Endlich ist es vollbracht, die Baufirma hat den letzten Handschlag getan.
In dieser Woche wurde nun das Pflaster fertiggestellt und die Spritzschutzflächen an den Hauswänden mit Schotter befüllt.
Die Auffahrt zur Garage und zum Carport ist fertiggestellt.
Rechts ist noch ein Haufen Muttererde zu sehen, den wir im nächsten Frühjahr verteilen werden. Wir gehen davon aus, daß sich der Boden bis dahin noch etwas setzt und daß wir dann Löcher füllen müssen.
Das Pflaster vor der Garage und dem Carport.Das Spritzschutzbeet an der Westseite ist mit Schotter befüllt.
An der Westseite ist das steilste Spritzschutzbeet. Hoffen wir mal, daß der Schotter hält.
Die Steine liegen dort einerseits als Dekoration, andererseits sollen sie auch ein Abrutschen des Bodens verhindern. Sie müssen daher im kommenden Frühjahr noch von einer starken Frau auf diesem Hang verteilt werden. Sie bereitet sich bereits mit Yoga auf diesen Kraftakt vor.
Das Spritzschutzbeet an der Nordseite.
Nach und nach haben wir auch wieder etwas Ordnung in die Garage bekommen. Sie war vollgestellt mit dem Arbeitsmaterial der Handwerker. Auch die Außenanlage ist wieder frei. Überall lagen Dinge herum, von der einfachen Schaufel bis hin zu vollen und leeren Paletten. Auch die Baumaschinen und deren Zubehör sind endlich weg. Darüber freuen sich sicherlich auch die Nachbarn, denn sowohl die noch unbebauten Grundstücke wie auch der öffentliche Parkplatz waren immer wieder belegt.
Endlich geschafft, der Rollrasen ist gelegt! Sieht es nicht aus wie frisch tapeziert?
Nach einer Woche harter Arbeit wird’s grün!
Rollrasen ist schon eine sehr praktische Erfindung. So können wir noch vor Einbruch des Winters einen Blick auf unseren neuen grünen Rasen genießen.
Bevor der Rasen gelegt werden konnte, haben wir ein Bewässerungssystem eingebaut. Es besteht aus Tropfschläuchen, die etwa alle 30cm ein Loch haben, aus dem pro Stunde etwa 2 Liter Wasser abgegeben werden. Diese Schläuche haben wir im Abstand von 30 bis 45 cm verlegt und in insgesamt fünf Stränge aufgeteilt. Jeder dieser Stränge ist weniger als 100 m lang und sollte damit pro Stunde 400 bis 600 Liter Wasser abgeben. Gernot, Lis Bruder, hatte mit diesem System schon Erfahrungen gesammelt und hat dankenswerterweise beim Verlegen geholfen. Und so macht man das:
Hier wird gezeigt, wie man die Tropfschläuche verlegt
Für die Vorbereitung des Mutterbodens und die Auslegung des Rasens haben wir professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Christoph, Lis Cousin, hat netterweise alle anderen Termine abgesagt, damit wir in den wenigen trockenen Tagen vor Allerheiligen fertig werden konnten. Auch Lis Brüder Gunter und Gernot waren dabei. Wir hatten 160 m² Rollrasen bekommen, der auf drei Paletten geliefert wurde. Jeder einzelne Placken ist 60 cm breit und einen Quadratmeter groß, also gut 1,60 m lang. Wir haben zu dritt nacheinander die Rasenstücke angeliefert, die Christoph dann fachmännisch verlegt hat.
Der Rollrasen wird verlegt
So schnell, wie hier gezeigt, ist man freilich nur mit geschultem Fachpersonal. So konnten wir an einem Tag den gesamten Rasen fertigstellen und am 1. November von der getanen Arbeit ausruhen. Seitdem regnet es, was dem Rasen hoffentlich gut bekommt.
Auch die Pflasterer waren fleißig. Die Auffahrt ist schon halb fertig.
Das Pflaster in der Auffahrt ist bereits halb fertig.
