Was bis­her geschah…

Ein paar Mona­te sind nun ver­gan­gen, ohne daß ich die­sen Blog upge­da­ted habe. Daher kommt nun eine Zusam­men­fas­sung des­sen, was in die­ser Zeit geschah.

Abschied von Düsseldorf

Am 20. April, Oster­sams­tag, haben wir unser ehe­ma­li­ges Haus in Düs­sel­dorf weit­ge­hend geräumt und dem Käu­fer über­ge­ben. Eine Woche spä­ter sind wir noch­mal mit Anhän­ger hin­ge­fah­ren, haben die aller­letz­ten Din­ge auf­ge­la­den und uns von den Nach­barn ver­ab­schie­det. Wäh­rend der gesam­ten Bau- und Umzugs­pha­se sind wir 28-mal mit Anhän­ger zwi­schen Düs­sel­dorf und Strom­berg gepen­delt. Eine Strecke ist 200km lang und wegen der Geschwin­dig­keits­be­schrän­kung mit Anhän­ger auf 80 km/h hat jede Fahrt etwa 3 Stun­den gedauert.

Wie frü­her schon geschrie­ben, konn­ten wir seit Dezem­ber 2018 schon ganz gut im neu­en Haus woh­nen. Daß wir kurz vor Weih­nach­ten sogar war­mes Was­ser bekom­men haben, hat die Situa­ti­on sehr ent­spannt, denn der vor­her genutz­te Cam­ping­platz hat­te eigent­lich schon Winterpause.

Fort­schrit­te beim Innenausbau

Seit Ende April haben wir uns im wesent­li­chen dem Innen­aus­bau hin­ge­ge­ben, weil die lästig gewor­de­ne Pen­de­lei end­lich ent­fal­len ist. Wir haben alle Bäder fer­tig ein­ge­rich­tet und in Betrieb genom­men, Wän­de gestri­chen, tape­ziert und Schrän­ke auf­ge­baut. Damit konn­ten wir dann end­lich vie­le Umzugs­kar­tons aus­räu­men, Din­gen ihren Platz zuord­nen und sie so wie­der auf­find­bar machen.

Der Som­mer war warm und es hat wenig gereg­net. Wir haben die Gele­gen­heit genutzt, um die (zuge­müll­te) Gara­ge in den Car­port aus­zu­räu­men und den Boden mit Beton­far­be zu strei­chen. Die Win­ter­rei­fen und den Fahr­rad­trä­ger konn­ten wir an der Wand befe­sti­gen, was erheb­li­chen Platz­ge­winn brach­te. Zwei schö­ne neue Metall­schrän­ke brach­ten Platz für eine Men­ge Klein­kram, der vor­her ver­streut auf dem Boden lag. Auch die zwei Rega­le, die zeit­wei­se im Neben­raum der Gara­ge („Anschluß­raum“) stan­den, haben wir noch in der Gara­ge gelas­sen. Sie könn­ten zukünf­tig Platz in einem noch zu errich­ten­den Gar­ten­haus fin­den. So konn­ten wir dann auch gleich den Anschluß­raum fer­tig­ma­chen, als er leer­ge­räumt war.

Inzwi­schen ist der mei­ste Kram aus dem Car­port wie­der in die Gara­ge geräumt und sie bie­tet nun sogar Platz für die bei­den Fahr­rä­der, die wir vor­her in der Ein­lie­ger­woh­nung abstel­len mussten.

Nach und nach haben wir Ord­nung bekom­men und man konn­te wie­der einen Fuß vor den ande­ren set­zen. Wir haben dann die Decken­lam­pen auf­ge­hängt, Roll­la­den­steue­run­gen ein­ge­baut, Ther­mo­sta­te in allen Räu­men instal­liert und die Hei­zungs­steue­rung in Betrieb genommen.

Bei der Haus­au­to­ma­ti­sie­rung haben wir uns für die funk­ge­steu­er­te Home­ma­tic IP Serie ent­schie­den. Die Auto­ma­ti­sie­rung beschränkt sich auf die Hei­zungs­steue­rung, die Roll­la­den­steue­rung und die Rauch­mel­der. Dazu wer­de ich gele­gent­lich noch­mal einen eige­nen Arti­kel schreiben.

Außen­putz und Anstrich

Wäh­rend wir den Innen­aus­bau vor­an­ge­trie­ben haben, hat­te auch der Bau­un­ter­neh­mer außen noch zu tun. Er hat nach und nach das Haus ver­putzt und anschlie­ßend durch einen Sub­un­ter­neh­mer anstrei­chen lassen.

Haus mit Gerüst
Der Anstrich ist größ­ten­teils fer­tig­ge­stellt, aber das Gerüst ver­hin­dert noch die unge­trüb­te Ansicht des Hauses.

Außer­dem hat er auf den bei­den Bal­ko­nen den Est­rich ver­legt und die­se Bal­ko­ne anschlie­ßend gefliest.

