Im Februar hatten wir zwei Fensterhersteller besucht und uns die Technik und die Möglichkeiten erklären lassen. Die Entscheidung war nicht einfach, wir haben uns letztlich für die Firma Wies aus Spabrücken entschieden, weil die Verwandtschaft aus Wöllstein gute Erfahrungen mit denen gemacht hat.
Zum Schutz gegen Lärm und Wärmeverluste sind alle Fenster dreifach verglast und mit Argon gefüllt. Außerdem dienen die Fenster natürlich auch dem Schutz gegen Einbruch. Sie werden dazu in verschiedene Widerstandsklassen eingeteilt. Sie sind durch die Zeitdauer definiert, die ein Einbrecher mit einem definierten Werzeugsatz benötigt, bevor das Fenster nachgibt. Für normale Wohnhäuser ohne erhebliche Wertgegenstände kommen nur die Klassen RC1 und RC2 in Frage. Sie unterscheiden sich im verwendeten Glas und den Beschlägen mit ihren Verriegelungen.Wir haben uns bei allen Fenstern für RC1 entschieden, einige der Fenster haben aber verstärktes 6mm Verbundsicherheitsglas (VSG).
Die RC1-Beschläge von Wies sollen für den gewöhnlichen Einbrecher hinreichend schwer zu öffnen sein. Sie haben standardmäßig bereits gegenläufige Pilzkopfverriegelungen und Aushebelsicherungen. Das Verbundsicherheitsglas soll Hammerschlägen so lange widerstehen, bis die Nachbarschaft aufmerksam geworden ist. Weitergehender Einbruchsschutz für Wohngebäude ist nach übereinstimmender Aussage der Fensterhersteller in der Wohnlage nicht notwendig, solange es nicht von einer Versicherung ausdrücklich verlangt wird.
Die Fenster sind nun bestellt und werden gefertigt. Der Einbau soll im Mai erfolgen.