Schon wieder sind zwei Wochen vorbei, die Zeit ist auf Winterzeit umgestellt und das Wetter wird immer herbstlicher. Wir müssen uns nun mental auf den ersten Frost einstellen. Die Hoffnung, daß wir Ende Oktober mit den Arbeiten an der Außenanlage fertig sind, können wir nun begraben.
Dennoch sind wir zufrieden, der Mutterboden ist im wesentlichen verteilt. Das Foto unten zeigt die Stromkabel für die Gartenlampen und ein paar Steckdosen.
Die Kabel für die Gartenlampen und Steckdosen.
Wir haben fünfadriges Erdkabel verlegt, so daß die Lampen unabhängig von den Steckdosen geschaltet werden können. Die Kabel sind noch durch ein rotes Wellrohr geschützt, so daß sie nicht ohne weiteres mit einem Spaten durchtrennt werden können. Alle Kabel laufen zum Gartenhaus, wo dann später ein passender Verteiler installiert werden muß.
Am vergangenen Montag wurden die bestellten Kirschlorbeer und Stechpalmen geliefert, die bereits zwei Tage später gepflanzt waren.
Kirschlorbeer und Stechpalme ‚Heckenfee‘ sollen, wenn sie mal groß sind, einen Sichtschutz zur Straße bilden.Auch die Stellplätze werden begrünt.
Anfang der Woche wurden auch die Hochbeete fertiggestellt und mit Mutterboden befüllt. Auch sie können bereits bepflanzt werden.
Li wünschte sich ein Hochbeet, das auch bei fortschreitenden Altersbeschwerden noch im Stehen bearbeitet werden kann.
Der hier noch leere Teil wird im kommenden Jahr mit Wasser befüllt und soll dann Wasserpflanzen beherbergen. Für Fische oder heimische Schwimmvögel dürfte er allerdings zu klein sein.
Wir haben uns eine Gartenwalze besorgt, damit wir den Mutterboden verfestigen können, denn er ist viel zu locker.
Der Mutterboden auf der Westseite ist gut verteilt, aber noch ziemlich locker.
Leider stellte sich die Arbeit mit der Walze als Leistungssport heraus. Die Walze selbst wiegt knapp 20kg und ist nun mit über 60l Wasser befüllt. Trotz der gut 80kg Gesamtgewicht ist der auf den Boden ausgeübte Druck zu gering. Man geht mit den Füßen deutlich tiefer ein, als die Walze. Das Gewicht der Walze ist aber dennoch groß genug, um auf ebener Fläche für die nächsten olymischen Spiele zu trainieren. Die Hänge lassen wir dann aber für die Gewinner der Disziplinen Ringen und Kugelstoßen übrig. Zur Vorbereitung auf die nächsten olympischen Spiele leihen wir die Rolle auch gerne aus oder verschenken sie sogar. Ernsthafte Athleten können auch das Wasser ablassen und sie stattdessen mit Sand befüllen.
In den nächsten Tagen werden wir noch einige Pflanzen setzen, zum Teil neu gekaufte, zum Teil aber auch welche, die wir aus Düsseldorf mitgenommen haben. Außerdem werden wir mit Hilfe der Wöllsteiner Jugend den Mutterboden soweit vorbereiten, daß wir in der übernächsten Woche schon Rollrasen verlegen (lassen) können.
Inwischen sind auch die geschotterten Flächen zumindest teilweise mit Splitt befüllt.
Hinter dem Gartenhaus richten wir eine Splittfläche ein.
Wir hoffen darauf, daß am Montag ein weiterer LKW mit Splitt kommt, so daß auch der Grillplatz und die Stellplätze fertiggestellt werden können. Langsam werden nämlich die Abstellplätze für Autos, Material und schweres Gerät knapp.
Die Pflastersteine sind schon geliefert, leider werden die Stellplätze auf dem eigenen Grundstück immer weniger.
Hier wird schon der öffentliche Parkplatz mit Pflastersteinen belegt. Sogar der Platz für die Mülltonnen ist zugestellt.
Im wesentlichen müssen noch der Hof und die Auffahrt gepflastert werden. Rechts fehlt noch etwas Mutterboden.
