küchenchefin leider am Sonntagabend noch Überstunden machen muß.
Lei­der sind noch kei­ne Tape­ten an der Wand, so daß die zukünf­ti­ge Küchen­che­fin lei­der am Sonn­tag­abend noch Über­stun­den machen muß.

Wie man sieht, feh­len auch noch eini­ge Steck­do­sen. Der Elek­tri­ker hat uns ver­spro­chen, am Diens­tag jeman­den zu schicken, der sie ein­baut und dann auch die Blen­den draufmacht.