Bau­stel­len­be­sich­ti­gung

Nach der Bespre­chung mit dem Sola­teur in Nie­der-Olm besu­chen wir wie­der ein­mal unse­re Bau­stel­le in Strom­berg. Es ist kalt, ver­ein­zelt liegt noch Schnee und die Fort­schrit­te gegen­über unse­rem letz­ten Besuch sind dem­entspre­chend beschei­den. Den­noch ist es son­nig und wir kön­nen ein paar Fotos vom Stand der Din­ge machen.

Gesamtansicht
Gesamt­an­sicht aus süd­west­li­cher Rich­tung auf den Carport.

Vie­le Stüt­zen hal­ten die Fili­gran­decken solan­ge, bis dar­auf der Beton gegos­sen und aus­ge­här­tet ist.

Blick nach Süden
Blick nach Süden aus unse­rem zukünf­ti­gen Obergeschoss

Zum ersten­mal kön­nen wir von der Ebe­ne des Ober­ge­schos­ses einen Blick nach Süden wer­fen. Die Höhe ist aus­rei­chend, um die Baum­rei­he, die den Golf­platz begrenzt, zu überblicken.

Erdgeschossdecke
Die Erd­ge­schoss­decke ist verlegt.

Hier sieht man die Fili­gran­decke des Erge­schos­ses mit den Elek­tro­ka­beln für die Decken­lam­pen. Erst wenn die Roh­re für die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung ver­legt sind und die Außen­tem­pe­ra­tu­ren stim­men, kann die Decke zum Ober­ge­schoss gegos­sen werden.

Carportdecke
Fili­gran­decke des Carports

Hier sieht man die Fili­gran­decke des Car­ports. Sie liegt auf der Ebe­ne der Kel­ler­decke. Mit Beton aus­ge­gos­sen bil­det sie den Boden der Terrasse.

Blick aus dem Obergeschoss
Blick aus dem Ober­ge­schoss nach Südwesten

Hier noch ein Blick über das Ober­ge­schoss in süd­west­li­che Richtung.

Tat­säch­lich sind auch noch ein paar Grund­stücke zu haben.

Bauplätze zu Verkaufen.
Bau­plät­ze zu Ver­kau­fen: 1, 2, 4, 8, 26 und 35 bis 38 sind noch zu haben.

Wir bau­en auf den Plät­zen 22 und 23. Ruhi­ge Lage und ange­neh­me Nach­bar­schaft. Wie wär’s?

Wei­te­re Über­le­gun­gen zur Photovoltaik

Nach vie­lem Mit­le­sen im Pho­to­vol­ta­ik­fo­rum, eini­gen Emails und zwei Besu­chen bei Sola­teu­ren vor Ort, haben wir uns nun ent­schie­den, zwei Dächer mit knapp 10kWp Modu­len zu bestücken. Die­se Gren­ze soll­te man nach der momen­ta­nen Rechts­la­ge nicht über­schrei­ten, weil sonst auch für den selbst ver­brauch­ten Strom EEG Umla­ge bezahlt wer­den muß. Das ist wider­sin­ning und kom­mer­zi­ell völ­lig unat­trak­tiv. Auf bei­de Dach­flä­chen könn­ten wir bis zu 35 Stück der aktu­el­len 300Wp Mit­tel­klas­se­mo­du­le z.B. von der Fir­ma Heckert installieren:

Dach­be­le­gung mit Heckert Modulen

Wahr­schein­lich wer­den wir die obe­ren drei Panee­le des brei­ten Daches unbe­stückt las­sen und kom­men dann auf 9.6 kWp. Wegen der „70%-Regel“ dür­fen wir dann eine maxi­ma­le Lei­stung von 9.6 * 70% = 6,72 kW ein­spei­sen. Das ist weni­ger dra­ma­tisch als es klingt, denn der Ertrag über­steigt nur sel­ten die­se 70% von der Spit­zen­lei­stung. Den­noch kann das bis zu 5% aus­ma­chen, die wir aber mit einem intel­li­gent gesteu­er­ten Akku für uns selbst nut­zen können.