Die Arbeiten an der Außenanlage gehen ihrem Ende entgegen. Die Firma Schmitt muß im wesentlichen noch den Hof und die Auffahrt pflastern und hier und da noch Split und Kies in die entsprechenden Flächen bringen. Ein oder zwei Lastwagen Mutterboden fehlen auch noch. Realistischerweise sollten sie in zwei bis drei Wochen fertig sein.
In der vergangenen Woche kam fast jeden Tag ein LKW voll „Dreck“, so bezeichnen die Bauarbeiter minderwertige Erde. Sie stellt den Untergrund für den später aufgetragenen Mutterboden dar. Es kann alles sein, von halbwegs normalem oder lehmigem Baugruben-Aushub bis (zumindest Beimischungen von) Bauschutt. Dieser Dreck wird mit dem Bagger plangezogen und anschließend mit einem per Kabel ferngesteuerten Auto festgedrückt. Darauf kommen anschließend etwa 20cm Mutterboden.
Verfüllung der L‑Steine mit „Dreck“.Dieses „Mondauto“ hat Allradantrieb und eine Kabelfernbedienung über die es gesteuert wird. Es dient dazu, den Untergrund festzufahren, ohne ihn aber allzusehr zu verdichten.Steine gibt’s hier zuhauf. Einige davon sammeln wir und werden sie später zur Dekoration verwenden.
Bau der Rigole
Wie früher schon beschrieben, dient die Rigole zum Versickern von Regenwasser. Nachdem vor ein paar Jahren in Stromberg nach einem heftigen Regenschauer einige Häuser überflutet wurden, nehmen wir diese Vorschrift aus dem Bebauungsplan ernst. Die Rigole ist ein mit Steinen verfüllter Schacht, in dem ein paar Kubikmeter Regenwasser aufgefangen werden, so daß sie langsam versickern können.
Die Rigole dient zum Versickern von Regenwasser.Als Rigole dient eine ausgeschachtete Grube, die mit Steinen verfüllt wird. Darüber kommt ein Vlies, das mit Erde bedeckt wird.Ein Blick in den Revisionsschacht der Rigole.
Nebenbei werden dann immer noch weitere Kleinigkeiten erledigt. So wird nun endlich auch der Stellplatz für die Mülltonnen gepflastert.
Der Platz für die Mülltonnen ist fast fertig gepflastert.
Die letzte Schicht, der Mutterboden
Am Montag wurden etliche LKW-Ladungen mit Mutterboden geliefert. Sie werden südlich und östlich des Hauses abgekippt und in den folgenden Tagen verteilt und glattgezogen.
Hier sind einige LKW-Ladungen mit Mutterboden zwischengelagert und warten darauf, verteilt zu werden.Hier sieht man zwei LKW-Ladungen Mutterboden auf der westlichen Seite.Die Reihe L‑Steine an der unteren Straße werden zunächst mit „Dreck“ verfüllt (links) und dann wird Mutterboden aufgefüllt.Die Pflanzbeete auf der Nordseite sind jetzt fertig mit Muttererde verfüllt. Die Pflanzen können kommen…
Nach dem Verteilen das Mutterbodens kann die Bepflanzung beginnen. Die ersten Büsche sollen noch diese Woche geliefert werden und wir werden sie dann so schnell wie möglich pflanzen. Vielleicht schaffen wir es auch noch vor dem Winter Rollrasen zu kaufen und zu verlegen. Das dürfte den optischen Eindruck nochmal wesentlich verbessern.
Außenfliesen vor der Einliegerwohnung
Für diese Woche sind nun auch noch die Fliesenleger angekündigt. Manchmal geht’s Schlag auf Schlag. Wir müssen also den Platz freiräumen, auf dem seit ein paar Wochen das Brennholz gelagert ist. Dafür bietet sich das Fundament des Gartenhauses an. Wir haben entschieden, das Gartenhaus erst im nächsten Frühjahr zu bestellen und aufzubauen.
Da nun vor der Einliegerwohnung gefliest wird, mussten wir ein neues Zwischenlager für das Holz und die Leiter finden. Dafür eignet sich das Fundament des Gartenhauses, das erst im nächsten Frühjahr bebaut wird.Vor der Einliegerwohnung werden Fliesen gelegt. Zwei Reihen sind schon fertig.
