Die Außen­an­la­ge

Schon bei der Pla­nung des Hau­ses haben wir uns erste Gedan­ken über die Außen­an­la­ge gemacht. Nach­dem das Haus nun Mit­te des Jah­res im wesent­li­chen fer­tig war und unwei­ger­lich der Win­ter nah­te, muss­ten wir die Prio­ri­tät dafür hoch­set­zen. Es war von vor­ne­her­ein klar, daß unse­re Eigen­lei­stun­gen bei Erd­ar­bei­ten im nied­ri­gen ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich lie­gen wer­den. Auf gut deutsch: wir muß­ten eine Fir­ma damit beauf­tra­gen, die mit schwe­rem Gerät anrücken kann.

Kurz zusam­men­ge­fasst ist im wesent­li­chen fol­gen­des zu tun:

  • Eine Trep­pe von der Haus­tür zur obe­ren Stra­ße bauen
  • Ein Mäu­er­chen ent­lang der obe­ren Stra­ße bauen
  • Zwei geschot­ter­te Stell­plät­ze an der obe­ren Stra­ße errichten
  • Den Geh­weg von den Stell­plät­zen zur Haus­tür pflastern
  • Trep­pe von den Stell­plät­zen zur unte­ren Ebe­ne bauen
  • Die Flä­che vor dem Gäste­zim­mer im EG schottern
  • Den Hang von dort zum Car­port mehr­stu­fig abfangen
  • Eine beto­nier­te Flä­che für das Gar­ten­haus erstellen
  • Ein­fahrt, Hof und Car­port pflastern
  • Ter­ras­se vor der Ein­lie­ger­woh­nung fliesen
  • Hang zur unte­ren Stra­ße mit L‑Steinen abfan­gen und Flä­che begradigen
  • Nicht gepfla­ster­te Flä­chen mit Mut­ter­bo­den auffüllen

Da wir mit der Fir­ma Schmitt, die auch das Haus gebaut hat, gute Erfah­run­gen gemacht haben, haben wir unser Vor­ha­ben als erstes mit ihnen bespro­chen und uns ein Ange­bot machen las­sen. Nach den übli­chen ein oder zwei Ite­ra­tio­nen haben wir das Ange­bot ange­nom­men und den Auf­trag vergeben.

Zu unse­rer Über­ra­schung steht am Mor­gen des 02. Sep­tem­ber tat­säch­lich ein gro­ßer LKW mit L‑Steinen und Trep­pen­stu­fen vor der Tür und lädt ab. Gegen Mit­tag sol­len die Arbei­ter kom­men. Wir sind auf dem Weg nach Düs­sel­dorf und kön­nen uns lei­der nicht wei­ter dar­um kümmern.

L-Steine
Die L‑Steine die­nen zur Stüt­ze der Stell­plät­ze. Bei Hang­be­bau­ung ist alles etwas komplizierter.

Am Abend kom­men wir zurück und sehen Front­la­der und Bag­ger bereit­ste­hen. Sie haben also pünkt­lich begonnen.

Frontlader
Der Front­la­der, neben dem Bag­ger das meist­ge­nutz­te Arbeits­ge­rät für die Erstel­lung der Außenanlage
Bagger
Sei­ne Arbeit möch­te man nicht von Hand erle­di­gen, schon gar­nicht auf die­sem stei­ni­gen Boden

Unser Nach­bar hat schon ange­fragt, ob er mal einen unse­rer bei­den Vol­vos pro­be­fah­ren dür­fe. Ja, das wür­den wir natür­lich sel­ber auch gerne…

Der Abwas­ser­ka­nal wird verlegt

Der Bag­ger ist wie­der da

In der Woche vom 03. bis 08. Sep­tem­ber lagen wie­der grö­ße­re Erd­ar­bei­ten an. Der Platz vor der Gara­ge und dem Car­port wur­de glatt­ge­zo­gen und es muß­ten wie­der eini­ge Fuh­ren Erde abge­fah­ren werden.

Glattziehen
Glatt­zie­hen des süd­li­chen Vorplatzes

Jetzt kön­nen meh­re­re Autos vor der Gara­ge abge­stellt wer­den. Außer­dem ist der Böschungs­win­kel der Auf­fahrt ver­rin­gert wor­den, so daß man bei einer Fahrt mit Anhän­ger nicht mehr mit Schwung hoch­fah­ren muß.

Ende Okto­ber schließt der Cam­ping­platz in Spa­brücken und wir wol­len dann mög­lichst den Wohn­wa­gen in unse­rem neu­en Car­port abstel­len. Viel­leicht müs­sen wir noch ein paar Tage im Novem­ber im Wohn­wa­gen über­nach­ten, falls nicht vor­her ein Schlaf­zim­mer im Haus benutz­bar ist.

Die Hand­wer­ker sind auch am Vor­mit­tag des 08. Sep­tem­ber, einem Sams­tag, vor Ort. Sie ver­le­gen das Abwas­ser­rohr und ein Leer­rohr für den Glasfaseranschluß.

Bagger
Der Bag­ger bei der Arbeit

Mit dem Anschluß an die Kana­li­sa­ti­on kön­nen wir, sobald der Est­rich begeh­bar ist, zumin­dest pro­vi­so­risch ein Wasch­becken und eine Toi­let­te installieren.

Kanalisation
Anschluß der Kana­li­sa­ti­on am Haus

Links sieht man zwei Roh­re, die in den Tech­nik­raum füh­ren. Durch eines davon wird der Glas­fa­ser­an­schluß für die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on gezo­gen, das ande­re ist zur Reser­ve. Man könn­te es für Strom- und Netz­werk­ka­bel ver­wen­den, um den Außen­be­reich zu ver­sor­gen. Die Roh­re von der Regen­rin­ne wer­den an eine noch zu bau­en­de Rigo­le angeschlossen.

Das lan­ge Rohr nach unten führt direkt zum öffent­li­chen Abwasserkanal.

Abwasserrohr
Das Abwas­ser­rohr zur Kanalisation

Fern­sicht auf den Donnersberg

Sams­tag der 08. Sep­tem­ber ist ein war­mer Tag mit guter Fern­sicht. So kön­nen wir wie­der ein­mal den Blick auf den Don­ners­berg genie­ßen, der 36km Luft­li­nie ent­fernt ist.

Gute Fernsicht auf Donnersberg
Gute Fern­sicht gestat­tet uns einen Blick auf den 36km ent­fern­ten Donnersberg

Hier ein Screen­shot aus Goog­le Maps (erstellt mit Rou­te­Con­ver­ter):

Stromberg Donnersberg
Luft­li­nie von Strom­berg zum Donnersberg

Das 30-fache Tele­ob­jek­tiv unse­rer Lumix Kame­ra gestat­tet sogar ein ver­wa­sche­nes Foto vom Fern­seh­turm des Süd­west­funks auf dem Donnersberg.

Sender Donnersberg
Sen­der Don­ners­berg des Südwestfunks

Fer­tig­stel­lung des Kanalanschlusses

Am Mon­tag dem 10. Sep­tem­ber stel­len die Hand­wer­ker den Kanal­an­schluß dann fertig.

Revisionsschacht
Der Revi­si­ons­schacht zum Kanal

Der Revi­si­ons­schacht ist die Schnitt­stel­le zwi­schen Haus und öffent­li­chem Kanal. Hier kön­nen spä­ter, falls nötig, War­tungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den. Auf die­sem Bild sieht man neben dem Rohr in die Kana­li­sa­ti­on noch das Rohr zum Tech­nik­raum für die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­bel. Das ist auf den obe­ren Bil­dern vom Sams­tag noch nicht zu sehen.