Fertigstellung der Balkone
Die Bal­ko­ne wer­den letzt­lich gefliest, aber vor­her muß noch ein Ein­kor­nest­rich auf einer Drai­na­ge­mat­te auf­ge­bracht wer­den. So kann Regen­was­ser pro­blem­los ablaufen.
Terrasse unten, gefliest
Fer­tig geflie­ste Ter­ras­se im Erdgeschoss
Terrasse oben, gefliest
Auch die obe­re Ter­ras­se ist fer­tig gefliest

Mona­te­lang stand wegen die­ser Arbei­ten ein Gerüst um das gan­ze Haus her­um und wir waren heil­froh, als es nach Fer­tig­stel­lung des Anstrichs end­lich abge­baut wurde.

Südseite ohne Gerüst
End­lich ist das Gerüst zumin­dest auf der Süd­sei­te abge­baut und man kann den Anstrich unge­hin­dert beur­tei­len. Vor dem Anstrich muß anhand klei­ner Farb­tä­fel­chen eine Ent­schei­dung für die Far­ben getrof­fen wer­den. Wir sind zufrieden.

Die Last mit dem Wohnwagen

Für das letz­te Wochen­en­de im Juni hat­ten wir eini­gen Fei­er­lich­kei­ten in Düs­sel­dorf zuge­sagt. Wir hat­ten uns schon vor eini­gen Wochen ent­schie­den, mit dem Wohn­wa­gen hin­zu­fah­ren und ein paar Tage zu blei­ben. Der Wohn­wa­gen stand schon seit Dezem­ber bei Lis Bru­der in Wöll­stein und wir nutz­ten nun die­se Gele­gen­heit, ihn end­lich zu unse­rem neu­en Zuhau­se zu bringen.

Das haben wir lan­ge vor uns her­ge­scho­ben, denn es war kei­nes­wegs sicher, daß das gelin­gen wird. Wir haben direkt vor dem Haus einen stei­len Anfahrts­weg mit geschätz­ten 12% Stei­gung, eher mehr. Das ist einer­seits für den Zug­wa­gen eine Her­aus­for­de­rung, aber eben­so hät­te der Wohn­wa­gen wegen eines zu hohen Böschungs­win­kels auf­set­zen kön­nen. Letzt­lich hat es funk­tio­niert, auch wenn das mit dem Auf­set­zen knapp war. Wir waren sehr erleich­tert, auch weil wir den Car­port extra für den Wohn­wa­gen dimen­sio­niert haben. Hier das Beweisfoto:

Der Wohnwagen ist da
Es ist geschafft, der Wohn­wa­gen steht auf dem Hof.

Seit Janu­ar haben wir einen Zug­wa­gen mit All­rad­an­trieb, der auch auf dem schrä­gen Schot­ter auf unse­rem Grund­stück tadel­los durch­ge­zo­gen hat. Der vor­he­ri­ge Wagen mit Front­an­trieb hat schon bei dem klei­nen Anhän­ger durch­ge­dreht, so daß wir nur mit einem gewis­sen Schwung auf unse­ren Hof fah­ren konn­ten. Mit Wohn­wa­gen hät­te das nicht funktioniert.

End­lich ein paar Tage Urlaub

Die gelun­ge­ne Her­fahrt mit dem Wohn­wa­gen bedeu­tet noch nicht, daß die Rück­fahrt auch so leicht funk­tio­niert. Die Stra­ßen sind eng und die letz­ten 100m sind steil und nur ein­spu­rig befahr­bar. Mit einem über 12m lan­gen Gespann ist man auch gege­be­nen­falls auf das Wohl­wol­len des Gegen­ver­kehrs ange­wie­sen. Mit Anhän­ger rück­wärts zu fah­ren ist schon auf brei­ter Stra­ße und ohne Stei­gung nicht ganz leicht.

Nun gut, genug gejam­mert: nicht nur das Hoch­zie­hen des Wohn­wa­gens hat geklappt, son­dern auch die Berg­ab­fahrt! Wenn man dann erst mal auf der Auto­bahn ist, ist der Rest nur noch ein Gedulds­spiel. So hat­ten wir bei son­ni­gem Wet­ter ein paar wun­der­schö­ne Urlaubs­ta­ge am Rhein in Düsseldorf.

Urlaub am Rhein
Ende Juni gön­nen wir uns ein paar Tage Urlaub, die wir auf einem Cam­ping­platz in Düs­sel­dorf am Rhein verbringen.

Der Ein­fach­heit hal­ber hat­ten wir uns für den Cam­ping­platz in Meer­busch ent­schie­den, der direkt gegen­über von Kai­sers­werth am Ufer des Rheins liegt. Wir waren auf Flug­lärm und tuckern­de und hupen­de Rhein­schif­fe gefasst, aber nichts davon war stö­rend. Nachts ist kein Flug­be­trieb und die Schif­fe waren lei­se. Wir kom­men wie­der, lei­der ist der Platz aber in den Win­ter­mo­na­ten geschlossen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert