Das Gie­ßen der Kellerdecke

Ich habe zwei Tage Urlaub und wir sind mal wie­der vor Ort. Heu­te um 15:00 Uhr soll die Kel­ler­trep­pe und die Kel­ler­decke gegos­sen wer­den. Als wir gegen 14:30 Uhr ankom­men, steht die Beton­pum­pe schon bereit.

Die Beton­pum­pe ist starklar

Wir haben Zeit genug, um das vier­köp­fi­ge Team der Fir­ma Schmitt und den Herr­scher über die Fern­steue­rung der Beton­pum­pe zu begrü­ßen. Li über­reicht eine Dose selbst­ge­backe­ner Nuß­ecken und hat damit sofort die Sym­pa­thie der Mann­schaft gewon­nen. Es dau­ert noch etwas, bis der Beton kommt und so kön­nen wir uns die Bau­stel­le anzuschauen.

Ele­ment­decke mit ver­leg­ten Leer­roh­ren für die Elek­trik, Lüf­tungs­roh­ren und Bewehrung.

Die Ele­ment­decke wur­de bereits am ver­gan­ge­nen Frei­tag auf die Kel­ler­mau­ern gelegt. Es blie­ben knap­pe zwei Arbeits­ta­ge, um die Leer­roh­re für die Elek­trik, die Roh­re für die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung und die Beweh­rung für die zu gie­ßen­de Kel­ler­decke auf­zu­brin­gen. Alle Ach­tung, das fluppt!

Hier noch ein paar Detailaufnahmen:

Die Roh­re für die kon­trol­lier­te Wohnraumlüftung
Li beim Fach­sim­peln mit dem Polier
Leer­roh­re für die Elek­trik und die Lüftung
Über­zug aus Beton auf der Garagendecke

Aus sta­ti­schen Grün­den wird über der Gara­gen­decke ein Über­zug benö­tigt. Hier kommt im Erd­ge­schoß eine Mau­er hin, die aber kei­ne dar­un­ter­lie­gen­de Mau­er hat. Der Über­zug besteht aus einer Beweh­rung, die nach dem Guß der Kel­ler­decke ver­schalt und wie­der­um mit Beton aus­ge­gos­sen wird. Der Über­zug ist qua­si ein gro­ßer gegos­se­ner Sturz.

Fer­tig ver­schal­te Kel­ler­trep­pe von oben gesehen

Schließ­lich kön­nen wir zum ersten­mal durch unse­ren neu­en Kel­ler gehen.

Der Tech­nik­raum

Der Tech­nik­raum wird dem­nächst die Luft-Was­ser-Wär­me­pum­pe, die kon­trol­lier­te Wohn­raum­lüf­tung, den Ver­tei­ler­ka­sten mit Elek­tri­zi­täts­zäh­lern, die Wech­sel­rich­ter für die Pho­to­vol­ta­ik und die Glas­fa­ser­an­bin­dung an den Rest der Welt beherbergen.

Wohn­zim­mer im Keller

Das Wohn­zim­mer im Kel­ler soll spä­ter mal als Ein­lie­ger­woh­nung nutz­bar sein, aber zunächst wer­den wir es als Lager­raum für unser vie­les Klim­bim aus Düs­sel­dorf benö­ti­gen. Es wird dau­ern, bis wir das Nöti­ge vom Unnö­ti­gen getrennt haben und das Unnö­ti­ge ent­sor­gen können.

Die Kel­ler­trep­pe von unten vor dem Gie­ßen des Betons

Die­ses Bild zeigt die fer­tig ver­schal­te Kel­ler­trep­pe. Unten sind schrä­ge Scha­lungs­bret­ter ange­bracht, dar­auf eine Beweh­rung aus Stahl und dann die ver­ti­ka­len Scha­lun­gen für die ein­zel­nen Treppenstufen.

Der Beton wird geliefert

Kurz nach 15:00 Uhr ist es soweit, der Beton­mi­scher steht bereit um sei­nen Inhalt in die Pum­pe zu ent­la­den. Das Spek­ta­kel kann beginnen.

Der Beton wird auf die Kel­ler­trep­pe verteilt

Die erste Mischung ist für die Kel­ler­trep­pe gemacht und daher ziem­lich zäh­flüs­sig. Wäre sie zu naß, könn­te sie ein­fach zwi­schen den Scha­lungs­bret­tern nach unten durch­rut­schen. Das wäre eine schö­ne Besche­rung. Alle sind ent­spannt, daß die Pam­pe hält.

Glatt­zie­hen des fri­schen Betons auf der Treppe

Jetzt muß nur noch jede Stu­fe so glatt gezo­gen wer­den, daß hin­ter­her der Boden­be­lag (wahr­schein­lich Vinyl) sau­ber auf­ge­klebt wer­den kann.

Nach­dem die Trep­pe gegos­sen ist, wird der Mei­ster der Beton­mi­schers auf­ge­for­dert, Was­ser zuzu­ge­ben. Der Beton für den Guß der Decke muß flüs­si­ger als der für die Trep­pe sein.

Beim Gie­ßen der Decke wer­den alle Hän­de benötigt

3 Gedanken zu „Das Gie­ßen der Kellerdecke“

  1. Hal­lo an die Bau­her­ren – es tut sich ja was auf der Bau­stel­le, ist mal wie­der inter­es­sant sowas zu ver­fol­gen. Gruß Stefan

  2. Ein Glück, das alle Öff­nun­gen jetzt geschlos­sen sind. Da sich das win­ter­li­che Wet­ter lang­sam ankündigt.
    Ist schon ent­schie­den, wo ihr Weih­nach­ten fei­ert? Wie weit ist der Cam­ping entfernt?

    1. Der Cam­ping­platz ist ca. 10 km ent­fernt. Wo wir Weih­nach­ten fei­ern ist noch offen. Am 1. und 2. Fei­er­tag sind wir auf jeden Fall bei der Verwandtschaft.

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