Nachdem die Schlagzahl nun in den vergangenen Tagen merklich erhöht wurde, rechnen wir damit, daß vielleicht schon Ende kommender Woche alles fertig ist. Spätestens in zwei Wochen, Ende Oktober, sollten wir endlich wieder morgens ausschlafen können.
Der Tag der Deutschen Einheit fällt in diesem Jahr auf einen Donnerstag und so nehmen auch unsere Bauarbeiter den Freitag als Brückentag frei, um ein verlängertes Wochenende zu genießen. Auch wir freuen uns, mal keine Handwerker im Haus zu haben. Den Freitag nutzen wir, um endlich mal wieder einzukaufen. Leider hatten viele andere auch dieselbe Idee.
Nachfolgend ein paar Worte und Fotos zum aktuellen Status.
Fundament für das Gartenhaus
Am vergangenen Freitag wurde das Fundament für das Gartenhaus fertiggestellt. Es funktioniert immer nach demselben Schema: etwas ausbaggen, Schotter als Frostschutz einfüllen, verdichten, Verschalung bauen, Armierung auflegen und Beton draufkippen.
Der Stellplatz für das Gartenhaus ist fertig verschalt und die Bewehrung ist angebracht. Der Betonwagen kann kommen.Ein paar Tage nach dem Guß ist hier das noch verschalte Fundament des Gartenhauses zu sehen. Das Leerrohr führt in den Technikraum. Hier werden wir ein Stromkabel einziehen, damit wir das Gartenhaus elektrifizieren können.
Die Eingangstreppe
Vor ein paar Tagen wurden endlich die Treppenstufen für den Eingang geliefert. Sie können nun gesetzt werden.
Unter der Eingangstreppe mauern wir ein Hufeisen ein, das uns von Nachbarn zum Richtfest geschenkt wurde.
Das gebrauchte Hufeisen unter der Eingangstreppe soll Glück bringen. Wir sind skeptisch, aber schaden kann’s nicht. Man weiß ja nie…
Die fertige Treppe
Endlich ist die erste Ladung mit Mutterboden angekommen. Sie reicht knapp für die Seite östlich der Treppe.
Der Pflanzstreifen an der nördlichen Straße ist hier bereits teilweise mit Mutterboden verfüllt.
Hier werden wir Kirschlorbeer und Stechpalmen pflanzen. Die entsprechenden Mengen sind bereits bestellt und sie werden in etwa zwei Wochen geliefert. Auch die Stützmauer der Stellplätze soll mit Kirschlorbeer verschönert werden. In der Mitte soll eine Blaugurke ihr neues zuhause finden.
Auch südlich der Mauer zu den Stellplätzen werden wir Kirschlorbeer pflanzen. Li schafft die dicken Steine weg und zieht einen Graben, bevor der Mutterboden draufkommt.
Restarbeiten
Auch einige Restarbeiten wurden in dieser Woche noch erledigt. Der Bereich zwischen den beiden Treppen ist nun gepflastert und die letzten L‑Steine wurden gesetzt.
Das Pflaster zwischen den beiden Treppen seitlich des Grillplatzes ist gelegt.Auch in östlicher Richtung werden zum Abfangen des Hanges ein paar L‑Steine als Stützmauern aufgestellt.
Der oberste L‑Stein ist der, der von der Palette gefallen und gebrochen ist. Für diese Stützmauer ist er noch gut genug. Von unserer Seite werden wir bis zum oberen Rand Erde auffüllen und vielleicht wird der Nachbar das irgendwann auch tun. Dann liegen die Steine sowieso zum größten Teil unter der Erde.
Carport und Hof pflastern
Als nächstes Teilprojekt sollen der Carport und der Hof gepflastert werden. Daher ist es nun an der Zeit, den Carport zu räumen.
Der Wohnwagen und einiges an Gerümpel müssen aus dem Carport raus.Der Carport ist leergeräumt, damit er gepflastert werden kann. Damit später der Wohnwagen noch reinpasst, darf der Boden höchstens 15cm höher werden, als er jetzt ist.