Wir haben nun zwei Ange­bo­te für die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit Lithi­um-Spei­chern zwi­schen 5 und 10 kWh bekom­men. Das eine basiert auf einem Fro­ni­us Symo Hybrid-Wech­sel­rich­ter, das ande­re Ange­bot ver­wen­det eine Kom­plett­lö­sung von E3DC namens S10 E BLACKLINE (3ph). Der Fro­ni­us Wech­sel­rich­ter ist unter­di­men­sio­niert, denn er kann nur maxi­mal 5 kW Aus­gangs­lei­stung ein­spei­sen. Die wird die 10 kWp Anla­ge zwar nicht oft über­schrei­ten, aber wir wol­len ja nichts ver­schen­ken. 5 kW liegt auch deut­lich unter den 6,72 kW, die erlaubt sind. Außer­dem hat der Fro­ni­us Wech­sel­rich­ter nur einen MPP Tracker, was nicht aus­reicht, um die bei­den unter­schied­lich aus­ge­rich­te­ten Dach­flä­chen zu verarbeiten.

Das E3DC-System macht einen ver­nünf­ti­gen Ein­druck. Es scheint eine run­de und aus­ge­reif­te Sache zu sein und daher sind wohl auch die Kosten etwas höher als ein­ge­plant. Außer­dem gibt es 10 Jah­re Garan­tie auf das kom­plet­te System, inklu­si­ve der Akkus. Der Anbie­ter garan­tiert, daß die Akkus nach 10 Jah­ren noch 80% ihrer Nenn­ka­pa­zi­tät haben. Damit soll­te also für 10 Jah­re ein sor­gen­frei­er Betrieb mög­lich sein. Nach zehn Jah­ren soll­te man mit 80% Akku­ka­pa­zi­tät auch noch ein paar Jah­re dran­hän­gen kön­nen, ohne die Akkus zu ersetzen.

Außer­dem ist von E3DC eine Wall­box zum Laden eines Elek­tro­au­tos ver­füg­bar. Die steu­ert dann den Lade­strom so, daß die über­schüs­si­ge Ener­gie aus der Pho­to­vol­ta­ik nicht ins Netz son­dern ins Auto ein­ge­speist wird.

Sowohl Fro­ni­us als auch E3DC bie­ten bei Netz­aus­fall ech­ten 3‑phasigen Not­strom. Fro­ni­us begrenzt dabei die Lei­stung auf 5 kW, E3DC auf 3 kW. E3DC kann asym­me­tri­sche Lasten trei­ben, also die kom­plet­ten 3 kW auf eine Pha­se ein­spei­sen. Bei Fro­ni­us ist das aus dem Daten­blatt nicht klar erkenn­bar. Es könn­te sein, daß auf einer Pha­se nur knapp 1,7 kW ent­nehm­bar sind. Das wür­de dann nicht ohne wei­te­res für eine ein­pha­sig ange­schlos­se­ne Herd­plat­te oder Kaf­fee­ma­schi­ne reichen.

Wir ten­die­ren also im Moment zu dem E3DC System. Aller­dings hat uns der Sola­teur aus Elt­ville nicht 100% ig über­zeugt. Daher sind wir auf der Suche nach einem Alternativangebot.

Schlep­pen­der Baufortschritt

Wir waren wie­der für drei Tage im Huns­rück, denn wir hat­ten Bespre­chungs­ter­mi­ne mit zwei Fen­ster­bau­ern und einem Sola­teur. Der Bau­fort­schritt ist wit­te­rungs­be­dingt nicht ganz so schnell wie erhofft, aber eini­ge Fort­schrit­te sind doch immer wie­der zu sehen. Am Mitt­woch (31.01.) waren bereits die Stüt­zen für das Dach des Car­ports und die Erd­ge­schoss­decke aufgestellt:

Stüt­zen für die Decke des Carports
Car­port­decke von oben. Das wird der Boden der Ter­ras­se des Erdgeschosses.
Stüt­zen für die Decke des Erdgeschosses

Zwei Tage spä­ter waren gegen Mit­tag die Fili­gran­decken bereits ver­legt. Trotz reg­ne­ri­schen Schmud­del­wet­ters hat­ten wir zum ersten­mal das Gefühl, daß das mal ein rich­ti­ges Haus wer­den könn­te. Auch wenn es über­all durch­reg­net und sau­kalt ist, hat man doch ein Dach über dem Kopf.

