Inbe­trieb­nah­me der Heizung

Wir fah­ren am 08.11. wie­der mit einem vol­len Anhän­ger nach Strom­berg. Wir wol­len wei­te­re Decken strei­chen und im Anschluß­raum zur Gara­ge ein Aus­guß­becken installieren.

Als wir am 09.11. auf der Bau­stel­le ankom­men, blicken wir in die ver­zwei­fel­ten Gesich­ter des Instal­la­teurs und des Elek­tri­kers. Es ist ihnen auch mit ver­ein­ten Kräf­ten nicht gelun­gen, die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen, die die Wär­me vom Außen­teil der Hei­zung zum Innen­teil trans­por­tie­ren, durch die Leer­roh­re zu zie­hen. Wir ver­su­chen es zu dritt, zunächst von innen, dann von außen. Auch das Ein­brin­gen eine Kabels zum Durch­zie­hen der Lei­tun­gen schlägt fehl. Es ist kei­ne Fra­ge von Kraft, die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen ver­hed­dern sich irgend­wo. Wir geben auf und bestel­len für den kom­men­den Mon­tag einen Bag­ger­fah­rer, um die Leer­roh­re auf­zu­bag­gern. Ein Bag­ger steht zufäl­lig noch her­um. Die Inbe­trieb­nah­me der Hei­zung wur­de zwi­schen­zeit­lich auf den kom­men­den Mitt­woch ver­legt, weil ein Kli­ma­tech­ni­ker des Her­stel­lers vor Ort sein muß, um die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen zu eva­ku­ie­ren und mit Kühl­mit­tel zu befüllen.

Wir nut­zen das Wochen­en­de für wei­te­re Kno­chen­ar­bei­ten über Kopf. Wir schlei­fen Decken und strei­chen sie teils zwei­mal. Das Haus ist inzwi­schen auch recht kalt und das gan­ze ist nur mit Schmerz­mit­teln und halb­wegs war­mer Klei­dung zu ertra­gen. Da müs­sen wir durch, denn schließ­lich kom­men nur die Har­ten in den Gar­ten. Wir sind aber froh, daß das mit dem Decken­an­strich so gut funk­tio­niert. Wir beka­men von meh­re­ren Sei­ten die Emp­feh­lung, die Decke vor dem Anstrich zu tape­zie­ren. Das erscheint uns unnö­tig und ver­mut­lich hät­te man auch hier und da die Stoß­kan­ten gesehen.

Als wir am spä­ten Vor­mit­tag des Mon­tags an der Bau­stel­le ankom­men, sind die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen bereits fer­tig ein­ge­zo­gen. Die Leer­roh­re wur­den wie geplant auf­ge­bag­gert und waren nun auch schon wie­der zuge­schüt­tet. Nur noch der Elek­tri­ker ist vor Ort. Er erklär­te, daß es in den Leer­roh­ren eine Abzwei­gung nach unten gab, die zum Ent­wäs­sern vor­ge­se­hen war. Dort hat­ten sich die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen ver­fan­gen. Nun steht der Inbe­trieb­nah­me am Mitt­woch nichts mehr im Wege.

End­lich haben wir auch die Muße, mal ein paar Fotos zu machen:

Das Innenteil der Heizung
Das Innen­teil der Hei­zung im Tech­nik­raum. Es beinhal­tet im wesent­li­chen den Ver­flüs­si­ger, den Wär­me­tau­scher und den Warm­was­ser­spei­cher. Links sieht man die noch nicht ange­schlos­se­nen Kühl­mit­tel­lei­tun­gen und rechts oben den Vor­lauf und den Rück­lauf für die Fußbodenheizung.
Das Außenteil
Die­ses Foto zeigt das Außen­teil, das den Kom­pres­sor, den Ver­damp­fer und zwei Lüf­ter beinhal­tet. Die durch­ge­bla­se­ne Luft wird merk­lich abgekühlt.
Die Kühlmittelleitungen am Außenteil
Die Kühl­mit­tel­lei­tun­gen sind auch am Außen­teil noch nicht ange­schlos­sen. Die Ver­kle­bung des Roh­res zeugt nicht gera­de von gro­ßer Pro­fes­sio­na­li­tät. Da wer­den wir regel­mä­ßig prü­fen müs­sen, ob es noch halb­wegs dicht ist.

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