Zwischen dem Carport und der Garageneinfahrt muß wieder ein kleines Mäuerchen gebaut werden.
Die Mauer ist nötig, damit wir eine Rampe für die Einfahrt zur Garage (rechts) bauen können. Der Carport (links) ist etwa 30cm niedriger, damit der Wohnwagen reinpasst.
Entwässerung
Das Regenwasser vom Dach und das Sickerwasser aus der Drainage entlang der Hausmauern muß in einer Rigole versickert werden. Die Rohre für diese Entwässerung müssen gelegt werden, bevor die Pflasterarbeiten beginnen können.
Wenn man nur wüsste, wo im vorigen Jahr die Dachentwässerung und die Drainage endeten. Es gibt einen Entwässerungsplan, es wird viel herumtelefoniert, aber keiner erinnert sich. Eine Probegrabung und Leuchten mit einer Taschenlampe in den Kanal der Dachentwässerung brachten keinen Hinweis. Nach Stunden vergeblicher Suche kam einer der Herren auf die glorreiche Idee, mit dem Gartenschlauch Wasser in das Regenrohr zu füllen. Das führte zum Ziel: unter der frisch gebauten Mauer bildete sich eine Pfütze.
Nach langem Suchen haben die Handwerker die Rohre der Dachentwässerung und der Drainage gefunden. Sie endeten genau unter der ein paar Tage vorher gebauten Mauer.
Und an dieser Stelle geht’s nächste Woche weiter. Stay tuned…
Und wieder kommt am frühen morgen ein LKW mit Beton, damit heute die Mauer im Süden fertig wird. Am Abend sieht man den Fortschritt. Vorne haben wir einen etwa vier Meter langen Streifen ausgespart, in dem wir die Mülltonnen abstellen werden.
Vorne wird ein Stellplatz für die Mülltonnen gebaut.
An der östliche Seite sollen noch ein paar L‑Steine aufgestellt werden, um den Hang zum Nachbarn hin abzufangen.
Die ersten beiden L‑Steine zum Abfangen des Hangs in östlicher Richtung sind bereits gesetzt. Zwei oder drei weitere Steine folgen morgen.
Die L‑Steine haben einen Abstand von gut 10 cm zur Straße. Dieser Spalt wird mit Pflastersteinen aufgefüllt.
Zwischen den L‑Steinen und der Straße werden etwa 10cm Platz gelassen, der mit Pflastersteinen belegt wird.
Als am Nachmittag der Beton verarbeitet ist, bleibt noch Zeit um die Grundplatte für das Gartenhäuschen vorzubereiten. Wie üblich wird zunächst auf die passende Höhe geschottert und glattgezogen, verdichtet wird morgen.
Hier wird die Fläche für das Gartenhaus vorbereitet. Morgen soll schon der Beton dafür kommen.
Am morgigen Vormittag muß dann noch eine Verschalung gebaut werden und am Nachmittag soll der Beton kommen.
Nachdem die Vorbereitungen gestern abgeschlossen wurden, sollen heute die Steine gesetzt werden. Ein LKW mit Beton ist bestellt und der kommt pünklich zur Baustelle. Er entlädt den Beton für das Fundament der L‑Steine entlang etwa der halben Straße. Das ist das geplante Tagewerk für heute. Der Rest des Betons wird vorne an der Straße zwischengelagert, wo später der Stellplatz für die Mülltonnen hinsoll. Da die Herren bei ihrer Arbeit nicht so gerne fotografiert werden, gibt es hier nur ein paar Fotos vom Abend.
Von vorne sehen die Steine jetzt kahl aus. Wir werden den Hang bepflanzen und die Steine zumindest stellenweise überwachsen lassen.Die L‑Steine werden hinten mit Beton verfüllt. Da wackelt nix!
In den trockenen Phasen arbeite ich derweil am Geländer weiter. Das folgende Zeitraffervideo gibt einen Eindruck davon.
Deutlich sind auch zeitweise die Nebelschwaden zu sehen. Es geht doch stark auf den Herbst zu.