Das Wohn­zim­mer und die Küche
Der Car­port
Decke der Südterrasse

Als näch­stes müs­sen nun die Roh­re für die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung und die Kabel für die Decken­be­leuch­tung ver­legt wer­den. Wegen der nun ange­kün­dig­ten fro­sti­gen Tem­pe­ra­tu­ren wird sich aber in den näch­sten zwei Wochen nicht viel tun. Abge­se­hen davon, daß nie­mand frei­wil­lig bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren arbei­ten will, sind die Roh­re zu sprö­de zum Ver­le­gen und Beton gie­ßen ist unter +5 °C sowie­so nicht möglich.

Pla­nung der Photovoltaikanlage

Da zuge­kauf­ter Strom inzwi­schen etwa 0,28 € / kWh kostet, aber mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge für weni­ger als den hal­ben Preis selbst erzeugt wer­den kann, wer­den wir auch auf dem neu­en Haus eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mon­tie­ren. Wir haben kei­ne Ver­schat­tung. Das gro­ße Haus­dach zeigt in süd­öst­li­che Rich­tung und hat eine Nei­gung von etwa 23°. Das ist nicht ganz ide­al, aber kei­nes­wegs schlecht. Nach den Erfah­run­gen mit der Solar­an­la­ge auf Lis Eltern­haus in Wöll­stein rech­nen wir mit einem jähr­li­chen Ertrag von etwa 950kWh/kWp. Je nach aus­ge­wähl­tem Modul­typ kön­nen wir 22 bis 25 Modu­le mit einer Gesamt­lei­stung zwi­schen etwa 6 und 8 kWp mon­tie­ren. Auch die Sei­ten­dä­cher wären bei etwas gerin­ge­rem Jah­res­er­trag nutz­bar, aber die momen­ta­ne Geset­zes­la­ge ver­teu­ert Anla­gen ab 10kWp wegen der EEG Umla­ge über­pro­por­tio­nal. Ab 10kWp muß auf die kom­plet­te gewon­ne­ne Ener­gie, also auch die selbst ver­brauch­te, etwa 6 ct EEG Umla­ge pro kWh bezahlt wer­den. Das macht Anla­gen zwi­schen 10 und etwa 15 kWp der­art unat­trak­tiv, daß der­zeit prak­tisch nur Anla­gen mit weni­ger als 10 oder mehr als 15 kWp gebaut werden.

Unser Ziel wird es sein, mög­lichst viel der gewon­ne­nen Son­nen­en­er­gie selbst zu ver­brau­chen. Daher wol­len wir auch einen Bat­te­rie­spei­cher instal­lie­ren, auch wenn er sich finan­zi­ell eigent­lich nicht lohnt. Wir wer­den zunächst eine gerin­ge Kapa­zi­tät von etwa 3–5 kWh instal­lie­ren und damit Erfah­run­gen sam­meln. Die Kapa­zi­tät soll erwei­ter­bar sein, denn wir hof­fen auf mode­rat sin­ken­de Akku­prei­se. So soll­te nach und nach eine Kapa­zi­tät von 20kWh mach­bar sein. Viel­leicht sind auch irgend­wann die Elek­tro­au­tos kom­mer­zi­ell sinn­voll als Spei­cher nutz­bar. Es gibt inzwi­schen den Nis­san Leaf mit 40kWh Akku und der soll Ende 2018 mit 60kWh Akku lie­fer­bar sein. Der Leaf unter­stützt heu­te bereits Vehic­le-to-Grid (V2G), was aber nur mit teu­ren und pro­prie­tä­ren Lösun­gen nutz­bar ist.

Da das Haus eine elek­trisch betrie­be­ne Luft-Was­ser-Wär­me­pum­pe für Hei­zung und Warm­was­ser bekommt, wird Elek­tri­zi­tät der ein­zi­ge Ener­gie­trä­ger sein, den wir benut­zen. Es gibt also kei­nen Holz­ofen, kei­nen Kamin, kei­ne Öl- oder Gas­hei­zung. Auch wenn gera­de im Win­ter der Ertrag der Solar­an­la­ge gegen null geht, wird sie uns mit den Akkus auch in der dunk­len Jah­res­zeit von Novem­ber bis Febru­ar eine klei­ne Red­un­danz bei Netz­aus­fall geben. Daher wird die Anla­ge einen Hybrid­wech­sel­rich­ter bekom­men, der das gesam­te Haus­strom­netz bei einem Aus­fall des öffent­li­chen Net­zes als Insel­an­la­ge ver­sor­gen kann. Im Som­mer soll­te der Ertrag rei­chen, um den gesam­ten Ener­gie­be­darf ein­schließ­lich Warm­was­ser zu decken. Bei einem Netz­aus­fall im Win­ter wer­den wir uns natür­lich sehr ein­schrän­ken müs­sen, aber die Akkus soll­ten zumin­dest aus­rei­chen, um den Kühl­schrank und die Gefrier­tru­he am Lau­fen zu halten.

