Rück­blick auf die letz­ten Wochen

Nein, die Lücke in mei­nen Bei­trä­gen bedeu­tet nicht, daß es kei­ne Fort­schrit­te gab. Das Gegen­teil ist zum Glück der Fall, aber genau des­halb muß ich Prio­ri­tä­ten set­zen. Daher beschrei­be ich nur kurz den Stand der Din­ge, ohne neue Fotos einzufügen.

Die Küche ist auf­ge­baut und (fast) voll funk­ti­ons­fä­hig. Da es im Moment nicht so wich­tig ist, fehlt noch die Dunst­ab­zugs­hau­be und der Back­ofen. Aus Zeit­man­gel kochen wir sowie­so nicht viel und da kann man zum Lüf­ten auch ein­fach die Fen­ster auf­ma­chen. Einen Back­ofen haben wir in der Ein­lie­ger­woh­nung im Kel­ler. Für die Fer­tig­piz­za oder auch einen sel­ber­ge­mach­ten Auf­lauf gehen wir dann halt nach unten. Auch die Beleuch­tung ist noch sehr pro­vi­so­risch und z.T. fun­ze­lig. Lam­pen sind nun­mal Design­ele­men­te, die Muße beim Aus­su­chen brauchen.

Das Vinyl ist inzwi­schen über­all ver­legt, aber die Fuß­lei­sten feh­len noch. Am 13.03. haben wir mit einem Umzugs­un­ter­neh­men die schwe­ren Sachen von Düs­sel­dorf nach Strom­berg brin­gen las­sen. Jetzt sind die Schlafzimmer‑, Wohn­zim­mer- und Arbeits­zim­mer­schrän­ke hier und kön­nen ein­ge­räumt wer­den. Das bringt ein gutes Stück Ord­nung in das gan­ze Durch­ein­an­der. Außer­dem sind die beque­men Wohn­zim­mer­ses­sel da und wir kön­nen nun gemüt­lich Fern­seh gucken.

Alle Innen­tü­ren sind inzwi­schen gesetzt, auch die Glas­tür zum Flur im Erd­ge­schoss. Als letz­tes haben wir die Glas-Schie­be­tü­ren vom Wohn­zim­mer zur Kel­ler­trep­pe und von der Küche zum Haus­wirt­schafts­raum montiert.

Just als (fast) alle Roll­la­den­steue­run­gen ein­ge­baut waren und funk­tio­nier­ten, kamen ver­gan­ge­ne Woche die Ver­put­zer und lie­ßen das für den Außen­putz not­wen­di­ge Gerüst auf­bau­en. Jetzt sind die mei­sten Fen­ster mit Schutz­fo­lie ver­klebt, in die ein klei­ner Schlitz für Frisch­luft geschnit­ten wur­de. Die Roll­lä­den dür­fen nicht bewegt wer­den, solan­ge die­se Folie dran ist. Nun gut, wir freu­en uns dar­auf, daß nun end­lich der Außen­putz drauf­kommt. Bis das Gerüst wie­der abge­baut wird, wer­den wahr­schein­lich min­de­stens zwei Mona­te ins Land gehen. Zunächst muß der Unter­putz auf­ge­bracht wer­den und dann drei Wochen aus­här­ten. Dann kommt der Über­putz drauf, der natür­lich auch wie­der fest­wer­den muß und am Ende wird gestrichen.

Außer den Ver­put­zern sind in der kom­men­den Woche die Flie­sen­le­ger noch­mal dran. Nach­dem alle Innen­tü­ren fer­tig sind, müs­sen sie die letz­ten Sockel­flie­sen noch ankle­ben und aus­fu­gen. Auch an der Haus­tür sind noch ein paar Boden­flie­sen zu legen. Außer­dem kommt mor­gen der Küchen­bau­er noch­mal, um eini­ge Klei­nig­kei­ten aus­zu­bes­sern. Zwei fal­sche Front­plat­ten wur­den gelie­fert, eine ande­re war ver­kratzt und ein Griff war an der fal­schen Posi­ti­on mon­tiert. Nichts ern­stes, sowas kommt wohl immer wie­der mal vor. Auch der Instal­la­teur hat noch ein paar Din­ge zu erle­di­gen. Er soll end­lich die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung in Betrieb neh­men und er muß noch die Umwälz­pum­pe für Warm­was­ser anschlie­ßen. Im Moment müs­sen wir je nach Zapf­stel­le fast eine Minu­te Was­ser lau­fen las­sen, bevor es warm wird.

Bis Ende April wer­den wir noch ein paar­mal mit dem Anhän­ger nach Düs­sel­dorf fah­ren müs­sen, um dort die Reste abzu­ho­len. Es wird nun immer schwe­rer, aus dem Boden­satz das raus­zu­fil­tern, was wir behal­ten wol­len und was wir dem Sperr­müll anver­trau­en. Obwohl unser neu­es Haus eine grö­ße­re Wohn­flä­che hat als das alte, haben wir nun doch wesent­lich weni­ger Lager­raum. Der neue Kel­ler ist ja eine eige­ne Woh­nung und kein Abstell­raum und die neue Gara­ge ist doch viel klei­ner, als die alte.

Über kurz oder lang wer­den wir anbau­en müs­sen, zumin­dest ein Gartenhäuschen…

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