Eigentlich sollen die einzelnen Elemente des Geländers geklebt werden. Das habe ich zunächst mal nicht gemacht, weil ich nicht weiß, ob ich’s nochmal abschrauben muß. Dadurch ergibt sich leider hier und da ein kleiner Spalt von ein oder zwei Millimetern. Die Elemente zu verkleben und dann unter einer gewissen Spannung zu montieren, kann aber auch nicht die Lösung sein. Jetzt bleibt es erstmal so. Hier ein Foto vom Abend.
Das Geländer an den Stellplätzen ist soweit montiert, daß es als Absturzsicherung dient.
Es fehlen noch die Handläufe oben und das Eckteil, das beide Einzelgeländer miteinander verbindet. Das gehe ich an, wenn das Wetter mal etwas besser ist. Die Treppe braucht ja auch noch ein Geländer. Die Funktion als Absturzsicherung ist jedenfalls erst mal gegeben.
Heute morgen sind wie angekündigt über 40 1m hohe L‑Steine geliefert worden. Da diesmal vier Stück auf einer Palette geladen waren, haben sie doch nicht soviel Lagerplatz beansprucht, wie befürchtet.
Hier stehen nun die L‑Steine, die ab morgen auf der unteren Straßenseite gesetzt werden sollen, um den Hang abzufangen.
Die Steine wurden am Buchenring abgeladen und jede Palette von dort einzeln mit dem Frontlader hochgebracht.
Der Arbeitstrupp besteht heute und wahrscheinlich die ganze Woche nur aus zwei Mann, weil der Polier Urlaub hat. Trotzdem haben sie bis zum Nachmittag die Straße soweit vorbereitet, daß ab morgen die Steine gesetzt werden können.
Vorbereitung zum Setzen der L‑Steine
Am späten Nachmittag ist die Erde ist weggebaggert, der Untergrund geschottert und verdichtet.
Der Randstreifen am südlichen Wacholderweg ist bereits für die L‑Steine vorbereitet und geschottert.
Vor dem Feierabend schaffen sie es sogar noch, den Grillplatz zu schottern und zu verdichten.
Der Grillplatz ist fertig geschottert und verdichtet.
Auch die kleine Fläche zwischen den Treppenhälften sollte eigentlich geschottert werden. Nachdem wir den Platz nun vor Augen sehen, haben wir entschieden, auch diese zwei Quadratmeter noch zu pflastern.
Nachdem es am Nachmittag aufgehört hat zu regnen, habe ich mich dann doch noch an den Aufbau des Geländers der Stellplätze begeben.
Geländeraufbau im Zeitraffer
Leider wurde die Batterie der Kamera zwischendurch leer. Das Endergebnis des Tages zeigt folgendes Bild:
Das Geländer am Stellplatz ist bereits zum Teil montiert.
Die Stellplätze sind von der Straße aus unmittelbar zugänglich und das Flatterband war keine hinreichende Sicherung. Bevor jemand die knapp zwei Meter herunterfällt, soll dann doch schnell eine ordentliche Absturzsicherung her. Das Geländer hatte ich eine Woche zuvor per Internet bestellt und es wurde innerhalb weniger Tage geliefert.
In dieser Woche gab es wieder erhebliche und gut sichtbare Fortschritte. Anfang der Woche wurden die Gehwege gepflastert.
Vorbereitung zum Pflastern. Auf den verdichteten Schotter kommt Sand, der dann in der gewünschten Neigung (meist in der Waage) glattgezogen wird.Auf den glattgezogenen Sand werden dann die Pflastersteine aufgelegt. Hier wird im Halbverband längs zur Wegrichtung gepflastert.Der Bereich vor dem Eingang zum Hauswirtschaftsraum wird in einer Art Serpentine erstellt. Damit ist die Höhendifferenz über Stufen oder auch rollend zu überwinden.Hier wird der Schotter für die Stellplätze geholt
Nachdem das Pflaster fertig gelegt ist, kommt endlich der „kleine BOMAG“ zum Einsatz.
