Nachdem sich nun der Jahrhundertsommer dem Ende zuneigt, wird endlich unser Wechselrichter installiert. Das konnte leider nicht geschehen, bevor der Estrich gelegt wurde. Er hätte beim Trocknen soviel Feuchtigkeit ins Haus bringen können, daß empfindliche Geräte geschädigt werden. Es wurde das Klima einer Tropfsteinhöhle prophezeit, bei der das Kondenswasser nur so von der Decke tröpfelt. Vermutlich auch wieder wegen das trockenen Sommers war das tatsächliche Klima im Haus aber weit von dieser Vorhersage entfernt.
Für den Einbau sind zwei ausgewachsene Männer vonnöten, denn auch ohne Akkus ist der Wechselrichter zu schwer für eine Person.

Der Einbau des Wechselrichters ist unspektakulär. Die Elektriker schrauben ein Halterung an die Wand und setzen den Wechselrichter ein.

Die Verkabelung zum Hauptverteiler besteht aus ein paar dicken Kabeln, die in einem Kabelkanal verlegt werden. Anschließend werden zwei Akkupacks eingesetzt

Leider kann die Anlage aber noch nicht in Betrieb genommen werden. Sie muß zunächst angemeldet werden und ein Vertreter des Netzbetreibers muß dabei sein. Das ist Schade.
Wir fragen uns, ob wir die Inbetriebnahme besser auf das nächste Jahr verschieben, weil wir dann ein Jahr länger die garantierte Einspeisevergütung erhalten. Der Ertrag, den wir für den Rest dieses Jahres noch erwarten dürfen, ist sehr überschaubar. Letztlich entscheiden wir uns aber für eine schnellstmögliche Inbetriebnahme, da wir ja bei dieser Anlage nicht auf den Stromverkauf, sondern auf möglichst hohen Eigenverbrauch setzen. Daher haben wir ja auch die Akkus installiert.
Für die Inbetriebnahme ist ein Internetzugang notwendig, den wir aber z.Zt. noch nicht haben. Der Elektriker verspricht, zum noch zu vereinbarenden Termin ein GSM Modem mitzubringen.