Die Bota­nik im Herbst

Die Hand­wer­ker sind weg und so konn­ten wir end­lich seit vie­len Wochen mal wie­der unse­rem eige­nen Takt fol­gen. Lei­der waren sowohl das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de als auch die ersten Tage der Woche kalt und neb­lig. Den­noch hat Li immer wie­der mal ein oder zwei Stun­den drau­ßen ver­bracht, Pflan­zen gesetzt und Zwie­beln ver­bud­delt. Ich habe der­weil Fugen­sand in das Pfla­ster gefegt. Man glaubt nicht, wie­vie­le Säcke in die­sen Fugen ein­fach ver­schwin­den. Inzwi­schen dürf­ten wir bei etwa zehn Säcken à 25 kg sein, aber gezählt habe ich sie nicht. Die genaue Anzahl wird auf der Rech­nung stehen…

Neben den schon vor ein paar Wochen gepflanz­ten Kirsch­lor­bee­ren an den Stell­plät­zen, sind nun wei­te­re Gewäch­se ver­gra­ben. Hof­fent­lich sind sie winterfest.

Bepflanzung der Stellplätze
Bepflan­zung der Stell­plät­ze: auch die Schrä­ge bekommt noch etwas Grün­zeug, bevor der Win­ter einbricht.

Der Hang im Süden zeigt schon erste Ris­se. Wir hof­fen daß er hält, andern­falls müs­sen wir im näch­sten Jahr die Erde mit Eimern wie­der hoch­tra­gen. Viel­leicht sorgt die Bepflan­zung irgend­wann für Stabilität.

Hangbepflanzung
Hang­be­pflan­zung auf der Süd­sei­te. Hof­fent­lich rutscht da nichts…

Auch auf der Nord­west­sei­te sind erste Büsche und Sträu­cher gepflanzt, die nun Zeit zum Anwach­sen haben.

Bepflanzung
Die Bepflan­zung auf der Nordwestseite

Oben an der Stra­ße hat eine klei­ne Buche ihren Platz gefun­den. Wenn sie grö­ßer wird, muß sie wohl regel­mä­ßig beschnit­ten wer­den, damit die Autos vor­bei­fah­ren können.

Bepflanzung
Eine klei­ne Buche, da wir ja nicht weit vom Buchen­ring ent­fernt wohnen.

Der Blu­men­kü­bel soll Flur­scha­den ver­hin­dern, weil man­che Fah­rer immer wie­der ger­ne eine klei­ne Abkür­zung über das Grund­stück neh­men. Es sind schon tie­fe Spu­ren von einem grö­ße­ren Fahr­zeug zu sehen. Mal schau­en, wie lan­ge der Kübel noch da steht. Ich sehe ihn schon in sei­nen Ein­zel­tei­len auf dem Boden liegen.

Die erste Mahd

Der Rasen liegt jetzt seit knapp zwei Wochen und er ist schon gewach­sen. Es wur­de emp­foh­len, ihn die­ses Jahr min­de­stens noch ein­mal zu mähen. Da heu­te ein son­ni­ger Tag war, hat die leich­te­ste von uns bei­den das nun erledigt.

Rasenmähen
Der Rasen ist inzwi­schen gut ange­wach­sen und muß vor dem Win­ter noch­mal gemäht werden.
Erste Mahd
Die erste Mahd unse­res neu­en Rasens. Das Bedien­per­so­nal gewöhnt sich gera­de an den neu­en Akku-Rasenmäher.

Da wir unse­ren alten Rasen­mä­her in Düs­sel­dorf gelas­sen haben, muss­te ein neu­er her. Ein Ben­zin­ra­sen­mä­her kam aus Lärm­schutz­grün­den nicht in Fra­ge. Nach lan­gem hin und her haben wir uns dann für einen Akkumä­her ent­schie­den, damit wir nicht immer das lan­ge Kabel hin­ter­her­schlep­pen müssen.

Zur Aus­wahl des Akku-Mähers

Die Aus­wahl an Akku-Mähern ist inzwi­schen recht groß, so daß man die Qual der Wahl hat. Eigent­lich hät­te es bei unse­rer Rasen­grö­ße ein klei­ner Mäher mit ent­spre­chend klei­nen Akkus getan. Sie kom­men aller­dings bei hohem Gras an ihre Gren­zen und wenn der Akku schon etwas in die Jah­re gekom­men ist, reicht eine Ladung womög­lich auch nicht mehr für den gesam­ten Rasen.

Von den bekann­ten Mar­ken Bosch, Stihl und Gar­de­na haben wir aus Kosten­grün­den Abstand genom­men. Ein Ein­hell-Mäher hat­te in einem Test der Stif­tung Waren­test vom April 2019 ganz gut abge­schnit­ten, aber er hat­te nur zwei klei­ne Akkus. Letzt­lich sind wir beim Fux­tec EA-146 gelan­det, der mit € 249,- (ohne Akku) rela­tiv gün­stig ist. Er ist robust, hat einen bür­sten­lo­sen Motor, kugel­ge­la­ger­te Räder und ein Metall­ge­häu­se, aber lei­der ist er dadurch ziem­lich schwer. Er wird mit einem 120V Akku betrie­ben, den es in einer 2 Ah (240Wh) und einer 3 Ah (360 Wh) Vari­an­te gibt. Schon der klei­ne Akku wäre für unse­re Rasen­flä­che ausreichend.

Die Ent­schei­dung für die­sen Mäher wur­de uns noch dadurch erleich­tert, daß es gera­de ein Son­der­an­ge­bot für einen Laub­blä­ser inklu­si­ve dem 3 Ah Akku gab. Die­ser Set war mit € 279,- nur unwe­sent­lich teu­rer, als der Akku allei­ne (€ 269,-). Damit haben wir also für etwas über 500 Euro einen Rasen­mä­her, einen Laub­blä­ser und einen ordent­li­chen Akku bekom­men. Ich bin damit zufrie­den, das Bedien­per­so­nal klagt aller­dings über das Gewicht des Rasenmähers.

Anmer­kung: das Ange­bot Akku incl. Laub­blä­ser scheint es inzwi­schen nicht mehr zu geben, dafür ist der ein­zel­ne Akku aber auf € 229,- reduziert.

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