Der „kleine BOMAG“ macht Lärm und rüttelt fast wie ein großer.Die Stellplätze sind bereits mit Schotter verfüllt, aber noch nicht verdichtet.
Die Nachbarn staunen regelmäßig über die Fortschritte, fragen sich aber, warum wir die Stellplätze nicht pflastern lassen. Ja nun, das liegt am Bebauungsplan: wir dürfen nur maximal 50% des gesamten Grundstücks versiegeln. Da zählt natürlich das Haus mit, auch wenn wir das Regenwasser vom Dach in einer Rigole versickern lassen. Auch der noch zu pflasternde Bereich vor der Garage zählt mit und auch die oben schon gezeigten Gehwege. Der Beitrag der Stellplätze wäre etwa 5% und da wir am Limit kratzen, wollen wir kein Risiko eingehen. Man kann den Platz ja auch später immer noch pflastern lassen.
Gegen Ende der Woche sind die Stellplätze benutzbar und die Autos sind unten aus dem Weg.
Der Trupp arbeitet sich nun langsam von oben nach unten vor. Auf der westlichen Seite müssen wir ein weiteres Mäuerchen zum Abfangen des Hangs vorsehen. Die ersten zwei Reihen sind am Donnerstag bereits gesetzt.
Westliches Mäuerchen zum Abfangen des Hangs.
Auch im Osten brauchen wir ein Mäuerchen, damit uns nicht nach und nach die ganze Erde nach unten gespült wird.
Südlich der Stellplätze, östlich des Hauses, bauen wir einen kleinen Schotterplatz zum Grillen und Chillen.
Die kleine Zwischenebene vor dem Badfenster der Einliegerwohnung soll geschottert werden. Wenn erst mal alles zugewachsen ist, kann man hier ungestört Grillen und Chillen.
Daß man für all diese Dinge einen Haufen Schotter braucht, versteht sich von selbst.
Für die Außenanlage brauchen wir eine Menge Schotter. Dieses Bild zeigt nur einen Teil davon.
Die nachfolgenden Fotos zeigen den Stand vom Freitag nach Feierabend:
Der Grillplatz ist fertig gemauert und muß noch mit Schotter aufgefüllt werden.Die Randsteine an der westlichen Hausseite sind gesetzt.Die Mauer auf der westlichen Seite ist fertig
In der kommenden Woche soll der Hang zur unteren Straße mit L‑Steinen abgefangen werden. Für Montag erwarten wir die Lieferung von etwa 40 L‑Steinen in einer Höhe von 1m. Hoffentlich können die alle auf dem Grundstück gelagert werden, bevor sie dann im Laufe der Woche eingebaut werden.
Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Ab Montag soll’s regnen und die Herren sind nur zu zweit, weil der dritte, der Polier, sich auf Malle von den Strapazen erholen muß.
Am Tag nachdem das Fundament fertiggestellt wurde, werden bereits die L‑Steine gesetzt.
Setzen der L‑Steine, die die Stellplätze am Hang abstützen.
Auch hier geht nichts ohne „Heavy Metal“. Das sind Aufgaben, die man dem Profi überlassen muß. Die Steine werden auf frischen Mörtel gesetzt und nachdem sie feinjustiert sind, werden sie auch noch mit Mörtel abgedeckt, bevor sie dann am nächsten Tag mit Erde verfüllt werden.
Die Stellplätze werden in östlicher und in südlicher Richtung abgestützt und anschließend mit Erde verfüllt.Von unten sieht man auch bei genauem Hinschauen, daß die Herren präzise gearbeitet haben. Die Oberkanten sind exakt in einer Flucht, kein Stein steh hervor.
Auch hier wird später noch Mutterboden aufgefüllt, so daß wir diese kahle Mauer hinter Büschen verstecken können. Außerdem wird in Kürze ein Geländer als Absturzsicherung montiert.
Nachdem die L‑Steine gesetzt sind, ist noch genügend Mörtel vorhanden, um vor dem Feierabend schonmal mit dem Fundament der Außentreppe anzufangen…
Das Fundament für die Außentreppe wird gelegt.
…und schon am nächsten morgen werden die Treppenstufen gelegt: