Rück­blick auf das erste Betriebs­jahr der PV-Anlage

Unse­re PV-Anla­ge in Strom­berg ging am 23. Novem­ber 2018 in Betrieb, so daß wir am Neu­jahrs­tag 2020 auf etwas mehr als ein kom­plet­tes Kalen­der­jahr zurück­schau­en konn­ten. Es sind also alle vier Jah­res­zei­ten abge­deckt, wenn­gleich der war­me Som­mer 2019 sicher nicht reprä­sen­ta­tiv ist. Auch der Win­ter hät­te schnee­rei­cher sein kön­nen, so daß die PV-Modu­le wochen­lang ein­ge­schneit gewe­sen wären. So gese­hen war 2019 sicher­lich ein über­pro­por­tio­nal gutes Jahr.

Die ersten vier Mona­te in 2019 sind wir noch zwi­schen Düs­sel­dorf und Strom­berg gepen­delt, so daß unser Eigen­strom­ver­brauch in die­sen Mona­ten jeweils etwa 100 kWh unter dem Mit­tel­wert der ande­ren Mona­te von etwas über 320 kWh lag. Unser gesam­ter Haus­strom­ver­brauch für 2019 lag bei knapp 3500 kWh. Der Haus­strom­ver­brauch beinhal­tet nicht den Strom­ver­brauch der Wär­me­pum­pe für Hei­zung und Warm­was­ser. Das nach­fol­gen­de Bild zeigt die gra­fi­sche Übersicht.

Ertrag der PV-Anlage
Ertrag der PV-Anla­ge 2019

Die oran­gen Bal­ken zei­gen die Gesamt­pro­duk­ti­on der Anla­ge, im gesam­ten Kalen­der­jahr 2019 also 10921,64 kWh. Da wir eine Lei­stung von 9,6 kWp instal­liert haben, wur­den in die­sem Jahr also 1138 kWh/kWp gene­riert. Das ist ein sehr guter Wert. Unse­re alte Anla­ge in Düs­sel­dorf hat sel­ten mehr als 900 kWh/kWp pro Jahr gelie­fert. Von der erzeug­ten elek­tri­schen Ener­gie haben wir gut 3000 kWh selbst ver­braucht und gut 7000 kWh wur­den ins Netz ein­ge­speist. Ein klei­ner Teil der hier als ein­ge­speist gezähl­ten Ener­gie, etwa 400 kWh, ist übri­gens in die Wär­me­pum­pe geflos­sen. Das soll hier aber nicht wei­ter ana­ly­siert wer­den. Von unse­rem gesam­ten Haus­ver­brauch muss­ten wir etwa 13% aus dem Netz bezie­hen. Das pas­siert im wesent­li­chen wäh­rend der Dun­kel­flau­te von Novem­ber bis Janu­ar. In den ande­ren Mona­ten sind wir wegen des Akkus im wesent­li­chen aut­ark. Der Zäh­ler zeigt den­noch in jedem Monat zwi­schen 2 und 5 kWh Netz­be­zug an, was durch Umschalt­vor­gän­ge erklärt wer­den kann: solan­ge nicht min­de­stens 60 Watt aus dem Akku ent­nom­men wer­den, wird der Ver­brauch aus dem Netz gedeckt. Wenn also bei­spiels­wei­se im Haus 3000 Watt ver­braucht wer­den, die Son­ne aber nur noch 2950 Watt lie­fert, wer­den die feh­len­den 50 Watt aus dem Netz gezo­gen. Der Akku wird erst belä­stigt, wenn die Son­ne weni­ger als 2940 Watt lie­fert. Die­ser Schwell­wert soll den Akku schonen.

Hat sich die PV-Anla­ge denn nun gelohnt?

Die­se Fra­ge wird immer wie­der ger­ne gestellt, aber wir kön­nen sie erst am Ende der Lebens­dau­er seri­ös beant­wor­ten. Den­noch kön­nen wir über den Dau­men pei­len, was uns das Jahr 2019 ein­ge­bracht hat:

  • für die 3000 kWh selbst ver­brauch­ten Strom hät­ten wir beim Ener­gie­ver­sor­ger 900 Euro zah­len müssen.
  • die 400 kWh selbst ver­brauch­ten Strom für die Wär­me­pum­pe hät­ten uns 80 Euro gekostet
  • Die 6600 kWh tat­säch­lich ein­ge­spei­ster Ener­gie haben uns etwa 720 Euro Ein­spei­se­ver­gü­tung eingebracht

Damit liegt unser Ertrag für 2019 also bei rund 1700 Euro.

Wenn wir mit einem durch­schnitt­li­chen Jah­res­er­trag von 1500 Euro rech­nen, dann soll­ten wir nach 17 Jah­ren die Anschaf­fungs­ko­sten von etwa 25 k€ erwirt­schaf­tet haben. Das ist frei­lich aus ver­schie­de­nen Grün­den eine Milch­mäd­chen­rech­nung: die Ver­zin­sung ist zur Zeit fast, aber nicht ganz ver­nach­läs­sig­bar, es fal­len Steu­ern an, die Kosten für ein­ge­spei­ste und bezo­ge­ne Ener­gie wer­den sich über die Jah­re deut­lich ändern und nicht zuletzt wird an der Anla­ge auch mal etwas kaputt­ge­hen. Der Akku wird nach 10 Jah­ren nur noch 70–80% sei­ner ursprüng­li­chen Kapa­zi­tät haben, was aber nicht heißt, daß wir ihn dann aus­tau­schen müssen.

Ohne Akku wäre die Bilanz ein­deu­ti­ger im Plus. Wir woll­ten aber den Akku haben, weil er auch eine gewis­se Not­strom­re­ser­ve lie­fert. Wenn das Netz aus­fällt, schal­tet die Anla­ge auto­ma­tisch in den Insel­mo­dus und ver­sorgt das gan­ze Haus, wenn die Son­ne scheint aus den PV-Panee­len, anson­sten aus dem Akku.

Die Bota­nik im Herbst

Die Hand­wer­ker sind weg und so konn­ten wir end­lich seit vie­len Wochen mal wie­der unse­rem eige­nen Takt fol­gen. Lei­der waren sowohl das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de als auch die ersten Tage der Woche kalt und neb­lig. Den­noch hat Li immer wie­der mal ein oder zwei Stun­den drau­ßen ver­bracht, Pflan­zen gesetzt und Zwie­beln ver­bud­delt. Ich habe der­weil Fugen­sand in das Pfla­ster gefegt. Man glaubt nicht, wie­vie­le Säcke in die­sen Fugen ein­fach ver­schwin­den. Inzwi­schen dürf­ten wir bei etwa zehn Säcken à 25 kg sein, aber gezählt habe ich sie nicht. Die genaue Anzahl wird auf der Rech­nung stehen…

Neben den schon vor ein paar Wochen gepflanz­ten Kirsch­lor­bee­ren an den Stell­plät­zen, sind nun wei­te­re Gewäch­se ver­gra­ben. Hof­fent­lich sind sie winterfest.

Bepflanzung der Stellplätze
Bepflan­zung der Stell­plät­ze: auch die Schrä­ge bekommt noch etwas Grün­zeug, bevor der Win­ter einbricht.

Der Hang im Süden zeigt schon erste Ris­se. Wir hof­fen daß er hält, andern­falls müs­sen wir im näch­sten Jahr die Erde mit Eimern wie­der hoch­tra­gen. Viel­leicht sorgt die Bepflan­zung irgend­wann für Stabilität.

Hangbepflanzung
Hang­be­pflan­zung auf der Süd­sei­te. Hof­fent­lich rutscht da nichts…

Auch auf der Nord­west­sei­te sind erste Büsche und Sträu­cher gepflanzt, die nun Zeit zum Anwach­sen haben.

Bepflanzung
Die Bepflan­zung auf der Nordwestseite

Oben an der Stra­ße hat eine klei­ne Buche ihren Platz gefun­den. Wenn sie grö­ßer wird, muß sie wohl regel­mä­ßig beschnit­ten wer­den, damit die Autos vor­bei­fah­ren können.

Bepflanzung
Eine klei­ne Buche, da wir ja nicht weit vom Buchen­ring ent­fernt wohnen.

Der Blu­men­kü­bel soll Flur­scha­den ver­hin­dern, weil man­che Fah­rer immer wie­der ger­ne eine klei­ne Abkür­zung über das Grund­stück neh­men. Es sind schon tie­fe Spu­ren von einem grö­ße­ren Fahr­zeug zu sehen. Mal schau­en, wie lan­ge der Kübel noch da steht. Ich sehe ihn schon in sei­nen Ein­zel­tei­len auf dem Boden liegen.

Die erste Mahd

Der Rasen liegt jetzt seit knapp zwei Wochen und er ist schon gewach­sen. Es wur­de emp­foh­len, ihn die­ses Jahr min­de­stens noch ein­mal zu mähen. Da heu­te ein son­ni­ger Tag war, hat die leich­te­ste von uns bei­den das nun erledigt.

Rasenmähen
Der Rasen ist inzwi­schen gut ange­wach­sen und muß vor dem Win­ter noch­mal gemäht werden.
Erste Mahd
Die erste Mahd unse­res neu­en Rasens. Das Bedien­per­so­nal gewöhnt sich gera­de an den neu­en Akku-Rasenmäher.

Da wir unse­ren alten Rasen­mä­her in Düs­sel­dorf gelas­sen haben, muss­te ein neu­er her. Ein Ben­zin­ra­sen­mä­her kam aus Lärm­schutz­grün­den nicht in Fra­ge. Nach lan­gem hin und her haben wir uns dann für einen Akku­mä­her ent­schie­den, damit wir nicht immer das lan­ge Kabel hin­ter­her­schlep­pen müssen.

Zur Aus­wahl des Akku-Mähers

Die Aus­wahl an Akku-Mähern ist inzwi­schen recht groß, so daß man die Qual der Wahl hat. Eigent­lich hät­te es bei unse­rer Rasen­grö­ße ein klei­ner Mäher mit ent­spre­chend klei­nen Akkus getan. Sie kom­men aller­dings bei hohem Gras an ihre Gren­zen und wenn der Akku schon etwas in die Jah­re gekom­men ist, reicht eine Ladung womög­lich auch nicht mehr für den gesam­ten Rasen.

Von den bekann­ten Mar­ken Bosch, Stihl und Gar­dena haben wir aus Kosten­grün­den Abstand genom­men. Ein Ein­hell-Mäher hat­te in einem Test der Stif­tung Waren­test vom April 2019 ganz gut abge­schnit­ten, aber er hat­te nur zwei klei­ne Akkus. Letzt­lich sind wir beim Fux­tec EA-146 gelan­det, der mit € 249,- (ohne Akku) rela­tiv gün­stig ist. Er ist robust, hat einen bür­sten­lo­sen Motor, kugel­ge­la­ger­te Räder und ein Metall­ge­häu­se, aber lei­der ist er dadurch ziem­lich schwer. Er wird mit einem 120V Akku betrie­ben, den es in einer 2 Ah (240Wh) und einer 3 Ah (360 Wh) Vari­an­te gibt. Schon der klei­ne Akku wäre für unse­re Rasen­flä­che ausreichend.

