Instal­la­ti­on der Pho­to­vol­ta­ik­pa­nee­le, erster Tag

Es ist soweit, an die­sem Mon­tag soll die Instal­la­ti­on der Pho­to­vol­ta­ik begin­nen. Auch wenn der Tech­nik­raum noch nicht fer­tig ist und daher der Wech­sel­rich­ter noch nicht instal­liert wer­den kann, müs­sen jetzt die Panee­le auf das Dach, solan­ge das Gerüst noch steht.

Wir sind für etwa 9:30 Uhr mit dem Sola­teur ver­ab­re­det. Wir sind ein paar Minu­ten vor ihm am Ort und erfah­ren gleich von den Nach­barn, daß bereits am frü­hen Mor­gen eine Lie­fe­rung mit Panee­len nicht zuge­stellt wer­den konn­te, weil kei­ner da war. Die Spe­di­ti­on ist dar­auf­hin wie­der weg­ge­fah­ren und hat angeb­lich eine Nach­richt hin­ter­las­sen, die wir aber nicht fin­den. Alles kein Pro­blem, die Panee­le wer­den sowie­so erst mor­gen benö­tigt, das Büro des Sola­teurs muß nun mit der Spe­di­ti­on klä­ren, wann ein wei­te­rer Zustell­ver­such erfolgt. Die Mon­teu­re hof­fen, daß das erst mor­gen der Fall sein wird. Dann müs­sen sie die Modu­le nicht zwi­schen­la­gern und kön­nen am näch­sten Tag einen Schräg­auf­zug mitbringen.

Wir inspi­zie­ren erst mal das neu gedeck­te Dach. Es hat in den letz­ten Tagen nicht gereg­net und so liegt noch der Staub von den geschnit­te­nen Zie­geln auf dem Dach und die Dach­decker haben ihre Fuß­spu­ren hin­ter­las­sen, wie ehe­mals Neil Arm­strong auf dem Mond.

Das Dach ist gedeckt
Das Dach ist gedeckt

Hier wur­de eine hoch­wer­ti­ge Dach­lu­ke ver­baut. Es ist ein dop­pelt­ver­gla­stes Velux Fenster.

Wir sind zufrie­den, das Dach sieht ordent­lich aus. Lei­der muß der Dach­decker des Sola­teurs nun etli­che Zie­gel wie­der her­aus­neh­men und die Stel­len abhäm­mern, wo die Haken für das Tra­ge­ge­stell der Panee­le mon­tiert werden.

Haken für das Tragegerüst

Gut, daß die­se Stel­len spä­ter mit Panee­len abge­deckt sind, sonst hät­ten wir Beden­ken, daß bei ungün­sti­gem Wind das Regen­was­ser hier durch­ge­bla­sen wird.

Die Haken wer­den mit der dar­über­lie­gen­den Zie­gel abge­deckt, so daß der Regen nach unten ablau­fen kann.
Die Haken bil­den die Grund­la­ge zur Mon­ta­ge des Tragegerüsts
Auf die­ses ver­ti­ka­le Grund­ge­rüst wer­den spä­ter hori­zon­ta­le Alu­mi­ni­um­stan­gen mon­tiert, in die die Panee­le schwim­mend ein­ge­hängt werden.

Es ist 14 Uhr und die Mon­teu­re pla­nen noch die hori­zon­ta­len Trä­ger zu schnei­den und zu mon­tie­ren und sehen dann einem frü­hen Fei­er­abend ent­ge­gen. Doch das Unglück kommt per Spedition:

Die Panee­le wer­den per Spe­di­ti­on angeliefert

Die Fah­rer der Spe­di­ti­on bekom­men einen Bonus, wenn die Ware pünkt­lich aus­ge­lie­fert wird. Sie waren nicht dar­an inter­es­siert, das auf mor­gen zu ver­schie­ben. So müs­sen nun die Panee­le aus­ge­packt und vor­sich­tig in das Ober­ge­schoss getra­gen werden.

Zwei Kisten mit Pho­to­vol­ta­ik­pa­nee­len müs­sen nun aus­ge­packt und hoch­ge­schafft werden.
32 Stück die­ser Modu­le wer­den auf dem Dach mon­tiert. Jedes wiegt 18,3 kg und gene­riert bei vol­ler Son­nen­ein­strah­lung eine elek­tri­sche Lei­stung von 300 Watt.

Gut 18 kg ist ja nicht viel. Die kann man auch läs­sig ohne Schräg­auf­zug nach der guten alten Arm­strong-Metho­de, die nicht von dem oben genann­ten Neil erfun­den wur­de, ein Stock­werk hoch schaf­fen. Das ist Kin­der­kram. Nicht so gut durch­trai­nier­te Erwach­se­ne schaf­fen auch zehn Stück davon ohne Pro­ble­me. Aber 32 Stück sind dann doch den Ath­le­ten vor­be­hal­ten. Ich hät­te natür­lich ger­ne gehol­fen, aber aus ver­si­che­rungs­recht­li­chen Grün­den hat man dar­auf ver­zich­tet. Wirk­lich schade.

Die Modu­le wer­den im Oberg­schoss bis zur Mon­ta­ge am näch­sten Tag gelagert

Die Modu­le sind gegen Dieb­stahl ver­si­chert und so hat man kei­ne Beden­ken, sie über Nacht unge­si­chert im Ober­ge­schoss zu lagern.

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