Set­zen der Dusch­wan­nen und Strei­chen der Wohnzimmerdecke

Gestern sind wir wie­der nach Strom­berg gefah­ren und haben die letz­ten Bad­mö­bel, die noch in Düs­sel­dorf lager­ten, dahin ver­frach­tet. Außer­dem haben wir die rest­li­chen Packun­gen Hart­vi­nyl für den Boden­be­lag mitgenommen.

Die Flie­sen­le­ger haben wei­ter gute Fort­schrit­te gemacht. Die Trep­pe vom Erd­ge­schoss ins Ober­ge­schoss ist in der ver­gan­ge­nen Woche fer­tig gefliest wor­den und darf nun (vor­sich­tig) betre­ten werden.

Die Fer­tig­stel­lung der Bäder im Kel­ler­ge­schoss und im Erd­ge­schoss hängt nun an der Instal­la­ti­on der Dusch­wan­nen. Das wol­len wir in die­ser Woche sel­ber erle­di­gen, wäh­rend der Flie­sen­le­ger die Trep­pe zwi­schen Kel­ler­ge­schoss und Erd­ge­schoss fliest. Da kommt man sich lei­der in die Que­re, denn eigent­lich müss­ten wir mehr­mals die Trep­pe benut­zen. So müs­sen wir halt jedes­mal außen­her­um gehen.

Fliesen der Treppe
Flie­sen der Treppe

Jede Trep­pen­stu­fe wird mit Mör­tel auf die pas­sen­de Höhe auf­ge­füllt. Das sind jeweils noch eini­ge Zen­ti­me­ter. Auf die­sen noch feuch­ten Mör­tel wird dann die Flie­se mit Flie­sen­kle­ber auf­ge­setzt. Das scheint uns etwas „unor­tho­dox“, aber es funk­tio­niert. Die Flie­sen kön­nen direkt nach dem Legen vor­sich­tig betre­ten wer­den. Es ist sogar so, daß sich der Flie­sen­le­ger von unten nach oben vor­ar­bei­tet, also jeweils die frisch geleg­te Flie­se belastet.

Das Set­zen der Dusch­wan­nen ist, wenn man es ein­mal gemacht hat, eigent­lich auch kein Hexen­werk mehr. Sie wer­den auf einen Alu­rah­men auf­ge­setzt, der vor­her justiert wer­den muß. Der Rah­men hat eine Ablauf­rin­ne für den Fall, daß doch irgend­wo Was­ser durch­sickert. Die­se Ablauf­rin­ne ist über einen Schlauch mit dem Siphon ver­bun­den. Außen sind Mat­ten ange­klebt, die das Was­ser in die­se Rin­ne lei­ten sollen.

Rahmen für die Duschwanne.
Rah­men für die Duschwanne.

Grö­ße­re Wan­nen sol­len nicht nur auf dem Rah­men auf­lie­gen, son­dern auch in der Mit­te abge­stützt wer­den. Im Erd­ge­schoss haben wir dafür gesta­pel­te und ver­schraub­te Kant­höl­zer mit einer Moos­gum­mi­auf­la­ge ver­wen­det. Das soll­te funk­tio­nie­ren. Der Siphon wird an den Abfluß ange­schlos­sen und pas­send unter dem Loch der Dusch­wan­ne posi­tio­niert. Er wird hin­ter­her von oben mit drei Schrau­ben was­ser­dicht fest­ge­schraubt. Bevor die Dusch­wan­ne auf die­se Unter­kon­struk­ti­on gelegt wird, muß ein was­ser­dich­tes Knet­band umlau­fend auf den Alu­rah­men fest­ge­drückt wer­den. Es dich­tet den Raum unter­halb der Dusch­wan­ne gegen Was­ser aus der Ablauf­rin­ne ab.

Duschwanne
Dusch­wan­ne vor dem Fliesen.

Nach­dem der Unter­bau fer­tig ist, muß die Wan­ne nur noch auf­ge­legt und ange­drückt wer­den. Das soll­te man zu zweit machen, denn gera­de die grö­ße­ren Wan­nen sind nicht ganz leicht, vor allem sind sie aber unhand­lich. Wenn sie liegt, geht man mehr­mals auf Strümp­fen am Rand ent­lang und drückt sie so durch das Kör­per­ge­wicht fest an. Den Rest machen dann die Flie­sen­le­ger und am Schluß kommt wie­der unser Ein­satz, wenn Dusch­wän­de und Arma­tu­ren instal­liert werden.

Wäh­rend ich die Dusch­wan­nen set­ze, streicht Li die Decken des Wohn­zim­mers und des Haus­wirt­schafts­rau­mes zum ersten­mal. Das ist kei­ne leich­te Arbeit, man holt sich Schwie­len an den Hän­den und ver­zieht sich Schul­tern und den Nacken.

Am näch­sten Tag ist der Anstrich getrock­net und man kann die Knub­bel und Del­len bei schrä­gem Schein­wer­fer­licht gut erken­nen. Sie ent­ste­hen an den Stoß­kan­ten und durch klei­ne Feh­ler in der Fili­gran­decke. Zum Glück sind es nicht vie­le. Knub­bel sto­ßen wir mit der Spach­tel ab, Del­len wer­den mit Spach­tel­mas­se begra­digt. Die­se Stel­len wer­den, wenn die Spach­tel­mas­se fest ist, mit einem Exzen­ter­schlei­fer geglät­tet und vor dem zwei­ten Anstrich noch­mal mit Far­be überpinselt.

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