Die Ent­schei­dung für die­sen Mäher wur­de uns noch dadurch erleich­tert, daß es gera­de ein Son­der­an­ge­bot für einen Laub­blä­ser inklu­si­ve dem 3 Ah Akku gab. Die­ser Set war mit € 279,- nur unwe­sent­lich teu­rer, als der Akku allei­ne (€ 269,-). Damit haben wir also für etwas über 500 Euro einen Rasen­mä­her, einen Laub­blä­ser und einen ordent­li­chen Akku bekom­men. Ich bin damit zufrie­den, das Bedien­per­so­nal klagt aller­dings über das Gewicht des Rasenmähers.

Anmer­kung: das Ange­bot Akku incl. Laub­blä­ser scheint es inzwi­schen nicht mehr zu geben, dafür ist der ein­zel­ne Akku aber auf € 229,- reduziert.

Fer­tig!

End­lich ist es voll­bracht, die Bau­fir­ma hat den letz­ten Hand­schlag getan.

In die­ser Woche wur­de nun das Pfla­ster fer­tig­ge­stellt und die Spritz­schutz­flä­chen an den Haus­wän­den mit Schot­ter befüllt.

Auffahrt
Die Auf­fahrt zur Gara­ge und zum Car­port ist fertiggestellt.

Rechts ist noch ein Hau­fen Mut­ter­er­de zu sehen, den wir im näch­sten Früh­jahr ver­tei­len wer­den. Wir gehen davon aus, daß sich der Boden bis dahin noch etwas setzt und daß wir dann Löcher fül­len müssen.

Pflaster
Das Pfla­ster vor der Gara­ge und dem Carport.
Spritzschutzbeet
Das Spritz­schutz­beet an der West­sei­te ist mit Schot­ter befüllt.

An der West­sei­te ist das steil­ste Spritz­schutz­beet. Hof­fen wir mal, daß der Schot­ter hält.

Die Stei­ne lie­gen dort einer­seits als Deko­ra­ti­on, ande­rer­seits sol­len sie auch ein Abrut­schen des Bodens ver­hin­dern. Sie müs­sen daher im kom­men­den Früh­jahr noch von einer star­ken Frau auf die­sem Hang ver­teilt wer­den. Sie berei­tet sich bereits mit Yoga auf die­sen Kraft­akt vor.

Spritzschutzbeet
Das Spritz­schutz­beet an der Nordseite.

Nach und nach haben wir auch wie­der etwas Ord­nung in die Gara­ge bekom­men. Sie war voll­ge­stellt mit dem Arbeits­ma­te­ri­al der Hand­wer­ker. Auch die Außen­an­la­ge ist wie­der frei. Über­all lagen Din­ge her­um, von der ein­fa­chen Schau­fel bis hin zu vol­len und lee­ren Palet­ten. Auch die Bau­ma­schi­nen und deren Zube­hör sind end­lich weg. Dar­über freu­en sich sicher­lich auch die Nach­barn, denn sowohl die noch unbe­bau­ten Grund­stücke wie auch der öffent­li­che Park­platz waren immer wie­der belegt.

Der Rasen ist gelegt

End­lich geschafft, der Roll­ra­sen ist gelegt! Sieht es nicht aus wie frisch tapeziert?

Rasen
Nach einer Woche har­ter Arbeit wird’s grün!

Roll­ra­sen ist schon eine sehr prak­ti­sche Erfin­dung. So kön­nen wir noch vor Ein­bruch des Win­ters einen Blick auf unse­ren neu­en grü­nen Rasen genießen.

Bevor der Rasen gelegt wer­den konn­te, haben wir ein Bewäs­se­rungs­sy­stem ein­ge­baut. Es besteht aus Tropf­schläu­chen, die etwa alle 30cm ein Loch haben, aus dem pro Stun­de etwa 2 Liter Was­ser abge­ge­ben wer­den. Die­se Schläu­che haben wir im Abstand von 30 bis 45 cm ver­legt und in ins­ge­samt fünf Strän­ge auf­ge­teilt. Jeder die­ser Strän­ge ist weni­ger als 100 m lang und soll­te damit pro Stun­de 400 bis 600 Liter Was­ser abge­ben. Ger­not, Lis Bru­der, hat­te mit die­sem System schon Erfah­run­gen gesam­melt und hat dan­kens­wer­ter­wei­se beim Ver­le­gen gehol­fen. Und so macht man das:

Hier wird gezeigt, wie man die Tropf­schläu­che verlegt

Für die Vor­be­rei­tung des Mut­ter­bo­dens und die Aus­le­gung des Rasens haben wir pro­fes­sio­nel­le Hil­fe in Anspruch genom­men. Chri­stoph, Lis Cou­sin, hat net­ter­wei­se alle ande­ren Ter­mi­ne abge­sagt, damit wir in den weni­gen trocke­nen Tagen vor Aller­hei­li­gen fer­tig wer­den konn­ten. Auch Lis Brü­der Gun­ter und Ger­not waren dabei. Wir hat­ten 160 m² Roll­ra­sen bekom­men, der auf drei Palet­ten gelie­fert wur­de. Jeder ein­zel­ne Placken ist 60 cm breit und einen Qua­drat­me­ter groß, also gut 1,60 m lang. Wir haben zu dritt nach­ein­an­der die Rasen­stücke ange­lie­fert, die Chri­stoph dann fach­män­nisch ver­legt hat.