Wirt­schaft­lich­keits­rech­nung

Trotz aller Kri­tik an Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen sind sie auch ohne Sub­ven­tio­nie­rung wirt­schaft­lich. Heut­zu­ta­ge muß man mit Kosten von 1300 bis 1500 Euro pro kWp instal­lier­ter Lei­stung rech­nen. Dafür bekommt man einen jähr­li­chen Ertrag von etwa 950 kWh elek­tri­scher Ener­gie. Ohne Akku­spei­che­rung kann man davon etwa 30% sel­ber nut­zen. Die rest­li­chen 70% wer­den ein­ge­speist und der­zeit mit knapp 12 ct/kWh ver­gü­tet (das lohnt sich natür­lich auch für den Ener­gie­ver­sor­ger, denn der ver­kauft die­se Ener­gie für 28 ct/kWh an den Nach­barn wei­ter). Damit hat man einen Gesamt­ertrag von

950 * (0,3 * 0,28 + 0,7 * 0,12) = 160 Euro pro kWp pro Jahr

Über eine rea­li­sti­sche Lebens­dau­er von 20 Jah­ren gerech­net erzielt man also 3200 Euro. Fai­rer­wei­se muß man hier und da auch mit Repa­ra­tu­ren rech­nen, die sich aber in engen Gren­zen hal­ten. Unse­re Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge in Düs­sel­dorf ist nun seit 10 Jah­ren in Betrieb und hat seit­dem noch kei­ner­lei Kosten verursacht.

Mit Akkus sieht die Rech­nung ungün­sti­ger aus. Man kann zwar bis zu 60 oder gar 70% des Ertra­ges sel­ber ver­brau­chen, aber man muß der­zeit noch mit Kosten von etwa 500 € / kWh Spei­cher­ka­pa­zi­tät rech­nen. Außer­dem garan­tiert nie­mand, daß der Akku auch nur 10 Jah­re durch­hält. Rech­nen wir den­noch mal mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge von 7 kWp und 5 kWh Akku, so wie wir es unge­fähr im neu­en Haus pla­nen. Damit erge­ben sich bei 1500€/kWp Gesamt­ko­sten von etwa 7 * 1500 + 5 * 500 = 13000 Euro.

Der Ertrag dürf­te bei (kon­ser­va­tiv geschätz­ten) 50% Eigen­ver­brauch also bei

7 * 950 * (0,5 * 0,28 + 0,5 * 0,12) = 1330 Euro pro Jahr

lie­gen. Unver­zinst gerech­net soll­ten wir also nach 10 Jah­ren die Kosten wie­der ein­ge­spielt haben.

Weih­nachts­be­such

Auf dem Weg zu Lis Ver­wandt­schaft in Wöll­stein machen wir einen Abste­cher nach Strom­berg zur Bau­be­sich­ti­gung. Wie erwar­tet hat sich seit unse­rem letz­ten Besuch nicht viel erkenn­bar geän­dert. Die Wän­de zum Car­port ste­hen immer noch nicht und die Ele­ment­decke des Erd­ge­schos­ses ist auch noch nicht gelegt. Nun­ja, der Win­ter for­dert sei­nen Tribut.

Der Platz wur­de etwas geeb­net und mit Split überzogen

Die offe­nen Wän­de wur­den oben mit Teer­pap­pe belegt, so daß Regen und Schnee bei Frost kei­ne unnö­tig gro­ßen Schä­den ver­ur­sa­chen können.

Bis zum 8. Janu­ar hat die Fa. Schmitt Betriebs­fe­ri­en. Wir hof­fen, daß das Wet­ter dann warm genug bleibt, damit die Arbei­ten fort­ge­führt wer­den kön­nen. Ende Janu­ar habe ich wie­der eine Woche Urlaub und wir hof­fen, daß wir dann die Ent­schei­dun­gen zur Pho­to­vol­ta­ik, den Dach­zie­geln und zu den Fen­stern und Türen tref­fen können.

Pro­jekt­be­spre­chung und Baustellenbesichtigung

Für heu­te 10:00 Uhr ist eine Bespre­chung mit der Bau­lei­tung ver­ein­bart. Eigent­lich woll­ten wir vor­her die Bau­stel­le besich­tigt haben, aber wegen hef­ti­gen Schnee­falls sind wir gestern erst im Dun­keln auf dem Cam­ping­platz ange­kom­men, so daß die Besich­ti­gung aus­fal­len muss­te. Ende ver­gan­ge­ner Woche wur­de in Aus­sicht gestellt, daß heu­te nach­mit­tag die Sei­ten­wän­de des Car­ports auf­ge­stellt wer­den. Lei­der machen die Bau­ar­bei­ter aber wegen des Schnee­falls und der fro­sti­gen Tem­pe­ra­tu­ren für heu­te und die kom­men­den Tage „schlecht Wet­ter“. Nun gut, damit muß man in die­ser Jah­res­zeit rech­nen. Es ist uns lie­ber, als daß sie bei grenz­wer­ti­gen Bedin­gun­gen Wän­de mau­ern oder eine Decke gie­ßen. Das gibt uns die Gele­gen­heit, ohne Zeit­druck den Stand der Din­ge und die offe­nen Punk­te mit dem Bau­lei­ter zu besprechen.

Der Sta­tus:

Es gibt lei­der immer noch kei­nen Bau­strom. Der Anschluß ans Netz wur­de zunächst ver­scho­ben bis die Erde an der nörd­li­chen Kel­ler­wand auf­ge­füllt ist, denn sie hät­te anson­sten abrut­schen kön­nen. Das ist nun zwar erle­digt, aber vor Weih­nach­ten kam nun lei­der der Netz­be­trei­ber nicht mehr in die Pöt­te. Die Bau­fir­ma hat statt­des­sen einen Die­sel­ge­ne­ra­tor lau­fen, der aber lei­der am Tag 40 Liter Die­sel braucht und sicher­lich auch die Ner­ven unse­rer Nach­barn strapaziert.

Die Aus­schrei­bun­gen für Fen­ster und Türen sind erfolgt und es gibt auch schon Ange­bo­te. Die wer­den nun zunächst vom Bau­un­ter­neh­mer aus­ge­wer­tet und in der zwei­ten Janu­ar­hälf­te wird es dann einen gemein­sa­men Besuch mit uns bei den in Fra­ge kom­men­den Lie­fe­ran­ten geben.

Außer­dem haben wir grob den wei­te­ren Zeit­plan bespro­chen. Dem­nach sol­len noch in die­sem Jahr die Wän­de des Car­ports auf­ge­stellt und wenn mög­lich die Decke des Erd­ge­schos­ses gegos­sen wer­den. Im Janu­ar soll die Ele­ment­decke des Car­ports auf­ge­legt wer­den und Mitte/Ende Febru­ar könn­te dann als letz­te Decke die des Ober­ge­schos­ses fol­gen. Der Bau des Dach­stuhls könn­te anschlie­ßend Anfang März erfol­gen. Ende März soll­ten dann Fen­ster und Türen ein­ge­baut wer­den. Die Instal­la­ti­on der Haus­tech­nik könn­te dann etwa Mit­te April star­ten und soll­te in sechs bis acht Wochen abge­schlos­sen sein. Dann wird der Est­rich im gan­zen Haus gegos­sen. Der muß etwa vier Wochen aus­här­ten und trock­nen, so daß wir nicht damit rech­nen, vor August irgend­wel­che Din­ge aus Düs­sel­dorf nach Strom­berg zu schaf­fen. Es zieht sich also alles noch etwas hin. Das gibt uns Zeit, um uns um die Ein­bruch­si­cher­heit von Fen­stern und Türen zu küm­mern, um Dach­zie­gel und Antrich­far­ben aus­zu­wäh­len und die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge zu planen.

Bau­stel­len­be­sich­ti­gung:

Am Nach­mit­tag fah­ren wir dann mal wie­der zur Bau­stel­le. Die Außen­wän­de des Erge­schos­ses sind fer­tig gemauert.

Die Außen­mau­ern des Erge­schos­ses stehen.

Das Fun­da­ment für die Wän­de des Car­ports ist vor­be­rei­tet, aber lei­der wer­den die Wän­de nun doch heu­te noch nicht auf­ge­stellt. Der Car­port wird etwas höher als die Gara­ge sein, damit der Wohn­wa­gen dort unter­ge­stellt wer­den kann.

Fundament_Carport
Das Fun­da­ment für den Carport

Es wur­den eini­ge LKW-Ladun­gen Erde abtrans­por­tiert, so daß wir nun schon mit dem Auto direkt vor das Haus fah­ren und dort par­ken können.

End­lich kön­nen wir auf unse­rem Grund­stück vor dem Haus parken.
Dort sind wir in bester Gesellschaft

Die Kel­ler­wän­de sind fer­tig iso­liert und die Erde ist aufgeschüttet.

Die Licht­schäch­te sind mon­tiert und die Erde ist aufgeschüttet

Aus dem Kel­ler sehen sie so aus:

Licht­schacht vom Schlaf­zim­mer im Kel­ler betrachtet

Auch die Sei­ten­wän­de sind soweit mög­lich bereits verfüllt:

Die ver­füll­te öst­li­che Sei­ten­wand und die Sei­ten­ein­gangs­tür zum Hauswirtschaftsraum

Das fol­gen­de Foto zeigt die ver­schie­de­nen Schich­ten der Feuch­tig­keits­iso­lie­rung der Hauswand:

Auf­bau der Iso­lie­rung der Hauswand

Nun schau­en wir uns das Haus von innen an. Die vor drei Wochen gegos­se­ne Kel­ler­trep­pe ist aus­ge­här­tet und benutzbar:

Die Kel­ler­trep­pe ist (fast) fertig.

Die zukünf­ti­ge Wohn­kü­che macht noch einen etwas unauf­ge­räum­ten Eindruck:

Das soll mal ein Wohn­zim­mer mit Küchen­be­reich werden

Der Haus­wirt­schafts­raum ist nicht viel bes­ser und man kann auch noch durch das Gäste-WC bis zum Gäste-Schlaf­zim­mer durchgucken.

Haus­wirt­schafts­raum (vor­ne), Gäste-WC und Gäste-Schlaf­zim­mer (hin­ten)

Das Gie­ßen der Kellerdecke

Ich habe zwei Tage Urlaub und wir sind mal wie­der vor Ort. Heu­te um 15:00 Uhr soll die Kel­ler­trep­pe und die Kel­ler­decke gegos­sen wer­den. Als wir gegen 14:30 Uhr ankom­men, steht die Beton­pum­pe schon bereit.

Die Beton­pum­pe ist starklar

Wir haben Zeit genug, um das vier­köp­fi­ge Team der Fir­ma Schmitt und den Herr­scher über die Fern­steue­rung der Beton­pum­pe zu begrü­ßen. Li über­reicht eine Dose selbst­ge­backe­ner Nuß­ecken und hat damit sofort die Sym­pa­thie der Mann­schaft gewon­nen. Es dau­ert noch etwas, bis der Beton kommt und so kön­nen wir uns die Bau­stel­le anzuschauen.

Ele­ment­decke mit ver­leg­ten Leer­roh­ren für die Elek­trik, Lüf­tungs­roh­ren und Bewehrung.

Die Ele­ment­decke wur­de bereits am ver­gan­ge­nen Frei­tag auf die Kel­ler­mau­ern gelegt. Es blie­ben knap­pe zwei Arbeits­ta­ge, um die Leer­roh­re für die Elek­trik, die Roh­re für die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung und die Beweh­rung für die zu gie­ßen­de Kel­ler­decke auf­zu­brin­gen. Alle Ach­tung, das fluppt!

Hier noch ein paar Detailaufnahmen:

Die Roh­re für die kon­trol­lier­te Wohnraumlüftung
Li beim Fach­sim­peln mit dem Polier
Leer­roh­re für die Elek­trik und die Lüftung
Über­zug aus Beton auf der Garagendecke

Aus sta­ti­schen Grün­den wird über der Gara­gen­decke ein Über­zug benö­tigt. Hier kommt im Erd­ge­schoß eine Mau­er hin, die aber kei­ne dar­un­ter­lie­gen­de Mau­er hat. Der Über­zug besteht aus einer Beweh­rung, die nach dem Guß der Kel­ler­decke ver­schalt und wie­der­um mit Beton aus­ge­gos­sen wird. Der Über­zug ist qua­si ein gro­ßer gegos­se­ner Sturz.

Fer­tig ver­schal­te Kel­ler­trep­pe von oben gesehen

Schließ­lich kön­nen wir zum ersten­mal durch unse­ren neu­en Kel­ler gehen.

Der Tech­nik­raum

Der Tech­nik­raum wird dem­nächst die Luft-Was­ser-Wär­me­pum­pe, die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung, den Ver­tei­ler­ka­sten mit Elek­tri­zi­täts­zäh­lern, die Wech­sel­rich­ter für die Pho­to­vol­ta­ik und die Glas­fa­ser­an­bin­dung an den Rest der Welt beherbergen.

Wohn­zim­mer im Keller

Das Wohn­zim­mer im Kel­ler soll spä­ter mal als Ein­lie­ger­woh­nung nutz­bar sein, aber zunächst wer­den wir es als Lager­raum für unser vie­les Klim­bim aus Düs­sel­dorf benö­ti­gen. Es wird dau­ern, bis wir das Nöti­ge vom Unnö­ti­gen getrennt haben und das Unnö­ti­ge ent­sor­gen können.

Die Kel­ler­trep­pe von unten vor dem Gie­ßen des Betons

Die­ses Bild zeigt die fer­tig ver­schal­te Kel­ler­trep­pe. Unten sind schrä­ge Scha­lungs­bret­ter ange­bracht, dar­auf eine Beweh­rung aus Stahl und dann die ver­ti­ka­len Scha­lun­gen für die ein­zel­nen Treppenstufen.

Der Beton wird geliefert

Kurz nach 15:00 Uhr ist es soweit, der Beton­mi­scher steht bereit um sei­nen Inhalt in die Pum­pe zu ent­la­den. Das Spek­ta­kel kann beginnen.

Der Beton wird auf die Kel­ler­trep­pe verteilt

Die erste Mischung ist für die Kel­ler­trep­pe gemacht und daher ziem­lich zäh­flüs­sig. Wäre sie zu naß, könn­te sie ein­fach zwi­schen den Scha­lungs­bret­tern nach unten durch­rut­schen. Das wäre eine schö­ne Besche­rung. Alle sind ent­spannt, daß die Pam­pe hält.

Glatt­zie­hen des fri­schen Betons auf der Treppe

Jetzt muß nur noch jede Stu­fe so glatt gezo­gen wer­den, daß hin­ter­her der Boden­be­lag (wahr­schein­lich Vinyl) sau­ber auf­ge­klebt wer­den kann.

Nach­dem die Trep­pe gegos­sen ist, wird der Mei­ster der Beton­mi­schers auf­ge­for­dert, Was­ser zuzu­ge­ben. Der Beton für den Guß der Decke muß flüs­si­ger als der für die Trep­pe sein.

Beim Gie­ßen der Decke wer­den alle Hän­de benötigt

Der Kel­ler ist fer­tig gemauert

Heu­te kommt die Info vom Bau­un­ter­neh­mer, daß die Kel­ler­wän­de fer­tig gemau­ert sind und daß mor­gen der erste Teil der Kel­ler­decke draufkommt.

Die Kel­ler­wän­de stehen!

Die Kel­ler­decke wird als Sand­wich erstellt. Zunächst wer­den die bereits vor eini­ger Zeit auf Maß gefer­tig­ten 6cm dicken Decken­ele­men­te aus Beton auf die Mau­ern gelegt. Die­se Ele­men­te die­nen auch als Scha­lung für die dar­auf zu gie­ßen­de Beton­decke. Bevor sie gegos­sen wird, wer­den aber noch Löcher für die Kabel der Decken­lam­pen und für die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung gebohrt und die dafür jeweils vor­ge­se­he­nen Leer­roh­re ver­legt. Das soll am kom­men­den Mon­tag pas­sie­ren und wenn das Wet­ter mit­spielt, wird in den dar­auf­fol­gen­den Tagen die Decke gegossen.