Der Roll­ra­sen wird verlegt

So schnell, wie hier gezeigt, ist man frei­lich nur mit geschul­tem Fach­per­so­nal. So konn­ten wir an einem Tag den gesam­ten Rasen fer­tig­stel­len und am 1. Novem­ber von der geta­nen Arbeit aus­ru­hen. Seit­dem reg­net es, was dem Rasen hof­fent­lich gut bekommt.

Auch die Pfla­ste­rer waren flei­ßig. Die Auf­fahrt ist schon halb fertig.

Pflaster
Das Pfla­ster in der Auf­fahrt ist bereits halb fertig.

Arbei­ten gegen den Kalender

Schon wie­der sind zwei Wochen vor­bei, die Zeit ist auf Win­ter­zeit umge­stellt und das Wet­ter wird immer herbst­li­cher. Wir müs­sen uns nun men­tal auf den ersten Frost ein­stel­len. Die Hoff­nung, daß wir Ende Okto­ber mit den Arbei­ten an der Außen­an­la­ge fer­tig sind, kön­nen wir nun begraben.

Den­noch sind wir zufrie­den, der Mut­ter­bo­den ist im wesent­li­chen ver­teilt. Das Foto unten zeigt die Strom­ka­bel für die Gar­ten­lam­pen und ein paar Steckdosen.

Die Kabel für die Gartenlampen und Steckdosen.
Die Kabel für die Gar­ten­lam­pen und Steckdosen.

Wir haben fünf­ad­ri­ges Erd­ka­bel ver­legt, so daß die Lam­pen unab­hän­gig von den Steck­do­sen geschal­tet wer­den kön­nen. Die Kabel sind noch durch ein rotes Well­rohr geschützt, so daß sie nicht ohne wei­te­res mit einem Spa­ten durch­trennt wer­den kön­nen. Alle Kabel lau­fen zum Gar­ten­haus, wo dann spä­ter ein pas­sen­der Ver­tei­ler instal­liert wer­den muß.

Am ver­gan­ge­nen Mon­tag wur­den die bestell­ten Kirsch­lor­beer und Stech­pal­men gelie­fert, die bereits zwei Tage spä­ter gepflanzt waren.

Kirschlorbeer und Stechpalme
Kirsch­lor­beer und Stech­pal­me ‚Hecken­fee‘ sol­len, wenn sie mal groß sind, einen Sicht­schutz zur Stra­ße bilden.
Stellplätze
Auch die Stell­plät­ze wer­den begrünt.

Anfang der Woche wur­den auch die Hoch­bee­te fer­tig­ge­stellt und mit Mut­ter­bo­den befüllt. Auch sie kön­nen bereits bepflanzt werden.

Lis Kunstwerk
Li wünsch­te sich ein Hoch­beet, das auch bei fort­schrei­ten­den Alters­be­schwer­den noch im Ste­hen bear­bei­tet wer­den kann.

Der hier noch lee­re Teil wird im kom­men­den Jahr mit Was­ser befüllt und soll dann Was­ser­pflan­zen beher­ber­gen. Für Fische oder hei­mi­sche Schwimm­vö­gel dürf­te er aller­dings zu klein sein.

Wir haben uns eine Gar­ten­wal­ze besorgt, damit wir den Mut­ter­bo­den ver­fe­sti­gen kön­nen, denn er ist viel zu locker.

Westseite mit Gartenwalze
Der Mut­ter­bo­den auf der West­sei­te ist gut ver­teilt, aber noch ziem­lich locker.

Lei­der stell­te sich die Arbeit mit der Wal­ze als Lei­stungs­sport her­aus. Die Wal­ze selbst wiegt knapp 20kg und ist nun mit über 60l Was­ser befüllt. Trotz der gut 80kg Gesamt­ge­wicht ist der auf den Boden aus­ge­üb­te Druck zu gering. Man geht mit den Füßen deut­lich tie­fer ein, als die Wal­ze. Das Gewicht der Wal­ze ist aber den­noch groß genug, um auf ebe­ner Flä­che für die näch­sten oly­mi­schen Spie­le zu trai­nie­ren. Die Hän­ge las­sen wir dann aber für die Gewin­ner der Dis­zi­pli­nen Rin­gen und Kugel­sto­ßen übrig. Zur Vor­be­rei­tung auf die näch­sten olym­pi­schen Spie­le lei­hen wir die Rol­le auch ger­ne aus oder ver­schen­ken sie sogar. Ernst­haf­te Ath­le­ten kön­nen auch das Was­ser ablas­sen und sie statt­des­sen mit Sand befüllen.

In den näch­sten Tagen wer­den wir noch eini­ge Pflan­zen set­zen, zum Teil neu gekauf­te, zum Teil aber auch wel­che, die wir aus Düs­sel­dorf mit­ge­nom­men haben. Außer­dem wer­den wir mit Hil­fe der Wöll­stei­ner Jugend den Mut­ter­bo­den soweit vor­be­rei­ten, daß wir in der über­näch­sten Woche schon Roll­ra­sen ver­le­gen (las­sen) können.

Inwi­schen sind auch die geschot­ter­ten Flä­chen zumin­dest teil­wei­se mit Splitt befüllt.

Splittfläche hinter dem Gartenhaus
Hin­ter dem Gar­ten­haus rich­ten wir eine Splitt­flä­che ein.

Wir hof­fen dar­auf, daß am Mon­tag ein wei­te­rer LKW mit Splitt kommt, so daß auch der Grill­platz und die Stell­plät­ze fer­tig­ge­stellt wer­den kön­nen. Lang­sam wer­den näm­lich die Abstell­plät­ze für Autos, Mate­ri­al und schwe­res Gerät knapp.

Pflastersteine
Die Pfla­ster­stei­ne sind schon gelie­fert, lei­der wer­den die Stell­plät­ze auf dem eige­nen Grund­stück immer weniger.

Hier wird schon der öffent­li­che Park­platz mit Pfla­ster­stei­nen belegt. Sogar der Platz für die Müll­ton­nen ist zugestellt.

Hof und Auffahrt
Im wesent­li­chen müs­sen noch der Hof und die Auf­fahrt gepfla­stert wer­den. Rechts fehlt noch etwas Mutterboden.

Die Arbei­ten an der Außen­an­la­ge gehen ihrem Ende ent­ge­gen. Die Fir­ma Schmitt muß im wesent­li­chen noch den Hof und die Auf­fahrt pfla­stern und hier und da noch Split und Kies in die ent­spre­chen­den Flä­chen brin­gen. Ein oder zwei Last­wa­gen Mut­ter­bo­den feh­len auch noch. Rea­li­sti­scher­wei­se soll­ten sie in zwei bis drei Wochen fer­tig sein.

Rück­blick auf die ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Wochen

Model­lie­ren des Untergrunds

In der ver­gan­ge­nen Woche kam fast jeden Tag ein LKW voll „Dreck“, so bezeich­nen die Bau­ar­bei­ter min­der­wer­ti­ge Erde. Sie stellt den Unter­grund für den spä­ter auf­ge­tra­ge­nen Mut­ter­bo­den dar. Es kann alles sein, von halb­wegs nor­ma­lem oder leh­mi­gem Bau­gru­ben-Aus­hub bis (zumin­dest Bei­mi­schun­gen von) Bau­schutt. Die­ser Dreck wird mit dem Bag­ger plan­ge­zo­gen und anschlie­ßend mit einem per Kabel fern­ge­steu­er­ten Auto fest­ge­drückt. Dar­auf kom­men anschlie­ßend etwa 20cm Mutterboden.

Verfüllung der L-Steine
Ver­fül­lung der L‑Steine mit „Dreck“.
Mondauto
Die­ses „Mond­au­to“ hat All­rad­an­trieb und eine Kabel­fern­be­die­nung über die es gesteu­ert wird. Es dient dazu, den Unter­grund fest­zu­fah­ren, ohne ihn aber all­zu­sehr zu verdichten.
Steine
Stei­ne gibt’s hier zuhauf. Eini­ge davon sam­meln wir und wer­den sie spä­ter zur Deko­ra­ti­on verwenden.

Bau der Rigole

Wie frü­her schon beschrie­ben, dient die Rigo­le zum Ver­sickern von Regen­was­ser. Nach­dem vor ein paar Jah­ren in Strom­berg nach einem hef­ti­gen Regen­schau­er eini­ge Häu­ser über­flu­tet wur­den, neh­men wir die­se Vor­schrift aus dem Bebau­ungs­plan ernst. Die Rigo­le ist ein mit Stei­nen ver­füll­ter Schacht, in dem ein paar Kubik­me­ter Regen­was­ser auf­ge­fan­gen wer­den, so daß sie lang­sam ver­sickern können.

Rigole
Die Rigo­le dient zum Ver­sickern von Regenwasser.
Rigole
Als Rigo­le dient eine aus­ge­schach­te­te Gru­be, die mit Stei­nen ver­füllt wird. Dar­über kommt ein Vlies, das mit Erde bedeckt wird.
Revisionsschacht
Ein Blick in den Revi­si­ons­schacht der Rigole.

Neben­bei wer­den dann immer noch wei­te­re Klei­nig­kei­ten erle­digt. So wird nun end­lich auch der Stell­platz für die Müll­ton­nen gepflastert.

Pflaster
Der Platz für die Müll­ton­nen ist fast fer­tig gepflastert.

Die letz­te Schicht, der Mutterboden

Am Mon­tag wur­den etli­che LKW-Ladun­gen mit Mut­ter­bo­den gelie­fert. Sie wer­den süd­lich und öst­lich des Hau­ses abge­kippt und in den fol­gen­den Tagen ver­teilt und glattgezogen.

Mutterboden
Hier sind eini­ge LKW-Ladun­gen mit Mut­ter­bo­den zwi­schen­ge­la­gert und war­ten dar­auf, ver­teilt zu werden.
Mutterboden
Hier sieht man zwei LKW-Ladun­gen Mut­ter­bo­den auf der west­li­chen Seite.
verfüllte L-Steine
Die Rei­he L‑Steine an der unte­ren Stra­ße wer­den zunächst mit „Dreck“ ver­füllt (links) und dann wird Mut­ter­bo­den aufgefüllt.
Pflanzbeete
Die Pflanz­bee­te auf der Nord­sei­te sind jetzt fer­tig mit Mut­ter­er­de ver­füllt. Die Pflan­zen kön­nen kommen…

Nach dem Ver­tei­len das Mut­ter­bo­dens kann die Bepflan­zung begin­nen. Die ersten Büsche sol­len noch die­se Woche gelie­fert wer­den und wir wer­den sie dann so schnell wie mög­lich pflan­zen. Viel­leicht schaf­fen wir es auch noch vor dem Win­ter Roll­ra­sen zu kau­fen und zu ver­le­gen. Das dürf­te den opti­schen Ein­druck noch­mal wesent­lich verbessern.

Außen­flie­sen vor der Einliegerwohnung

Für die­se Woche sind nun auch noch die Flie­sen­le­ger ange­kün­digt. Manch­mal geht’s Schlag auf Schlag. Wir müs­sen also den Platz frei­räu­men, auf dem seit ein paar Wochen das Brenn­holz gela­gert ist. Dafür bie­tet sich das Fun­da­ment des Gar­ten­hau­ses an. Wir haben ent­schie­den, das Gar­ten­haus erst im näch­sten Früh­jahr zu bestel­len und aufzubauen.

Zwischenlager
Da nun vor der Ein­lie­ger­woh­nung gefliest wird, muss­ten wir ein neu­es Zwi­schen­la­ger für das Holz und die Lei­ter fin­den. Dafür eig­net sich das Fun­da­ment des Gar­ten­hau­ses, das erst im näch­sten Früh­jahr bebaut wird.
Fliesen legen
Vor der Ein­lie­ger­woh­nung wer­den Flie­sen gelegt. Zwei Rei­hen sind schon fertig.

Nach­dem die Schlag­zahl nun in den ver­gan­ge­nen Tagen merk­lich erhöht wur­de, rech­nen wir damit, daß viel­leicht schon Ende kom­men­der Woche alles fer­tig ist. Spä­te­stens in zwei Wochen, Ende Okto­ber, soll­ten wir end­lich wie­der mor­gens aus­schla­fen können.

Alle freu­en sich…

…auf das ver­län­ger­te Wochenende.

Der Tag der Deut­schen Ein­heit fällt in die­sem Jahr auf einen Don­ners­tag und so neh­men auch unse­re Bau­ar­bei­ter den Frei­tag als Brücken­tag frei, um ein ver­län­ger­tes Wochen­en­de zu genie­ßen. Auch wir freu­en uns, mal kei­ne Hand­wer­ker im Haus zu haben. Den Frei­tag nut­zen wir, um end­lich mal wie­der ein­zu­kau­fen. Lei­der hat­ten vie­le ande­re auch die­sel­be Idee.

Nach­fol­gend ein paar Wor­te und Fotos zum aktu­el­len Status.

Fun­da­ment für das Gartenhaus

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de das Fun­da­ment für das Gar­ten­haus fer­tig­ge­stellt. Es funk­tio­niert immer nach dem­sel­ben Sche­ma: etwas aus­bag­gen, Schot­ter als Frost­schutz ein­fül­len, ver­dich­ten, Ver­scha­lung bau­en, Armie­rung auf­le­gen und Beton draufkippen.

Fundament
Der Stell­platz für das Gar­ten­haus ist fer­tig ver­schalt und die Beweh­rung ist ange­bracht. Der Beton­wa­gen kann kommen.
Fundament Gartenhaus
Ein paar Tage nach dem Guß ist hier das noch ver­schal­te Fun­da­ment des Gar­ten­hau­ses zu sehen. Das Leer­rohr führt in den Tech­nik­raum. Hier wer­den wir ein Strom­ka­bel ein­zie­hen, damit wir das Gar­ten­haus elek­tri­fi­zie­ren können.

Die Ein­gangs­trep­pe

Vor ein paar Tagen wur­den end­lich die Trep­pen­stu­fen für den Ein­gang gelie­fert. Sie kön­nen nun gesetzt werden.

Hufeisen
Unter der Ein­gangs­trep­pe mau­ern wir ein Huf­ei­sen ein, das uns von Nach­barn zum Richt­fest geschenkt wurde.

Das gebrauch­te Huf­ei­sen unter der Ein­gangs­trep­pe soll Glück brin­gen. Wir sind skep­tisch, aber scha­den kann’s nicht. Man weiß ja nie…

Eingangstreppe
Die fer­ti­ge Treppe

End­lich ist die erste Ladung mit Mut­ter­bo­den ange­kom­men. Sie reicht knapp für die Sei­te öst­lich der Treppe.

Mutterboden verfüllt
Der Pflanz­strei­fen an der nörd­li­chen Stra­ße ist hier bereits teil­wei­se mit Mut­ter­bo­den verfüllt.

Hier wer­den wir Kirsch­lor­beer und Stech­pal­men pflan­zen. Die ent­spre­chen­den Men­gen sind bereits bestellt und sie wer­den in etwa zwei Wochen gelie­fert. Auch die Stütz­mau­er der Stell­plät­ze soll mit Kirsch­lor­beer ver­schö­nert wer­den. In der Mit­te soll eine Blau­gur­ke ihr neu­es zuhau­se finden.

Vorbereitung Kirschlorbeer
Auch süd­lich der Mau­er zu den Stell­plät­zen wer­den wir Kirsch­lor­beer pflan­zen. Li schafft die dicken Stei­ne weg und zieht einen Gra­ben, bevor der Mut­ter­bo­den draufkommt.

Rest­ar­bei­ten

Auch eini­ge Rest­ar­bei­ten wur­den in die­ser Woche noch erle­digt. Der Bereich zwi­schen den bei­den Trep­pen ist nun gepfla­stert und die letz­ten L‑Steine wur­den gesetzt.

Pflaster
Das Pfla­ster zwi­schen den bei­den Trep­pen seit­lich des Grill­plat­zes ist gelegt.
Stützmauern
Auch in öst­li­cher Rich­tung wer­den zum Abfan­gen des Han­ges ein paar L‑Steine als Stütz­mau­ern aufgestellt.

Der ober­ste L‑Stein ist der, der von der Palet­te gefal­len und gebro­chen ist. Für die­se Stütz­mau­er ist er noch gut genug. Von unse­rer Sei­te wer­den wir bis zum obe­ren Rand Erde auf­fül­len und viel­leicht wird der Nach­bar das irgend­wann auch tun. Dann lie­gen die Stei­ne sowie­so zum größ­ten Teil unter der Erde.

Car­port und Hof pflastern

Als näch­stes Teil­pro­jekt sol­len der Car­port und der Hof gepfla­stert wer­den. Daher ist es nun an der Zeit, den Car­port zu räumen.

Carport freigemacht
Der Wohn­wa­gen und eini­ges an Gerüm­pel müs­sen aus dem Car­port raus.
Carport
Der Car­port ist leer­ge­räumt, damit er gepfla­stert wer­den kann. Damit spä­ter der Wohn­wa­gen noch rein­passt, darf der Boden höch­stens 15cm höher wer­den, als er jetzt ist.

Zwi­schen dem Car­port und der Gara­gen­ein­fahrt muß wie­der ein klei­nes Mäu­er­chen gebaut werden.

Mauer
Die Mau­er ist nötig, damit wir eine Ram­pe für die Ein­fahrt zur Gara­ge (rechts) bau­en kön­nen. Der Car­port (links) ist etwa 30cm nied­ri­ger, damit der Wohn­wa­gen reinpasst.

Ent­wäs­se­rung

Das Regen­was­ser vom Dach und das Sicker­was­ser aus der Drai­na­ge ent­lang der Haus­mau­ern muß in einer Rigo­le ver­sickert wer­den. Die Roh­re für die­se Ent­wäs­se­rung müs­sen gelegt wer­den, bevor die Pfla­ster­ar­bei­ten begin­nen können.

Wenn man nur wüss­te, wo im vori­gen Jahr die Dach­ent­wäs­se­rung und die Drai­na­ge ende­ten. Es gibt einen Ent­wäs­se­rungs­plan, es wird viel her­um­te­le­fo­niert, aber kei­ner erin­nert sich. Eine Pro­be­gra­bung und Leuch­ten mit einer Taschen­lam­pe in den Kanal der Dach­ent­wäs­se­rung brach­ten kei­nen Hin­weis. Nach Stun­den ver­geb­li­cher Suche kam einer der Her­ren auf die glor­rei­che Idee, mit dem Gar­ten­schlauch Was­ser in das Regen­rohr zu fül­len. Das führ­te zum Ziel: unter der frisch gebau­ten Mau­er bil­de­te sich eine Pfütze.

Drainage
Nach lan­gem Suchen haben die Hand­wer­ker die Roh­re der Dach­ent­wäs­se­rung und der Drai­na­ge gefun­den. Sie ende­ten genau unter der ein paar Tage vor­her gebau­ten Mauer.

Und an die­ser Stel­le geht’s näch­ste Woche wei­ter. Stay tuned…

Die Mau­er steht!

Und wie­der kommt am frü­hen mor­gen ein LKW mit Beton, damit heu­te die Mau­er im Süden fer­tig wird. Am Abend sieht man den Fort­schritt. Vor­ne haben wir einen etwa vier Meter lan­gen Strei­fen aus­ge­spart, in dem wir die Müll­ton­nen abstel­len werden.

Mülltonnen
Vor­ne wird ein Stell­platz für die Müll­ton­nen gebaut.

An der öst­li­che Sei­te sol­len noch ein paar L‑Steine auf­ge­stellt wer­den, um den Hang zum Nach­barn hin abzufangen.

Östliche L-Steine
Die ersten bei­den L‑Steine zum Abfan­gen des Hangs in öst­li­cher Rich­tung sind bereits gesetzt. Zwei oder drei wei­te­re Stei­ne fol­gen morgen.

Die L‑Steine haben einen Abstand von gut 10 cm zur Stra­ße. Die­ser Spalt wird mit Pfla­ster­stei­nen aufgefüllt.

Pflastersteine
Zwi­schen den L‑Steinen und der Stra­ße wer­den etwa 10cm Platz gelas­sen, der mit Pfla­ster­stei­nen belegt wird.

Als am Nach­mit­tag der Beton ver­ar­bei­tet ist, bleibt noch Zeit um die Grund­plat­te für das Gar­ten­häus­chen vor­zu­be­rei­ten. Wie üblich wird zunächst auf die pas­sen­de Höhe geschot­tert und glatt­ge­zo­gen, ver­dich­tet wird morgen.

Gartenhaus
Hier wird die Flä­che für das Gar­ten­haus vor­be­rei­tet. Mor­gen soll schon der Beton dafür kommen.

Am mor­gi­gen Vor­mit­tag muß dann noch eine Ver­scha­lung gebaut wer­den und am Nach­mit­tag soll der Beton kommen.

Es geht los, die Stei­ne wer­den gesetzt

Nach­dem die Vor­be­rei­tun­gen gestern abge­schlos­sen wur­den, sol­len heu­te die Stei­ne gesetzt wer­den. Ein LKW mit Beton ist bestellt und der kommt pünk­lich zur Bau­stel­le. Er ent­lädt den Beton für das Fun­da­ment der L‑Steine ent­lang etwa der hal­ben Stra­ße. Das ist das geplan­te Tage­werk für heu­te. Der Rest des Betons wird vor­ne an der Stra­ße zwi­schen­ge­la­gert, wo spä­ter der Stell­platz für die Müll­ton­nen hin­soll. Da die Her­ren bei ihrer Arbeit nicht so ger­ne foto­gra­fiert wer­den, gibt es hier nur ein paar Fotos vom Abend.

L-Steine
Von vor­ne sehen die Stei­ne jetzt kahl aus. Wir wer­den den Hang bepflan­zen und die Stei­ne zumin­dest stel­len­wei­se über­wach­sen lassen.
L-Steine verfüllt
Die L‑Steine wer­den hin­ten mit Beton ver­füllt. Da wackelt nix!

In den trocke­nen Pha­sen arbei­te ich der­weil am Gelän­der wei­ter. Das fol­gen­de Zeit­raf­fer­vi­deo gibt einen Ein­druck davon.

Deut­lich sind auch zeit­wei­se die Nebel­schwa­den zu sehen. Es geht doch stark auf den Herbst zu.

Eigent­lich sol­len die ein­zel­nen Ele­men­te des Gelän­ders geklebt wer­den. Das habe ich zunächst mal nicht gemacht, weil ich nicht weiß, ob ich’s noch­mal abschrau­ben muß. Dadurch ergibt sich lei­der hier und da ein klei­ner Spalt von ein oder zwei Mil­li­me­tern. Die Ele­men­te zu ver­kle­ben und dann unter einer gewis­sen Span­nung zu mon­tie­ren, kann aber auch nicht die Lösung sein. Jetzt bleibt es erst­mal so. Hier ein Foto vom Abend.

Geländer
Das Gelän­der an den Stell­plät­zen ist soweit mon­tiert, daß es als Absturz­si­che­rung dient.

Es feh­len noch die Hand­läu­fe oben und das Eck­teil, das bei­de Ein­zel­ge­län­der mit­ein­an­der ver­bin­det. Das gehe ich an, wenn das Wet­ter mal etwas bes­ser ist. Die Trep­pe braucht ja auch noch ein Gelän­der. Die Funk­ti­on als Absturz­si­che­rung ist jeden­falls erst mal gegeben.

L‑Steine set­zen

Heu­te mor­gen sind wie ange­kün­digt über 40 1m hohe L‑Steine gelie­fert wor­den. Da dies­mal vier Stück auf einer Palet­te gela­den waren, haben sie doch nicht soviel Lager­platz bean­sprucht, wie befürchtet.

L-Steine
Hier ste­hen nun die L‑Steine, die ab mor­gen auf der unte­ren Stra­ßen­sei­te gesetzt wer­den sol­len, um den Hang abzufangen.

Die Stei­ne wur­den am Buchen­ring abge­la­den und jede Palet­te von dort ein­zeln mit dem Front­la­der hochgebracht.

Der Arbeits­trupp besteht heu­te und wahr­schein­lich die gan­ze Woche nur aus zwei Mann, weil der Polier Urlaub hat. Trotz­dem haben sie bis zum Nach­mit­tag die Stra­ße soweit vor­be­rei­tet, daß ab mor­gen die Stei­ne gesetzt wer­den können.

Vor­be­rei­tung zum Set­zen der L‑Steine

Am spä­ten Nach­mit­tag ist die Erde ist weg­ge­bag­gert, der Unter­grund geschot­tert und verdichtet.

Vorbereitung für L-Steine
Der Rand­strei­fen am süd­li­chen Wachol­der­weg ist bereits für die L‑Steine vor­be­rei­tet und geschottert.

Vor dem Fei­er­abend schaf­fen sie es sogar noch, den Grill­platz zu schot­tern und zu verdichten.

Der Grillplatz
Der Grill­platz ist fer­tig geschot­tert und verdichtet.

Auch die klei­ne Flä­che zwi­schen den Trep­pen­hälf­ten soll­te eigent­lich geschot­tert wer­den. Nach­dem wir den Platz nun vor Augen sehen, haben wir ent­schie­den, auch die­se zwei Qua­drat­me­ter noch zu pflastern.

Nach­dem es am Nach­mit­tag auf­ge­hört hat zu reg­nen, habe ich mich dann doch noch an den Auf­bau des Gelän­ders der Stell­plät­ze begeben. 

Gelän­der­auf­bau im Zeitraffer

Lei­der wur­de die Bat­te­rie der Kame­ra zwi­schen­durch leer. Das End­ergeb­nis des Tages zeigt fol­gen­des Bild:

Geländer
Das Gelän­der am Stell­platz ist bereits zum Teil montiert.

Die Stell­plät­ze sind von der Stra­ße aus unmit­tel­bar zugäng­lich und das Flat­ter­band war kei­ne hin­rei­chen­de Siche­rung. Bevor jemand die knapp zwei Meter her­un­ter­fällt, soll dann doch schnell eine ordent­li­che Absturz­si­che­rung her. Das Gelän­der hat­te ich eine Woche zuvor per Inter­net bestellt und es wur­de inner­halb weni­ger Tage geliefert.

Mor­gen geht’s weiter…